Landschaft

Valley of Fire

Das Valley of Fire ist der älteste State Park Nevadas und liegt 80 Kilometer nordöstlich von Las Vegas.
Die Landschaft ist so überwältigend farbenfroh,  dass man es kaum glauben kann.
Wer Las Vegas besucht, sollte auf jeden Fall auch einen Trip in’s Valley of Fire einplanen!
Allerdings nicht unbedingt wie ich zur Mittagszeit im Juni bei kuscheligen 42°C.
Kurz mal die Sonnenbrille oder die Kamera abgelegt, schon verbrennt man sich die Hände beim Wiederaufheben ;-)
Nach 1,5 Stunden in der Sonne war ich trotz ständigem Trinken total ausgelaugt und musste im Hotel in Las Vegas erstmal 3 Stunden schlafen.

 Juni ’11 ~ Temperatur: 42°C ~ Wetter: 

Bryce Canyon National Park

8-O ! Bryce Canyon ! 8-O

Der Bryce-Canyon-National-Park liegt im Südwesten Utahs und bietet eine atemberaubende Landschaft.
Er beherbegt unzählige Felsnadeln, genannt “Hoodoos” in den unterschiedlichsten Formen.
Der Bryce Canyon ist eigentlich ein “natürliches Amphitheater” und wurde damals fälschlicherweise als Canyon bezeichnet.

Sierra Nevada

Im Owens Valley, an der Ostflanke der Sierra Nevada liegt der kleine Ort Lone Pine im Bundesstaat Kalifornien.
Teil der Sierra Nevada ist die Gebirgsregion Alabama Hills.
Diese ist berühmt für ihre Felsbögen und diente schon für zahlreiche Westernfilme als Drehort.
Verlässt man die Alabama Hills Richtung Norden bietet sich einem dieser beeindruckende Blick auf die Sierra Nevada.
Der Mount Whitney, im Bild die höchste Spitze links, ist mit 4418 Meter der höchste Berg der USA außerhalb Alaskas. 

Welcome to Utah

Willkommen im Monument Valley in Utah!
Schnurgerade Highways und Freiheit pur. 

 Juni ’11 ~ Temperatur: 34°C ~ Wetter: 

Horseshoe Bend, Colorado River

Die “Horseshoe Bend” (Hufeisenbiegung) genannte Schleife des Colorado River befindet sich südlich des Ortes Page in Arizona. 
Man parkt auf einem kleinen Parkplatz und läuft dann etwa 15 Minuten über einen kleinen Sandhügel zur Schleife.
Wenn man am Rand des Canyons ankommt, verschlägt es einem fast die Sprache.
Mehrere hundert Meter fallen die Felswände steil hinab bis zum grünen Colorado.
Da es keine Absperrung gibt, sollte man am Rand des Canyons sehr vorsichtig sein :-)

Grand Canyon South Rim

Am South Rim des Grand Canyon in Arizona.
Durch die überwältigende Landschaft kommt man sich doch sehr unbedeutend vor :-)

Grand Canyon Schwarz-weiß

Am South Rim des Grand Canyon in Arizona. 

In der Wüste

Unterwegs durch das Wadi Rum in Jordanien mit unserem Beduinen-Guide.
Unglaublich schön und unglaublich heiß ist es dort, eine wirklich traumhafte Landschaft!

 April ’11 ~ Temperatur: 34°C ~ Wetter: 

 

Island und sein Wetter

Eins ist klar: Island zeigt einem auch gerne mal die kalte nasse Schulter.
Das Foto “All Hell Breaks Loose” ist in Landmannalaugar während einer kompletten Nacht
unerbittlichem Sturm mit Regen, welcher unaufhörlich gegen das Zelt prasselte, entstanden.
Jede Minute dachte ich, jetzt fliegt gleich das Zelt weg. Am nächsten Morgen war ich ganz schön fertig.
Jetzt im Nachhinein betrachtet war das doch eine ziemlich krasse (tolle!) Erfahrung. 

 Juli ’10 ~ Temperatur: 9°C ~ Wetter: 

Vestmannaeyjar

Auf der Hauptinsel Heimaey der isländischen Westmännerinseln wohnen rund 4000 Menschen.
Das ist mehr als in nahezu allen anderen Orten außerhalb von Reykjavik, welche ich besucht habe.
Die kleine Insel ist also gut gefüllt und im Ortskern kommt man sich vor, als wäre man in einem Fischerdorf an der Riviera gelandet.
Abseits der Arbeit gibt es für die Jugend wohl nicht viel zu tun, deshalb fährt man den ganzen Tag mit dem Auto auf der Insel im Kreis herum :?
Ein paar kleine Wanderwege gibt es auch, vorallem der Aufstieg auf den Dalfjall lohnt sich.
Geht man auf den Schafwegen noch etwas weiter um den Berg herum (siehe Bild 2 + 3), bietet sich einem ein grandioser Ausblick auf den Atlantik.

Morgens ist es auf der Insel meist sehr neblig, weswegen man nicht zu früh starten sollte.

 

 Juli ’10 ~ Temperatur: 16°C ~ Wetter: 

Island Urlaub Reloaded

Über ein Jahr nach meiner Islandreise bin ich nochmal meine Fotos durchgegangen.
Diese Erinnerungen sind durch nichts zu ersetzen :-)

 

Heimweh :-(

Totes Meer

Ein Bad im Toten Meer ist bei einer Reise nach Jordanien oder Israel Pflicht!
Leider ist der “Strand” auf jordanischer Seite abseits der Hotels ziemlich versifft.
Teilweise sah es aus wie auf einer Müllhalde und was genau da so auf dem Boden lag, wollten wir lieber nicht wissen.

Das Baden ist dann aber umso schöner.
Einfach reinsetzen und sich treiben lassen… oder Zeitung lesen ;-)
Danach wieder über die Mülldeponie zurück zum Auto und schnell im Hotel duschen, da man sonst
alles mit Salzkristallen vollbröselt.

 

Zu unserem Reisebericht von Jordanien geht es hier.

Jordanien

Verschiedene Eindrücke der Landschaft um Amman und Madaba in Jordanien.

 

Kafrain Stausee

Der Kafrain Stausee liegt in der Nähe von Amman in Jordanien.

 

Jordanien Impressionen

Während einer Reise nach Jordanien sieht man so einige Dinge, welche einem in Europa nicht begegnen würden.
Uralte LKW’s, teilweise über 60 Jahre alt, verrichten immer noch treu ihren Dienst.
Das Autofahren abseits der Hauptstadt Amman ist relativ entspannend, dort allerdings herrscht Verkehrs-Krieg!
Vergesst Rom, Athen oder sonstwelche europäischen Städte, im Vergleich zu Amman ist das dort wie eine Fahrt über die Wolken.
In Amman scheint es keine Regeln zu geben.
Entweder haben die anderen Autos gar keine Blinker oder sie werden nicht benutzt.
Wenn mal einer seinen Blinker benutzt, dann zu spät oder er blinkt 5 Minuten lang.
Aus einer 3-spurigen Straße wird mal eben kurzerhand eine 7-spurige gemacht.
Da kommt dann auch schonmal der Schotterrand der Straße als äußerste Fahrspur zum Einsatz.
Die LKW-Fahrer kennen kein Pardon, das Dauer-Hupen gehört zum guten Ton, und wenn man
keinen Platz macht, wird man von der Straße geschoben ;-)

Amman von vornherein meiden würde ich aber nicht, einmal muss man das schon erlebt haben :-)


Jordan River

Durch etwas Glück kamen wir während der Rallye Jordanien in dieses Gebiet.
Das Gebiet ist außerhalb der Rallye militärisches Sperrgebiet, da Israel nur 1- 2 Kilometer entfernt ist.

Zuvor hatten wir uns einmal verfahren und standen prompt in der Militärkontrolle vor der King Hussein Bridge.
Diese kann mit dem eigenen Auto nicht passiert werden, sondern anscheinend nur mit einem Bus.
Da der jordanische Soldat dachte, wir wollten das dennoch mit unserem Mietwagen tun, wurde ich in
das Büro des Kommandanten gebeten.

Die ganze Szene hätte aus einem Film stammen können.
Ein verrauchtes Büro, der Kommandant ist mit einer Zigarre im Mund am Herumbrüllen und will unsere Reisepässe sehen. Auf arabisch brüllte er irgendwas zu seinen Kollegen und gestikulierte wild in der Luft herum.
Etwas Bammel hatte ich schon, da ich nicht wusste ob wir uns jetzt bereits strafbar gemacht hatten und wie es nun weitergehen soll.

Da der Kommandant, oder Chef, oder welche Position er auch immer bekleidete, noch damit beschäfigt war,
einen anderen Typen rund zu machen, dachte ich nochmal über die Situation nach.
Für die Überquerung der Brücke braucht man wohl eine Sondergenehmigung, welche man an der Grenzkontrolle sehen wollte.

Ich begann ihm zu erklären, dass wir uns verfahren hätten und nicht nach Israel möchten, sondern in Jordanien die Rallye besuchen wollen.
Plötzlich war alles klar, wir bekamen unsere Pässe wieder und schon saßen wir wieder im Auto und fuhren davon.
Alles halb so schlimm ;-)

 

Wadi Rum

Auf einem 2-Tages-Abstecher vom Toten Meer haben wir uns Petra und das Wadi Rum angesehen.
Für beide Ziele ist das definitiv zu kurz und man sollte auf jeden Fall das Doppelte planen.
Im Wadi Rum fährt man zunächst zum Visitor Center und entscheidet sich für eine der zahlreichen Jeep-Touren.
Wir entschieden uns für eine mittlere Tour von 2,5h Länge mit vorangehendem Kamelritt.
Das Reiten auf einem Kamel war für uns beide neu, aber sehr lustig. Mein Tier war nur etwas bockig :?
Danach ging es weiter zur Lawrence’s Spring, zur großen Sanddüne, zum Siq, zur Little Bridge und zum Schluss noch in ein Beduinencamp.

Die Tour ist auf jeden Fall zu empfehlen, allerdings sollte man besser eine längere buchen, um auch noch
die anderen Sehenswürdigkeiten besuchen zu können.
Leider hatten wir nicht so viel Zeit, da wir anschließend die 350km in unser Hotel bei Amman fahren mussten.
Auf der Autobahn ist zwar bis auf einige LKW’s nicht viel los, dennoch war die Fahrt recht anstrengend.

 

 April ’11 ~ Temperatur: 28°C ~ Wetter: 

Lawrence’s spring

Road to Nowhere

Diese zwei Bilder sind irgendwo in der jordanischen Pampa entstanden.
Die rechte Straße war wohl noch nicht offiziell freigegeben, da sie nach ca. 5 Kilometern nicht mehr asphaltiert war.
Leider war sie auch nicht geschottert sondern bestand aus teilweise abgefrästem Asphalt mit gemeinen Schlaglöchern.
Die Fahrt ging dann ca. 20 Kilometer auf dieser maroden Straße mitten durch die Wüste.
Zwei- oder dreimal dachte ich, dass der Mietwagen demnächst den Geist aufgibt und einfach auseinanderfällt.
Das Fahren auf nicht in der Karte eingezeichneten Straßen sollte man in Jordanien besser lassen ;-)

 

Eyjafjallajökull

Da nur vier Monate vor meiner Reise nach Island der Vulkan unter dem Gletscher Eyjafjallajökull aktiv war,
musste ich mir das natürlich vor Ort anschauen :-)
Der Aufstieg zum Vulkan startet vom Campingplatz Básar in der Þórsmörk.
Da ich am Ende der 3-wöchigen Reise ziemlich fit war, war der Aufstieg von über 1000 Höhenmetern kein Problem.
Wäre ich doch nur immer so fit :?  …

Oben angelangt bat sich mir eine überragende Landschaft an.
Da ein immer noch warmes Lavafeld gequert werden musste, war das ein ziemlich komisches Gefühl,
da es auf einmal ein paar Grad wärmer war als zuvor.

Die Landschaft zeigte sich als unheimliches Ödland aus erstarrter Lava, Asche, Schwefelablagerungen und Eis.
Die beiden Gletscher Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull waren nahezu komplett mit Asche bedeckt.
Unterhalb des Gletschers türmten sich die Lavaberge haushoch auf und man konnte sich vorstellen, was
hier während des Ausbruchs wohl für unglaubliche Kräfte geherrscht haben mussten.

Auf einen der vielen Krater des Ausbruches konnte man, von starkem Schwefeldampf begleitet, hochsteigen.
Auf dem Kraterrand war es nicht möglich länger als ca. 30 Sekunden an derselben Stelle zu stehen, da es durch den
noch immer heißen Boden zu warm in den Schuhen wurde.
Ein isländisches Paar, welches ich oben kennengelernt habe, hatte sich einen Wanderstock ruiniert.
Beim Aufstieg ist der Stock des Mannes in eine Spalte weggerutscht und die Spitze war innerhalb von
weniger als einer Sekunde geschmolzen.

Wo die Hitze herkam, hatte ich dann auch relativ schnell herausgefunden.
Durch zwei Erdspalten konnte man in nur ca. 30 cm Tiefe das glühende Gestein sehen.

Eine wirklich unheimliche Situation :-)

 

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