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Patrik

Everest Base Camp Trek, Nepal 2016

Nun habe ich es nach 2 Jahren mal geschafft meine Fotos hochzuladen.

Was für eine unglaubliche Zeit!

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Roundfour.de ist im Standby-Modus

Wie man sicherlich merkt befindet sich Roundfour.de momentan im Standby-Modus :-)

Alle Beiträge und Fotos bleiben aber natürlich online.

Trekking in Nepal zum Mount Everest Base Camp

Anfang April dieses Jahres habe ich mir einen langjährigen Traum erfüllt und bin in Nepal im Himalaya zum Mount Everest Base Camp gewandert. Von Lukla auf einer Höhe von 2.800 Metern ging es über Namche Bazaar, Pheriche, Lobuche und Gorak Shep bis zum Basislager auf 5.350 Meter. Ein Trip, welcher mich tief berührt hat. Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass ich dort sein durfte.

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WRC Photos jetzt auf patrik-pangerl.com

Meine Fotos der World Rally Championship ziehen um auf meine neue Seite Patrik Pangerl – World Rally Photography , schaut doch mal vorbei :-)

Scheidegg Lindenberg Berge Panorama mit Bezeichnung

Damit ich mich hier endlich mal auskenne und weiß wie die ganzen Berge heißen, die man von Lindenberg im Allgäu und Scheidegg aus sieht habe ich mal eine Übersicht gebastelt. Das Foto entstand im April, dann liegt noch ordentlich Schnee auf den Bergen.

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Menschen in Asien - (fast) immer ein Lächeln auf den Lippen

Auf unserer Reise durch Thailand, Kambodscha und Vietnam hatten wir sehr viel mehr Kontakt zu anderen Menschen als in westlichen Ländern. Dabei sind die folgenden Fotos entstanden. Ja, der Text ist etwas dünn – sobald Zeit ist peppe ich ihn noch etwas auf ;-)

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WRC Neste Oil Rally Finland 2015

Dieses Jahr stand mit dem Besuch der Neste Oil Rally Finland eine absolute Kult-Rallye an. Endlich mal wieder eine neue Rallye, bei welcher ich noch nicht war. Dazu noch in einem Land, welches ich ebenfalls bis jetzt noch nicht besucht hatte. Schon seit gut sieben Jahren schwirrte mir die Rallye Finnland im Kopf herum, doch die Flüge waren früher immer recht teuer. Im Februar surfte ich mehr aus Langeweile durch die diversen Preisvergleichsseiten im Internet und fand bei der Lufthansa ein regelrechtes Schnäppchen. München – Helsinki für ~ 150 Euro inklusive Gepäck. Da sich das Rallye-Hauptquartier allerdings 260 Kilometer nördlich von Helsinki in Jyväskylä befindet waren anschließend noch rund drei Stunden Fahrt nötig. Man kann zwar auch direkt bzw. mit Umsteigen nach Jyväskylä fliegen, das war aber unverhältnismäßig teurer.

Die Neste Oil Rally Finnland ist das Kult-Event schlechthin. Es ist die einzige Rallye im Weltmeisterschaftskalender, die durchgängig seit 1973 gefahren wird. Das kommt nicht von ungefähr, denn die Finnen haben den Rallyesport im Blut. Die Stimmung an den Wertungsprüfungen ist genial, alle zehn Meter hat jemand ein tragbares Radio dabei und hört dem Rallye-Radio zu. Dieses informiert ständig während den WP’s über den aktuellen Stand und überträgt alle Interviews mit den Fahrern live. Noch nie waren wir bei einer Rallye so hautnah dabei und über jede Kleinigkeit sofort informiert. Auf den Verbindungsetappen stehen Fans jeglicher Altersklassen an der Straße, schwenken Finnland-Fahnen und warten darauf ihre Stars vorbeifahren zu sehen. Kleinkinder, Jugendliche, Rentner, ganze Familien, Personen jeglicher Schicht. Sogar bei strömendem monsunartigem Regen sahen wir eine fünfköpfige Familie mit Regenschirmen neben der Autobahn stehen. Rallye verbindet – eine gigantisch Atmosphäre, ein riesiges Volksfest. Fototechnisch bin ich zwar nicht so zufrieden, aber wenn man eine bestimmte Rallye zum ersten Mal besucht fehlt einem einfach noch die Erfahrung. Vielleicht klappt es ja 2016 mit einem zweiten Besuch :-)

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WRC Rally Italia Sardegna 2015

Nach vier Jahren Rallye-Abstinenz stand am vergangenen Wochenende endlich wieder ein Besuch eines Laufes der World Rally Championship an, der Rally Italia Sardegna 2015. Welche Rallye eignet sich dafür besser als einer der besten Läufe im Programm? Die Rallye Sardinien besuchten wir schon 2006 und 2007 und waren jedes Mal begeistert von der Veranstaltung und der Freundlichkeit und Unkompliziertheit der Marshals. Unglaublich, dass das jetzt schon acht Jahre her ist. Mittlerweile ist die Rallye von Olbia nach Alghero umgezogen, was ich nicht unbedingt als positiv empfunden habe. Man muss pro Tag einige Stunden hin- und her fahren und hat Mittags mehrere Stunden Pause, in Olbia war das alles etwas kompakter. Ihrem Motto Jumping in the dust macht die Rallye alle Ehre, das Wochenende war mal wieder unglaublich staubig. Nach zwei Tagen waren sämtliche meiner Klamotten braun, die Fototasche total versifft und sämtliches Equipment bräunlich verklebt. Jetzt steht erstmal eine große Reinigungsaktion an :-)

Dennoch bin ich nach der langen Pause ganz zufrieden mit meinen Fotos, der Rallye-Virus ist wieder erwacht. Welche wird die nächste sein? Da bin ich mir noch nicht ganz sicher, aber mindestens eine muss 2015 noch her.

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Papageientaucher auf Islands Grímsey

Während meiner Islandreise im Juni 2014 entschied ich mich spontan dazu einen Kurztrip nach Grímsey zu unternehmen. Grímsey ist eine sehr kleine Insel 40 Kilometer nördlich der Nordküste Islands. In der kalten Grönlandsee trotzen rund 100 Einwohner dem Wetter und stellen sich der Natur. Grímsey liegt direkt am Polarkreis. Während es im Sommer 24 Stunden lang hell ist hat man im Winter nur wenige Stunden Tageslicht. Da auf Grímsey keine Hunde und Katzen gehalten werden dürfen ist die Insel ein idealer Ort zur Beobachtung einer Vielzahl von Vögeln. Darunter auch etliche der hübschen Papageientaucher. Zwei Nächte übernachtete ich im Zelt mit nur einem anderen Tourist auf der winzigen Insel – eine geniale Erfahrung!

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Neue Galerie: Tiere aus aller Welt

Ihr Websitebesucherlein gebt fein acht, es gibt eine neue Galerie seit heut’ Nacht. Dort ihr findet Fotos von Tieren aller Art, ich hoff’ euch wächst davon kein langer Bart. Zur Galerie Tiere aus aller Welt geht es hier, dort ihr seht ein paar schöne Tier’.

Stop-Over im gesichtslosen Dubai und Abu Dhabi

Fotos eines Kurzaufenthalts in Dubai und Abu Dhabi. Der Burj Khalifa ist mit 828 Metern Höhe das (noch) höchste Gebäude der Welt. Noch, da man in Saudi-Arabien gerade den sogenannten Kingdom Tower baut, welcher 1.007 Meter hoch werden soll. Der Phallusvergleich der Ölscheichs ist also in vollem Gange. Da im Kingdom Tower eine Aussichtsplattform in einer Höhe von 502 Metern geplant ist, hat man in Dubai im Herbst 2014 kurzerhand die bislang dritthöchste Aussichtsplattform der Welt mit Außenterrasse At The Top in 452 Metern Höhe ergänzt um die At The Top Sky Plattform in nun 555 Metern Höhe – momentan die weltweit höchste, aber die Saudis lassen das bestimmt nicht auf sich sitzen. Neben dem At.Mosphere, dem mit 442 Metern Höhe höchsten Restaurant der Welt gibt es im Burj Khalifa auch zwei Goldautomaten, an welchen man Goldbarren bis zu einer Unze abholen kann. Weitere lustige Fakten und mehr Fotos gibt es im Beitrag. Weiterlesen

Dieses ekelhafte Vieh kommt direkt aus der Hölle

Schlangen, Spinnen und andere eklige und gefährliche Tiere in Australien

Lässt man sich von dem ein oder anderen Artikel über Australien erschrecken könnte man fast meinen, dass einem in Down Under quasi jedes Tier unbarmherzig nach dem Leben trachtet. Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug erwarten einen die vier giftigsten Schlangen der Welt direkt an der Gangway. Der Inlandtaipan hängt schon fies züngelnd von der Kabinentür herab, eine King Brown Snake lugt schelmisch um die Ecke, Todesotter und Tiger Snake schütteln sich die Schwänze und verstecken sich in den Griffen der Koffer, um die ahnungslosen Touristen beim Griff nach ihrem Gepäck mit einem schnellen Biss um die Ecke zu bringen. Hat der arglose Tourist dies überlebt erwartet ihn beim ersten Toilettengang im Flughafen schon eine Redback Spider (Rotrückenspinne) unter dem Toilettensitz und eine Sydney Funnelweb Spider (Sydney-Trichternetzspinne) versteckt sich im Klopapierhalter. Ach ja, diese beiden knuddeligen Zeitgenossen sind natürlich die zwei giftigsten Spinnen der Welt. Auf der Konferenz der gefährlichen Tiere haben diese wohl einstimmig beschlossen allesamt nach Australien zu ziehen und dort ihr Unwesen zu treiben.

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Update in der Australien Galerie

Heute habe ich die Australien Galerie gründlich überarbeitet. Sie enthält nun eine Auswahl unserer schönsten Fotos von unserer 11-monatigen Reise durch Australien. Gut 75% der Fotos sind neu, waren also noch nicht in unseren Blogeinträgen enthalten. Viel Spaß beim Stöbern :-)

Stop-Over in London

Da wir die Flüge unserer Weltreise 2012/2013 in England buchten (www.roundtheworldflights.com) hatten wir auf dem Rückweg einen dreitägigen Stop-Over in London. Nach dem knapp 14-stündigen Flug von Hong Kong nach London waren wir bei unserer Ankunft entsprechend groggy. Nach einer wahnsinnigen Zeit in den USA, auf den Cookinseln, in Neuseeland, Australien und Hong Kong kam in London keine richtige Stimmung bei uns auf. Die abenteuerliche Reise von Heathrow zu unserem Hotel trug nicht unbedingt zur Stimmungserheiterung bei.

Mühsam zogen wir unser schweres Gepäck durch die engen Gänge der Tube, diese verflixten kleinen Treppchen hoch und runter in mit Menschen vollgestopfte U-Bahnen. Hin und Her, Raus und Rein, immer mit den sauschweren 23-Kilo-Koffern im Schlepptau. Verschwitzt von oben bis unten entfährt Patrik der ein oder andere nicht jugendfreie Fluch.

Das Wetter gibt uns den Rest, denn es regnet. Willkommen in England! Patrik’s Motivation fährt in diesem Moment mit dem Bus davon und kommt die nächsten Tag auch nicht mehr zurück. Michelle gelingen trotzdem noch einige gute Fotos…

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Winter in Lindenberg im Allgäu

Der Winter an unserem neuen Wohnort Lindenberg im Allgäu, 20 km von Lindau am Bodensee, ist einfach wunderschön. Auf einer Höhe von rund 850 Metern gibt es doch etwas mehr Schnee als zuvor in Stuttgart. Die schönsten Tage sind solche, an denen die Sonne nach starkem nächtlichem Schneefall die Landschaft am nächsten Tag in ein traumhaftes Winter-Wunderland verwandelt.

  • Ausblick aus dem Bad

    Ausblick aus dem Bad

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Wallaby in der Granite Gorge bei Mareeba

Fotografieren von Kängurus, dem Nationaltier Australiens

Auf unserer 11-monatigen Reise quer durch Australien haben wir so einige Kängurus und zahlreiche ihrer kleineren Verwandten, den Wallabys, gesehen. An der dichter besiedelten Ostküste ist das gar nicht so selbstverständlich, wie andere Reisende sicher bestätigen können. Knapp zwei Wochen hat es gedauert, bis wir das erste lebendige Känguru gesehen haben. Meist sieht man nur tote Vertreter ihrer Art neben den Straße liegen. Die könnte man zwar auch fotografieren, muss man aber nicht – sind nicht ganz so fotogen. Zu unserer Verblüffung haben wir aber gerade im Zentrum Australiens und an der Westküste – den Gebieten, die durch ihren roten Sand so typisch für Australien sind – quasi gar keine Kängurus gesehen. Höchstens vereinzelt mal in der Ferne. Für Leute wie uns, die unbedingt Kängurus in Australien fotografieren und in freier Wildbahn erleben möchten gibt es natürlich trotzdem einige Orte, an denen die Wahrscheinlichkeit welche zu sehen sehr hoch ist. In diesem Beitrag zeige ich euch diese Orte und die Fotos, die wir dort gemacht haben.

Unsere Liste der Orte, an welchen wir viele Kängurus oder Wallabys gesehen haben:
(absteigend sortiert nach Bewertung)

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Dschunke im Victoria Harbour

Reisebericht Hong Kong 2013

Nach weit über einem Jahr konnte ich nun endlich den Reisebericht über unseren 5-tägigen Trip nach Hong Kong fertigstellen, der eigentlich schon zum Großteil fertig war. Von 17. – 21. August 2013 schlugen wir uns in einer erbärmlichen Hitze und zermürbender Luftfeuchtigkeit durch eine wahnsinnig beeindruckende Metropole, die so gar nicht vergleichbar ist mit westlichen Großstädten. Hier geht’s zum Bericht: Reisebericht Hong Kong 2013.

RoundFour macht Pause

Leider gibt’s hier momentan nicht viel Neues, da wir zu 100% (manchmal auch mehr) vereinnahmt sind :-)

Toyota Landcruiser 4WD: Das Auto für Australien

Es gibt wohl kaum ein besseres Auto für den Busch und das Outback von Australien. Toyota Landcruiser 4WD erfreuen sich gerade bei Australiern höchster Beliebtheit; und das nicht ohne Grund! Alles zu unserem Troopy – einem Toyota Landcruiser Troopcarrier – von der Entscheidung, über Kauf, sämtliche Services und sonstige Erfahrungen bis hin zum Verkauf findet ihr hier in diesem Artikel. Die Wahl eines Campingmobils für eine Reise durch Australien will wohl überlegt sein. Während man sich bei einem Aufenthalt von bis zu drei Monaten noch zu einigermaßen humanen Preisen einen Wagen mieten kann, macht dies bei einer längeren Reise aus Kostengründen keinen Sinn mehr. Wer zudem noch Offroad fahren möchte kommt um einen 4WD mit Vierradantrieb, nicht zu verwechseln mit Allradantrieb, nicht herum. Diese zu mieten kostet oft ein Vermögen. Weiterlesen

Reisebericht USA Südwesten 2012

Es ist geschafft! Unser Reisebericht über unsere 2,5-wöchige Reise in den Südwesten der USA ist fertig. Da wir sehr viel erlebt haben ist der Bericht entsprechend umfangreich geworden. Um es mal in Zahlen auszudrücken: 14.500 Wörter, 282 Fotos. Doch lasst euch nicht abschrecken, er ist auf keinen Fall langweilig, denn der Südwesten ist ein absolut spektakuläres Fleckchen Erde. Zur Übersichtlichkeit könnt ihr anhand eines Inhaltsverzeichnisses im Bericht navigieren. Doch nun genug der Schwafelei, hier geht’s zum Bericht: Reisebericht USA Südwesten 2012.

Galerie USA Südwesten

Fotos USA Südwesten Galerie

Fotos aus dem Südwesten der USA, unserer Meinung nach einer der landschaftlich atemberaubendsten Orte der Erde. In den Jahren 2011 und 2012 waren wir dort, hoffentlich folgt bald eine nächste.. Weiterlesen

Langsam aber stetig komme ich dazu die Fotos unserer Weltreise durchzuschauen und zu bearbeiten. In 13 ½ Monaten sind ca. 13.000 Fotos entstanden, wobei wir unterwegs schon kräftig aussortiert haben. Für diese lange Zeit ist die Menge der Fotos eigentlich noch okay, trotzdem dauert es seine Zeit diese alle zu bewerten und auszusortieren. Im ersten Schwung habe ich nun die Galerie „USA Südwesten“ aktualisiert, welche eine Auswahl der Fotos aus dem Südwesten der USA enthält. Der Reisebericht von 2012 folgt in den nächsten Tagen. Hier geht es zur Galerie.

Children of Asia - Kinder-Portraits

In Kambodscha habe ich endlich einen schon lange geplanten Schritt gewagt und das erste Mal Portraitaufnahmen gemacht. Auf unserer Reise durch die ländlichen Gebiete von Kambodscha und Vietnam sind wir sehr vielen Kindern begegnet. Kein Wunder, denn der Altersdurchschnitt in Kambodscha liegt bei 22 Jahren, in Vietnam bei 28 Jahren (Deutschland: 43 Jahre). Während Deutschland immer älter wird ist in Kambodscha jeder Dritte jünger als 35. Kommen Armut und Tourismus zusammen werden die Menschen kreativ und lassen sich jede Menge Dinge einfallen, um an Geld zu kommen. In den Tempeln von Angkor in Kambodscha sind unglaublich viele kleine Verkaufstalente unterwegs. Kinder, die von Geburt an von ihren Eltern die wichtigsten englischen Sätze beigebracht bekommen, um Souvenirs an Touristen zu verkaufen. Weiterlesen

Zurück in Deutschland

Seit guten drei Wochen sind wir nun schon wieder in Deutschland zurück. Die drei Wochen in Südostasien waren absolut traumhaft und sind in Windeseile vergangen. Nach der Landung in Bangkok verbrachten wir drei interessante Tage in der Hauptstadt Thailands und reisten dann mit dem Bus zu den weltbekannten Tempeln von Angkor nach Kambodscha. Da man mit dem Bus nicht die komplette Strecke durchfahren kann muss man an der Grenze nach Kambodscha aussteigen und läuft dann zu Fuß über die Grenze. Zuvor muss allerdings beladen mit Rucksack und Fototasche bei 35°C und 90% Luftfeuchtigkeit das Visum besorgt werden. Zu allem Überfluss stolpert Michelle auch noch und schürft sich das Knie auf. Nach den Tempeln von Angkor ging es durch das ländliche Kambodscha weiter in die Hauptstadt Phnom Penh und von dort wieder mit dem Bus nach Saigon bzw. Ho-Chi-Minh in Südvietnam. Drei fantastische Tage verbrachten wir in einem Homestay im Mekong-Delta, anschließend ging es per Flugzeug nach Hanoi, in die traumhafte Ha Long Bucht und dann mit dem Nachtzug in die wunderschöne Berglandschaft von Sa Pa. Der Trip war der absolute Wahnsinn! Weiterlesen

Auf nach Südostasien

Nach einem entspannenden 1,5-wöchigen Deutschland-Urlaub, welchen Patrik aufgrund einer Nasennebenhöhlenentzündung zur Hälfte im Bett verbrachte brechen wir heute Richtung Südostasien auf. Um 17:40 Uhr geht es von Stuttgart zunächst nach Düsseldorf und von dort nach Abu Dhabi, wo wir noch Dubai besichtigen und insgesamt drei Tage verbringen werden. Dann geht es weiter nach Bangkok in Thailand, von wo aus wir drei Wochen durch Südostasien reisen werden. Eigentlich waren fünf Wochen geplant, was nun aber leider doch nicht klappt. Den Schwerpunkt legen wir dabei auf Kambodscha und Vietnam. Wir möchten nicht zu viele Länder reinpacken sonst artet die Reise nur in Stress aus. Die klobigen Koffer lassen wir diesmal daheim und nehmen lieber Rucksäcke mit. Auch der große unbequeme Fotorucksack muss daheim bleiben, stattdessen begleiten uns die zwei kleinen Schultertaschen Kata Access PL-A-18 und Lowepro Passport Sling II. Einen Erfahrungsbericht gibt es dann nach der Reise. Während der Reise werden wir wohl keine Reiseberichte online stellen, da wir bei drei Wochen Reisedauer keine Lust haben die Zeit am Laptop zu verplempern :-) Weiterlesen

Autoverkauf, Regenwald, Traumstrand: Die letzten 3 Wochen

Nachdem wir den Daintree Nationalpark verlassen haben sind es immer noch drei Wochen bis zu unserem Abflug in Cairns. Auf dem Weg hinauf zum Daintree haben wir in jedem Ort und an jedem winzigen Supermarkt einen unserer Verkaufs-Zettel von Troopy aufgehängt. Bis jetzt gab es lediglich eine ernsthafte Anfrage per E-Mail, allerdings aus Sydney. Ansonsten bekommen wir nur Spam-SMS, in denen wir aufgefordert werden uns bei irgendwelchen dubiosen E-Mail-Adressen zu melden. Googelt man diese Adressen findet man schnell heraus, dass es sich um Spam handelt, da wir anscheinend nicht die ersten Betroffenen sind. Zudem kommen sämtliche SMS von der gleichen Handynummer, allerdings immer mit verschiedenen Namen und Adressen – was für ein Schwachsinn. Wer fällt denn auf so einen Quatsch herein? Weiterlesen

Schnorcheln am Great Barrier Reef: Michaelmas Cay mit Ocean Spirit Cruises

Wer in Australien ist und nicht am Great Barrier Reef schnorcheln geht, ist selber schuld. Wir entschieden uns fürs Michaelmas Cay mit Ocean Spirit Cruises. Das Great Barrier Reef ist mit unglaublichen 2.300 Kilometern Ausdehnung das größte Korallenriff der Erde. Im Gegensatz zum Ningaloo Reef in Western Australia liegt es nicht direkt vor der Küste sondern man muss mit einer gebuchten Tour hinausfahren. Am nächsten liegt das Riff vor Cairns, von dem es „nur“ 30 Kilometer entfernt ist (am weitesten bei Gladstone: 250 km). Entdeckt wurde es im Juni 1770 von Captain James Cook, als er am Cape Tribulation mit seinem Schiff HMS Endeavour auf Grund lief. Da dieses Ereignis ihm und seiner gesamten Besatzung fast zum Verhängnis geworden wäre – sie brauchten einen ganzen Monat um das Schiff zu reparieren – gab er dem Kap den Namen Cape Tribulation („Kap des Trübsals“). Wer mehr über Cook und seine Reisen erfahren möchte dem sei das Buch Cook: Die Entdeckung eines Entdeckers ans Herz gelegt. Seit 1981 zählt das Great Barrier Reef als UNESCO Weltnaturerbe und wird auch als eines der sieben Weltwunder der Natur bezeichnet (wobei sich das wohl ständig ändert). Weiterlesen

Neue "Über uns"-Seite

Das bisherige Geschwafel auf unserer „Über uns“-Seite habe ich heute mal gekonnt in den Papierkorb befördert und einen neuen, persönlicheren und umfangreicheren Text geschrieben. Schließlich sollt ihr ja auch wissen, von wem diese ganzen geistigen Ergüsse hier stammen ;-) Weiterlesen
Rinder beim Daintree Village, Daintree Nationalpark

Daintree Nationalpark - Der älteste Regenwald der Erde

Der Daintree Nationalpark liegt rund 100 km nördlich von Cairns und beherbergt den ältesten Regenwald der Erde. Dieser Regenwald ist aufgrund seiner einzigartigen Ansammlung von Pflanzen und Tieren, welche es sonst nirgends auf der Welt gibt, von größter wissenschaftlicher Bedeutung. So viel zur Beschreibung des Parks, wie man sie in jedem Informationsheft oder im Internet lesen kann. Nur was bringt einem das als Besucher? Und warum zum Teufel sind auf dem Titelbild des Beitrags vier Kühe bzw. Rinder abgebildet? Zählen diese auch zu den einzigartigen Tieren, welche hier leben? Das berühmte vom Aussterben bedrohte Daintree-Rind, oder wie? Nun ja, es ist eigentlich viel einfacher. Außer den Rindern haben wir im Park keine Tiere gesehen, und außerdem mögen wir Kühe (Auf unserer Farm haben wir 4 ½ Monate mit Kühen gearbeitet). Sind sie nicht drollig mit ihren enormen Ohren? Fast so lang wie der Kopf sind die. Lustig, oder? Jetzt lach schon! Hier nochmal in groß zum Draufklicken: Weiterlesen

Stuart und Barkly Highway: Durchs Ödland zurück nach Cairns

Tja, was soll man groß über die Strecke über Stuart und Barkly Highway von Batchelor am Litchfield Nationalpark bis nach Cairns schreiben? Ödland, Einöde, Abgeschiedenheit, Einsamkeit, Wildnis, Wüste – das sind so die Wörter, welche die verschiedenen Synonym-Webseiten im Internet ausspucken. Und sie treffen alle zu. Denn auf den knapp 2.500 Kilometern, welche zu bewältigen sind, gibt es quasi nichts. Außer ein paar Roadhouses. Nach Katherine laden noch die heißen Quellen von Mataranka zu einem Bad ein, danach aber kommt überhaupt nichts mehr, was einen Stopp rechtfertigen würde. Es geht mitten durch die Pampa! Und was für eine… Weiterlesen

Litchfield Nationalpark: Baden, Wasserfälle und Termiten

Der Litchfield Nationalpark steht seinem großen Bruder mit dem Namen Kakadu in nichts nach – vor allem zum Baden ist er toll. Wasserfälle trotz Trockenzeit, krokodilfreie Badeseen und Flüsse, kleiner und günstiger. Was braucht man zum Relaxen sonst noch? Uns fällt nichts ein. Benannt wurde der Park nach dem Forschungsreisenden Frederick Henry Litchfield, welcher im Jahr 1864 einer der ersten Entdecker war, die das Northern Territory erforschten und dann dort nebenbei auch auf Gold stieß. Der Park liegt rund 130 Kilometer südlich von Darwin und es gibt hier weit weniger Leistenkrokodile als anderswo im Northern Territory. Falls sich in der Regenzeit doch welche in die Badeseen des Parks verirren werden diese von den Rangern eingefangen und woanders wieder ausgesetzt. Weltweit gibt es nur diesen einen Ort, an dem die Termitenart lebt, für deren magnetische Termitenhügel der Litchfield Nationalpark so berühmt ist… Weiterlesen

Jumping Crocodile am Adelaide River: Der Hammer!

Verlässt man den Kakadu NP nach Westen passiert man den Adelaide River, an welchem seit 27 Jahren sogenannte Jumping Crocodile Cruises angeboten werden – das müssen wir sehen! Man tuckert also mit einem Boot auf dem Fluss umher, die Organisatoren heben etwas Fleisch über die Salties (Salzwasserkrokodile), welche dann mit einem Sprung versuchen sich jenes zu schnappen. Hört sich spaßig an? Ist es auch. Zumal die Krokodile hier nicht in Gefangenschaft gehalten werden, sondern frei im Fluss leben. Die Menge an Fleisch, welche sie „gefüttert“ bekommen ist zudem streng reguliert, so dass die Krokodile trotzdem noch ihren normalen Jagdgewohnheiten nachgehen müssen. Da wir nur unweit des Adelaide Rivers auf einer Rest Area übernachten fahren wir gleich zum ersten Cruise um 9 Uhr morgens zum Fluss. In der Trockenzeit bis Ende Oktober finden ansonsten noch Fahrten um 11, 13 und 15 Uhr statt. Da der Anbieter momentan sein 25-jähriges Bestehen feiert kostet die Fahrt nur $25 – wir sind aus dem Häuschen, so günstig? Und das in Australien? Ist denn das die Möglichkeit? Warum die Tour allerdings schon seit 27 Jahren angeboten wird und dieses Jahr der 25. Geburtstag ist, verstehen wir nicht so ganz. Ist uns aber auch völlig schnuppe, also buchen wir und erwarten freudigst die Abfahrt. Die Mittags- und Nachmittagstouren werden gerne mal sehr schnell voll und man sollte deshalb vorbuchen! Weiterlesen
Aborigine Felsmalerei im Kakadu Nationalpark

Aborigine Felsmalerei im Kakadu Nationalpark: Unterwegs mit Elch

Hartmut, der Weltreise-Elch

Hallo miteinander, ich bin Hartmut. Ihr kennt mich nicht, aber dafür kann ich auch nichts. Ihr fragt euch woher ich denn jetzt auf einmal komme? Tja, das ist eigentlich eine recht kurze Geschichte. Ich bin Amerikaner und diese zwei Möchtegern-Weltreisenden haben mich letztes Jahr am Grand Canyon gekauft. Als Andenken an den tollen Grand Canyon, sagten sie. So ein Quatsch, sage ich! Dann steckten sie mich in ihren stinkenden Koffer neben ihre muffige Wäsche, wir landeten zweimal irgendwo, und mittlerweile sitze ich seit Monaten in ihrem Auto auf dem Armaturenbrett und glotze aus dem Fenster. Tagein, Tagaus, immer das gleiche Spiel. 60°C im Auto? Scheissegal, das juckt diese zwei Warmduscher nicht. Die lassen mich halt sitzen – soll er doch verschmoren, der alte Hartmut. Und nun sitzen auch noch so ein trotteliges Känguru und ein stinkender Wombat neben mir. Es ist nicht auszuhalten. Gibt es irgendwo eine Anlaufstelle für nicht artgerecht gehaltene Elche? Weiterlesen

Australien-Krokodil, Windjana Gorge Nationalpark

Gibb River Road: Quer durch Australiens Kimberley

Nach einigen Bersorgungen in Derby geht es ab auf die Gibb River Road. Die Gibb River Road gilt als eine der schönsten Schotterpisten Australiens. Sie führt im Nordwesten Australiens quer durch die Region Kimberley und wurde ursprünglich um 1960 als sogenannte beef road angelegt – also um Rinder von den entlegenen Farmen nach Derby zu transportieren. Die Gibb River Road ist ca. 660 Kilometer lang, also etwas länger als die Hälfte der rund 1.150 Kilometer langen Great Central Road.

Bis kurz davor sind wir uns immer noch nicht sicher ob wir sie komplett fahren sollen oder nicht, denn auf eine weitere gravel road in unterirdischem Zustand haben wir nach den Erfahrungen der letzten Wochen absolut keine Lust. Nach gut 25.000 Kilometern durch Australien bezweifeln wir zudem, dass es nun gerade hier landschaftlich abwechslungsreicher werden soll und wir sind uns demnach nicht sicher, ob sich die Fahrt lohnt. Auch im Internet finden wir keine hilfreichen Informationen. Lobhudelei wohin man klickt, aber keine kritischen Erfahrungsberichte. Die Schönheit einer Landschaft ist eben subjektiv und es kommt maßgebend darauf an, was man auf seinen vorigen Reisen schon alles gesehen hat. Da schwärmt einem dann schon mal der ein oder andere Australier das Blaue vom Himmel und wenn man dann selbst dort ist, ist man eher enttäuscht. Aber wir werden sehen… Weiterlesen

Quondong Point, 50 km nördlich von Broome

Quandong Point: Relaxen bei Broome

Nach dem Drama der letzten Tage sind unsere Nerven blank und es steht fest, dass jetzt erstmal so richtig entspannt wird. Da wir wahrscheinlich auf unserer restlichen Strecke bis Cairns an keinen Strand mehr kommen werden steht auch schon fest wo entspannt wird. Camps 6 hat den Quandong Point auf Lager, ca. 50 Kilometer auf einer gravel road (ohje) nach Norden. Jürgen schließt sich uns an, will aber morgen früh dann schon in die Kimberley aufbrechen. Die Piste ist recht gut und wir können mit 70 über die Bodenwellen fliegen. Als wir ankommen ist uns eines sofort klar: Endlich, endlich klappt wieder etwas.

Quandong Point: Eine Landschaft wie gemalt

Der Quandong Point ist nämlich absolut traumhaft. Weite leere Sandstrände ohne jeglichen Müll, rote Felsen und ganz viel Grün. Nach kurzer Suche finden wir noch ein freies Plätzchen. Pete, ein Australier, kommt sofort auf uns zugelaufen und begrüßt uns. Seit 3,5 Wochen sei er schon hier, der Strand hier sei zum Baden am besten, meint er. Pete fährt einen 12 Tonnen schweren Unimog mit Hänger, in dem er sein Quad und sein Boot transportiert. Am Abend macht er ein Feuer und alle Camper kommen dazu (Außer ihm, Jürgen und uns sind noch drei andere Caravans da). Mit über 10 Personen sitzen wir am Feuer und reden über alles mögliche. Hach, ist das schön hier. Balsam für die Nerven. Pete lädt uns auf einen selbstgemachten Vodka ein, welchen er hier vor Ort selbst herstellt. Der sei nicht so stark meint er, und schenkt uns jeweils ein großes Glas halb-halb mit Cola ein. Heiliger Vodka-Gott! Nicht so stark ist gut! Das eine Glas reicht uns dann auch… Weiterlesen

Wetter Mist, Straßen Mist, Städte Mist, Alles Mist

Die Schattenseiten Australiens - wenn nichts klappen will

Die nächsten beiden Tage möchten wir gerne aus unserem Gedächtnis streichen, denn es klappt absolut gar nichts. Der Karijini Nationalpark erwischt uns mit seiner absolut miesen Schotterpiste auf dem falschen Fuß. Der Oxer Lookout ist noch ganz nett, dann folgen rund 50 km auf einer Piste, welche der Teufel höchstpersönlich gebaut haben muss. Extrem tiefe, harte Bodenwellen, spitze, große Steine und wahnwitzige Schlaglöcher. Wir werden durchgeschüttelt wie noch nie zuvor. Es ist einfach nur ätzend und Patrik’s Nerven reißen. Ja, sie stehen nicht, wie es schon mal vorkommt, kurz vor dem Zerreißen, sondern sind schon gerissen. Irgendein Schalter in seinem Gehirn wird umgelegt und die Laune sackt innerhalb einer Sekunde in ein absolutes Allzeittief ab, aus dem sie auch die nächsten Tage nicht mehr herauskommen wird.

Wieso zum Teufel können sie diese paar Kilometer denn nicht mal neu abschleifen? Wofür bezahlt man denn eigentlich Eintritt in diesen  verfluchten Park? Jaja, wir wissen schon, Schotterpisten sind unberechenbar etc. blabla. Aber so beschissen wie diese Piste ist: Das ist nicht erst seit gestern so. Zu allem Überfluss meint unser Australien-Reiseführer dazu: Die Pisten im Karijini NP sind in einwandfreiem Zustand. Ja, na klar, vielen Dank Herr Lohse! Weiterlesen

Turquoise Bay, Cape Range National Park

Schnorcheln am Ningaloo Reef: Ein traumhaftes Erlebnis!

Nach dem morgendlichen Aufbruch an der Nomadensiedlung fahren wir nach Carnarvon und treffen uns mit Jürgen. In den nächsten Tagen soll es weiter gehen Richtung Ningaloo Reef, denn dort möchten wir schnorcheln. Er lädt uns auf einen Kaffee ein, wir besprechen die weitere Reiseroute, schauen beim Visitor Center vorbei, waschen Wäsche, waschen die Autos, kaufen Lebensmittel und tanken. Beim Warten auf die Wäsche kocht uns Jürgen einen Kaffee und Patrik schaut sich zwei Probleme auf Jürgen’s Laptop an. Dann ist der Tag auch schon fast gelaufen und wir fahren zusammen mit Jürgen noch knapp zwei Stunden Richtung Exmouth. 90 km vor Coral Bay schlafen wir auf einer kostenlosen Rest Area, auf der noch über 10 andere Caravans und Camper stehen. Jürgen organisiert uns kurzerhand einen Platz am Lagerfeuer von vier Aussies. Weiterlesen

Bottle Bay · François-Peron-Nationalpark, Western Australia

Denham, der François-Peron-Nationalpark und die Shark Bay

Am nächsten Morgen fahren wir nach Denham und informieren uns im Shark Bay Visitor Centre nochmal kurz über den Francois Peron Nationalpark, in dem wir ab heute 2-3 Tage verbringen möchten. Laut diversen Berichten soll dieser ein absolutes Highlight sein: Rote Sanddünen bis ans Meer, Schnorcheln, tolle Strände, Dugongs (Seekühe), Rochen und Schildkröten vom Strand aus beobachten, und endlich wieder 4WD im Sand – wir sind gespannt. Kurzerhand kaufen wir uns noch ein Schnorchelset und nochmal neues Eis für die Kühlbox und frische Lebensmittel. Vom alten Eis war bei 25°C Tagestemperatur nach 3 Tagen immerhin noch fast die Hälfte übrig. Frischwasser bekommt man in Denham am günstigsten direkt vom Wasserwerk, welches an der Monkey Mia Road liegt. Aktuell (08. Juni 2013) bezahlt man $1 für 10 Liter, wir füllen also beide Wasserkanister und unsere Campingdusche auf.

Nach dem Aufstocken unserer Vorräte geht es ab in den Park. Die ersten 6 Kilometer bis zum Peron Homestead sind eine normale Schotterpiste, welche auch mit einem 2WD befahren werden kann. Danach geht es weiter auf Sand und wir reduzieren unseren Reifendruck auf 18 PSI vorne und 20 PSI hinten (normal 42 PSI). Weiterlesen

Weiße Sanddünen bei Lancelin, Western Australia

Weiße Dünen und Pinnacles an Australiens Westküste

Nach einer Standardnacht auf einer kostenlosen Rest Area geht es auf dem Indian Ocean Drive, etwas westlich des Brand Highway, weiter Richtung Norden. Die Landschaft ist unspektakulär, anfangs geht es vorbei an unzähligen Schafweiden, später durch immer gleiches Buschland. Unser Ziel heute sind die Pinnacles, tausende von Felsnadeln, welche besonders am späten Nachmittag gut zu fotografieren sind. Bis dort haben wir nur rund 100 km vor uns, für australische Verhältnisse eine geradezu lächerliche Distanz. Nördlich des Ortes Lancelin durchbrechen plötzlich gewaltige weiße Sanddünen das öde Buschwerk. An einem Parkplatz halten wir an und laufen durch den Busch zu den Dünen und klettern auf ihnen hin und her. Die Konsistenz des Sandes wechselt von Meter zu Meter von steinhart zu puderweich. Der Sand ist wirklich unglaublich weiß und man muss selbst mit Sonnenbrille die Augen zusammenkneifen. Schaut man sich die Fotos später an und weiß nicht in welchem Land sie aufgenommen wurden, könnte man glatt meinen, es handle sich um einen Gletscher, welcher von einer dicken Schneeschicht überzogen ist. Was für eine fantastische Landschaft! Weiterlesen

Perth, eine der isoliertesten Großstädte der Welt

In Perth, um Perth und um Perth herum

Nachdem wir die Great Central Road verlassen haben ist unser nächstes Ziel Perth. Nach Leonora liegen noch 830 km vor uns. 10 km vor Leonora übernachten wir auf einem kostenlosen Campground am Malcolm Dam. Als es bereits dunkel ist kommen auf einmal ein paar Jugendliche mit einem normalen Straßenwagen (kein 4×4) angefahren und fahren zu nah an den See. Irgendwie bringen sie es fertig bis ins Wasser zu fahren und bleiben dabei natürlich stecken. Ein Mann fängt auf einmal an wie ein Besessener herum zu brüllen und mit irgendeinem harten Gegenstand auf sein Auto einzuschlagen. Er schreit wie am Spieß und fängt schließlich an zu heulen. Was zum Teufel ist hier denn los?, fragen wir uns. Bevor wir unseren Campnachbarn um Hilfe bitten können kommt jedoch ein anderes Fahrzeug und zieht den flennenden Jammerlappen aus dem Schlamm. Was man hier so erlebt!

Am nächsten Tag reißen wir 550 km auf der bis jetzt langweiligsten Strecke überhaupt herunter. Auf der ganzen Strecke liegt nur Kalgoorlie, das Zentrum des Gold- und Nickelabbaus, dazwischen winzige Käffer, in denen man nicht tod überm Zaun hängen möchte. Weiterlesen

Great Central Road

Great Central Road - Mitten durchs Outback

Nach der Wanderung durch Kata Tjuta beginnt um 13 Uhr unser Abenteuer Great Central Road. Von der Zufahrtsstraße nach Kata Tjuta zweigt die Tjukaruru Road ab, welche bis zur Grenze nach Western Australia führt. Rund 1.100 Kilometer Schotterpiste liegen vor uns, die Straßenbedingungen sind ungewiss, denn vor einigen Tagen regnete es hier heftig. Handyempfang gibt es auf der ganzen Strecke keinen, Städte auch nicht. Nur alle 250-350 km ein Roadhouse. Normales Benzin bekommt man auf der ganzen Strecke nicht, da dieses von manchen Aborigines als Drogenersatz zum Schnüffeln missbraucht wird. Diesel gibt es jedoch und für Autos, welche normales Benzin brauchen, wurde von BP der Ersatzkraftstoff Opal entwickelt, welcher less aromatic ist, sich also nicht zum Schnüffeln eignet.

Da die Straße durch mehrere Aborigine Reserves führt benötigt man zum Befahren zwei Permits, welche beide kostenlos sind. Das Permit für die Seite des Northern Territory erhält man vom Central Land Council in Alice Springs, von der Tour Information im Ayers Rock Resort oder in Laverton (wer von Westen kommt). Das Permit für die westaustralische Seite besorgten wir uns beim Ngaanyatjarra Council in Alice Springs. Weiterlesen

Uluru beim Sonnenuntergang

Uluru - Im Herz Australiens

Am nächsten Morgen haben wir noch 260 km bis zum Uluru vor uns. Auf dieser typischen Touristenroute sind nun schon deutlich mehr Autos unterwegs. Beim Lookout auf den Mount Conner, welchen man schon mal mit dem Uluru verwechseln kann, hält vor uns ein Reisebus und wir wetten, dass gleich 50 Japaner aussteigen. Die Wette geht leider nicht auf. Gegen Mittag kommen wir in Yulara, dem Ayers Rock Resort, an. Dabei handelt es sich um eine Art kleinem Dorf mit Hotels, Supermarkt, Restaurants, Campground, Tankstellen und allem, was der Tourist halt so braucht. Im Visitor Center fragen wir nach, ob man unser Permit bitte nach Alice Springs faxen könne, doch die Chinesin dort versteht nur Bahnhof. Also fahren wir zum Campground, checken ein und lassen das Fax von dort schicken, was sogar umsonst ist. Plötzlich fällt uns ein, dass wir ja für das Aborigine-Gebiet auf der Seite des Northern Territory auch ein Permit brauchen. Das hatten wir wegen dieser blöden Mereenie Loop Road total vergessen.Kurzerhand rufen wir beim Central Land Council in Alice Springs an. Ja, entgegnet die Frau, dafür brauchen wir ein Permit. Super, und wo bekommen wir das her?  Weiterlesen

Australischer Dingo · Macdonnell Ranges, Northern Territory

West Macdonnell Ranges

In der Nacht hören wir den oder die Dingos jaulen und kommen uns vor wie im Wilden Westen. Das Ellery Creek Big Hole ist ein großes permanentes Wasserloch, in dem man schwimmen könnte, wenn es nicht so kalt wäre. Deshalb fahren wir weiter zu den Ochre Pits. Die Ochre Pits sind eine ca. 7-8 Meter hohe Wand aus Gestein neben einem Flussbett. Die farbenfrohe Wand strahlt in den verschiedensten Farbtönen von Weiß, Rot, Orange und Grau über Lila zu Schwarz, ein Paradies zum Fotografieren. Früher entnahmen hier die Aborigines ochre (Ocker), um sich für Zeremonien und Rituale Gesicht und Körper anzumalen. Gemischt mit Tierfett oder Eukalyptusblättern wurde es sogar als Medizin benutzt.

Anschließend geht es weiter zur Ormiston Gorge, wo wir zum Lookout hinaufwandern, von dem man einen guten Blick in die Schlucht hat. Die Landschaft in und um die Gorge herum, in der sich gelber und roter Sand, Gumtrees (Eukalyptusbäume) und Desert Oaks (Wüstenkasuarine) abwechseln bietet einen tollen Anblick. Das in der Sonne glitzernde Wasserloch bildet einen perfekten Kontrast – die Macdonnell Ranges sind wirklich schön.

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Alice Springs - Im Red Centre Australiens

Von Coober Pedy nach Alice Springs haben wir nun immer noch 680 km vor uns. Australien ist so unglaublich groß, es überrascht einen immer wieder. Auf der ganzen Strecke gibt es keine andere Stadt, nur ein paar Roadhouses. Alice Springs liegt wirklich ziemlich abgelegen, und das ist wohl noch untertrieben. Stundenlang fährt man und fährt und fährt und nichts passiert, die Landschaft sieht immer gleich aus. Auf dem Stuart Hwy nach Norden sehen wir zum ersten mal größere Road Trains mit drei Anhängern. Die Landschaft wird zunehmend flacher und sieht genau so aus, wie man sich Australien vorstellt – nur grüner. Roter Sand und rote Erde sind überwuchert von Spinifex-Gras und jede Menge Büschen und Bäumen. Die Wüste sieht überhaupt nicht trostlos aus, sondern ziemlich lebendig. Neben der Straße stehen in regelmäßigen Abständen Unfallautos, welche teilweise komplett ausgeschlachtet sind und total verrostet. Wer hier einen Totalschaden hat, lässt sein Auto der Einfachheit halber wohl einfach stehen. Mit einigen anderen Campervans und Caravans übernachten wir nach 200 km Fahrt auf der Rest Area Marla South.

Am nächsten Tag brettern wir die 480 übrigen Kilometer nach Alice Springs durch, was bei Durchschnittstempo 80 und ein paar Pausen eine Weile dauert. Das komplette Gebiet, durch welches der Stuart Hwy führt, gehört riesigen Cattle Stations. Ab und zu sieht man mal ein lebendes Rind, meistens jedoch nur Kadaver neben der Straße. Ob diese durch einen Zusammenstoß mit einem Auto entstanden oder auf natürlichem Weg hinübergedämmert sind, lässt sich nicht erkennen. Weiterlesen

Babykänguru (Joey) in Josephine's Art Gallery

Coober Pedy - Opale und Babykängurus

Coober Pedy gilt als die Opalhauptstadt der Welt, denn über 60% der weltweiten Förderung des Edelsteins stammen hierher. 1911 wurden hier die ersten Opale gefunden, seitdem strömen aus aller Herren Länder die Glücksritter nach Coober Pedy. Der Name ist eine Verballhornung der Aborigine Bezeichung „Kapa Piti“, was soviel bedeutet wie „Weißer Mann lebt im Loch“ – passend, wie wir finden. Da in mittlerweile über 100 Jahren unzählige Minenschächte und Abraumhalden entstanden sind ähnelt die Landschaft um den Ort einer bunten Mondlandschaft, welche auch schon in Filmen wie Mad Max 2 oder Pitch Black als Kulisse diente.

Nach kurzer Recherche im Internet entschließen wir uns in Coober Pedy für den Caravan Park Riba’s Underground Camping ($22/Nacht). Wer ein Zelt dabei hat, kann dort in typischer Coober Pedy Tradition in ausgegrabenen Höhlen im Untergrund zelten. Weiterlesen

Flinders Ranges und Oodnadatta Track

Schon vor dem Flinders Ranges National Park ändert sich die Landschaft erneut drastisch. Endlich bietet sich uns eine der typischen australischen Landschaften, die wir schon so sehnsüchtig erwartet hatten! Es wird flacher, statt vielen Bäumen gibt es nur noch kleinere Büsche, wir sehen viele Kängurus und Emus, und – es wird ROT! Die Erde ist rot, die Felsen sind rot, die komplette Landschaft ist rot-grün gesprenkelt, es ist fantastisch! Am Wilpena Pound Resort, dem privat geführten Visitor Center der Flinders Ranges gibt es Stellplätze für $22 pro Nacht. Wir beschließen in den Park hineinzufahren und dort auf einem der Campgrounds der Nationalparkbehörde für $13 zu übernachten. Die Fahrt auf der Schotterpiste durch den Park ist alles andere als langweilig, es geht rauf und runter und man erhascht immer mal wieder einen Blick auf den Wilpena Pound, das eigentliche Highlight der Flinders Ranges. Weiterlesen

Abschied von der Farm und neue Reifen für Troopy

Entgegen unseren Erwartungen gingen die letzten beiden Wochen auf unserer Milchfarm dann doch noch recht langsam vorbei. Die Vorfreude auf das Weiterreisen war im Endeffekt größer als der Abschiedsschmerz. Eine große Rolle spielte dabei auch das Wetter, denn in den letzten Wochen wurde es empfindlich kalt. Bei 0°C hat man noch weniger Lust nachts um 3 aufzustehen, wir wollen jetzt unbedingt wieder ins Warme! Ein kaltes Australien fühlt sich irgendwie falsch an. Am 14. Mai war unser letzter Arbeitstag und wir verabschiedeten uns von allen, was schon ein ziemlich komisches Gefühl war.

Am folgenden Morgen sagen wir Blighty ade und es geht ein letztes Mal ab nach Deniliquin, wo wir Einkaufen gehen und Troopy frisches Öl bekommt ($180). Zwei neue Hinterreifen brauchen wir auch noch, was nicht billig werden wird (All-Terrain Reifen sind teuer). Weiterlesen

Neue Weltkarte und Australien-Karte

Heute haben wir die Seite „Weltreise 2012/2013“ gründlich überarbeitet. Ihr findet dort nun einen kurzen Text, wie es zu unserer Weltreise kam, und eine neue Weltkarte mit unserer Route. Zusätzlich haben wir eine Australien-Karte gebastelt, auf der unsere Route abgebildet ist und welche Links zu unserer Beiträgen enthält. So sieht man genau, wann wir an welchem Ort waren und welche Beiträge wir dort geschrieben haben. Viel Spaß beim Schmökern :-)

Kuhherde im Abendlicht · Blighty, Australien

Farmalltag in Australien

Nach nun über 3,5 Monaten ist für uns auf der Dairy Farm der Alltag eingekehrt. Noch immer schälen wir unsere trägen Körper täglich um 3 Uhr nachts aus dem Bett, melken Kühe, füttern Kälber und mischen das Futter für rund 800 Kühe. Oft fällt uns das Aufstehen schwer, aber wenn man erstmal auf den Beinen ist spielt es eigentlich keine Rolle ob es 3 Uhr oder 8 Uhr ist. Die Arbeit mit den Tieren bringt dabei eine gewisse Grundmotivation mit sich. Selbst wenn wir aus irgendeinem Grund gar keine Lust auf die Arbeit hätten oder gar krank wären würden wir trotzdem aufstehen, denn die Kühe warten darauf gefüttert und gemolken zu werden und sie haben sich ihr Leben nicht ausgesucht. Man fühlt sich verantwortlich und nichts läge uns ferner als den Tieren zu schaden, denn wir lieben sie. Weiterlesen

Tiergeschichten von der Farm

Auf unserer Farm in Australien gibt es, wie auf den meisten Farmen, natürlich so einige Tiere. Dabei hat jedes Tier seine ganz eigene, oft lustige Geschichte und nach nun über drei Monaten Arbeit haben wir sie alle sehr lieb gewonnen. Dieser Beitrag widmet sich deshalb ganz den Tieren und ihren Geschichten, viel Spaß beim Lesen. Weiterlesen

Patrik mit Hund Beans

Neues von der Farm und dem Leben in Australien

Mittlerweile arbeiten wir nun schon seit 7 Wochen auf der Dairy Farm – unglaublich, wie schnell mal wieder die Zeit vergeht. In der zweiten Woche wurde der Arbeitsbeginn von 4:45 Uhr auf 3:45 Uhr vorverlegt. Da es so heiß ist, sei das wohl besser für die Kühe, da sie dann früher ihr Futter bekommen. Das heißt, wir müssen jede Nacht um 3:00 Uhr raus. Das ist schon ziemlich heftig, aber wenn man mal in dem Rhythmus drin ist, geht es eigentlich. Ab 3:45 Uhr arbeiten wir dann bis ca. 8:30 Uhr. Daheim angekommen, schlafen wir dann erstmal noch 1 – 1,5 Stunden. Die zweite Schicht fängt um 14:30 Uhr an und endet um ca. 19:00 Uhr. Dann wird gegessen und gegen 21:30 Uhr geht’s ins Bett. So sieht unser Tagesablauf aus. Damit kommen wir auf knapp über 9 Stunden Arbeitszeit pro Tag, was uns gut Geld einbringt. Genau genommen so viel Geld, dass wir momentan überlegen noch etwas länger hier zu arbeiten. Geplant waren eigentlich 3 Monate, dann hätten wir exakt die Summe, die wir in Australien für den Rest der Reise noch brauchen. Eventuell hängen wir noch ein paar Wochen dran, um uns einen Puffer aufzubauen.

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