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World Rally Photography

USA Südwesten Reisebericht & 300 Fotos

Ein Trip durch den Südwesten der USA ist ein ganz besonderes Erlebnis. Abwechslungsreiche Landschaften und ein Naturwunder nach dem anderen! Weiterlesen

USA Südwesten Reisebericht

Kulturschock in einer genialen Metropole

Während unserer Weltreise verbrachten wir fünf Tage in Hong Kong, einer genialen Stadt mit unglaublichen Gegensätzen, die so gar nicht anderen Metropolen vergleichbar ist. Weiterlesen

Reisebericht Hong Kong

Kängurus fotografieren in Australien

Obwohl es jede Menge Kängurus in Australien gibt sieht man sie trotzdem nicht jeden Tag. Hier gibt's eine Liste mit Orten, an denen wir sehr viele gesehen haben! Weiterlesen

Kängurus fotografieren

Farmalltag in Australien

Geschichten über das Arbeiten auf einem Milchhof im Süden von New South Wales in Australien... Weiterlesen

Farmalltag in Australien

Auszug Reisebericht Hong Kong

An der Station Causeway Bay steigen wir aus, denn dort befindet sich irgendwo die Botschaft von Vietnam. Als wir nach etlichen Rolltreppen die U-Bahn verlassen und zum ersten Mal Hong Kong City betreten sind wir überwältigt vom Trubel, der dort herrscht. Der helle Wahnsinn ist das. Keine andere Großstadt hat uns bis jetzt ein solch intensives Gefühl vermittelt. Es wimmelt von Menschen. Die Motoren der doppelstöckigen Busse dröhnen in einem tiefen Wummern. Grüne Fußgängerampeln klackern in einem schnellen Stakkato. Die Luft ist heiß, feucht und stinkt. Eine Mischung aus Dieselabgasen, Urin und Essen hängt in der Luft. Große Leuchtreklametafeln leuchten in den buntesten Farben. Vor fast jedem Laden hängen Reklametafeln und blinken in grellen Farben. Krass, einfach nur krass. Die neuen Eindrücke stürzen in einem solchen Tempo auf uns ein, dass wir uns planlos von der Menge irgendwo hintreiben lassen. Durch Schluchten von Häusern mit den immer gleichen tristen Fassaden bahnen wir uns einen Weg durch die Stadt. Weiterlesen

11 Monate Australien

Von September 2012 bis August 2013 waren wir 11 Monate in Australien unterwegs. Wir haben unsere Jobs gekündigt, unsere Wohnung aufgegeben, ein Auto verkauft und uns in das Abenteuer Down Under gestürzt. Die Entscheidung ein Jahr Auszeit zu nehmen war die beste unseres Lebens und wir hatten die beste Zeit unseres Lebens. Beim Start in Cairns haben wir uns unseren Traum erfüllt und einen 4WD Toyota Landcruiser Troopcarrier gekauft, mit dem wir Australien einmal komplett umrundet haben und auf der Great Central Road mitten durchs Outback gefahren sind. Troopy hat uns nie im Stich gelassen, und das mit 513.000 km auf der Uhr. Viereinhalb Monate lang haben wir auf einer Milchfarm gearbeitet und hatten eine fantastische Zeit. Auf dieser einmaligen Reise haben wir so viel erlebt, dass wir bis an unser Lebensende davon zehren können. Es gab viele Höhen und Tiefen, die wir fast alle in 55 geschriebenen Blog-Beiträgen dokumentiert haben. Zähe Jobsuche, unterirdisch schlechte Straßen, extrem nervige Fliegen, paradiesische Strände, faszinierende Tiere, atemberau-bende Landschaften, hilfsbereite Australier, Freiheit pur und so vieles mehr… Weiterlesen

Auszug Reisebericht USA Südwesten

Da zwischen der Sonne und dem Delicate Arch ein hoher Felsen aufragt dauert es noch eine gute Weile, bis die ersten Strahlen auf den Schopf des Felsbogens treffen. Das sieht dann zwar ganz nett aus, trotzdem hatte ich mir mehr davon erhofft. Eine Weile fotografiere ich den Arch aus allen erdenklichen Winkeln, bin aber nicht richtig zufrieden. Egal, die Fotos sind nicht alles. Ich setze mich und genieße den Augenblick. Oft vergisst man das, wenn man ständig auf der Jagd nach dem perfekten Foto ist. Einfach mal durchatmen und den Blick über die sensationelle Landschaft schweifen lassen. Die wenigen Menschen, die außer mir noch da sind, genießen ebenfalls die Atmosphäre und es ist wieder mucksmäuschenstill. Die Stimmung, die Uhrzeit und der einzigartige Ort, an welchem wir uns befinden verbindet uns in stiller Übereinkunft zu einer harmonischen Einheit. Diese Momente machen für mich einen großen Teil des Reisen aus. Wann immer es mir im Alltag einmal schlecht geht erinnere ich mich an diese großartigen Momente und die Gefühle, welche ich in diesem Moment empfunden habe, kommen tief aus meinem Inneren wieder in mein Bewusstsein zurück. Das ist unbezahlbar und durch nichts zu ersetzen. Dafür reise ich, dafür lebe ich. Bis zum Ende aller Tage. Weiterlesen

Hong Kong
11 Monate Australien
USA Südwesten

Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.Mark Twain

Artikel
Stop-Over im gesichtslosen Dubai und Abu Dhabi
Fotografieren von Kängurus, dem Nationaltier Australiens
Toyota Landcruiser 4WD: Das Auto für Australien
Children of Asia - Kinder-Portraits
Beiträge

Gibb River Road: Quer durch Australiens Kimberley

Nach einigen Bersorgungen in Derby geht es ab auf die Gibb River Road. Die Gibb River Road gilt als eine der schönsten Schotterpisten Australiens. Sie führt im Nordwesten Australiens quer durch die Region Kimberley und wurde ursprünglich um 1960 als sogenannte beef road angelegt – also um Rinder von den entlegenen Farmen nach Derby zu transportieren. Die Gibb River Road ist ca. 660 Kilometer lang, also etwas länger als die Hälfte der rund 1.150 Kilometer langen Great Central Road.

Bis kurz davor sind wir uns immer noch nicht sicher ob wir sie komplett fahren sollen oder nicht, denn auf eine weitere gravel road in unterirdischem Zustand haben wir nach den Erfahrungen der letzten Wochen absolut keine Lust. Nach gut 25.000 Kilometern durch Australien bezweifeln wir zudem, dass es nun gerade hier landschaftlich abwechslungsreicher werden soll und wir sind uns demnach nicht sicher, ob sich die Fahrt lohnt. Auch im Internet finden wir keine hilfreichen Informationen. Lobhudelei wohin man klickt, aber keine kritischen Erfahrungsberichte. Die Schönheit einer Landschaft ist eben subjektiv und es kommt maßgebend darauf an, was man auf seinen vorigen Reisen schon alles gesehen hat. Da schwärmt einem dann schon mal der ein oder andere Australier das Blaue vom Himmel und wenn man dann selbst dort ist, ist man eher enttäuscht. Aber wir werden sehen… Weiterlesen

Quandong Point: Relaxen bei Broome

Nach dem Drama der letzten Tage sind unsere Nerven blank und es steht fest, dass jetzt erstmal so richtig entspannt wird. Da wir wahrscheinlich auf unserer restlichen Strecke bis Cairns an keinen Strand mehr kommen werden steht auch schon fest wo entspannt wird. Camps 6 hat den Quandong Point auf Lager, ca. 50 Kilometer auf einer gravel road (ohje) nach Norden. Jürgen schließt sich uns an, will aber morgen früh dann schon in die Kimberley aufbrechen. Die Piste ist recht gut und wir können mit 70 über die Bodenwellen fliegen. Als wir ankommen ist uns eines sofort klar: Endlich, endlich klappt wieder etwas.

Quandong Point: Eine Landschaft wie gemalt

Der Quandong Point ist nämlich absolut traumhaft. Weite leere Sandstrände ohne jeglichen Müll, rote Felsen und ganz viel Grün. Nach kurzer Suche finden wir noch ein freies Plätzchen. Pete, ein Australier, kommt sofort auf uns zugelaufen und begrüßt uns. Seit 3,5 Wochen sei er schon hier, der Strand hier sei zum Baden am besten, meint er. Pete fährt einen 12 Tonnen schweren Unimog mit Hänger, in dem er sein Quad und sein Boot transportiert. Am Abend macht er ein Feuer und alle Camper kommen dazu (Außer ihm, Jürgen und uns sind noch drei andere Caravans da). Mit über 10 Personen sitzen wir am Feuer und reden über alles mögliche. Hach, ist das schön hier. Balsam für die Nerven. Pete lädt uns auf einen selbstgemachten Vodka ein, welchen er hier vor Ort selbst herstellt. Der sei nicht so stark meint er, und schenkt uns jeweils ein großes Glas halb-halb mit Cola ein. Heiliger Vodka-Gott! Nicht so stark ist gut! Das eine Glas reicht uns dann auch… Weiterlesen

Die Schattenseiten Australiens - wenn nichts klappen will

Die nächsten beiden Tage möchten wir gerne aus unserem Gedächtnis streichen, denn es klappt absolut gar nichts. Der Karijini Nationalpark erwischt uns mit seiner absolut miesen Schotterpiste auf dem falschen Fuß. Der Oxer Lookout ist noch ganz nett, dann folgen rund 50 km auf einer Piste, welche der Teufel höchstpersönlich gebaut haben muss. Extrem tiefe, harte Bodenwellen, spitze, große Steine und wahnwitzige Schlaglöcher. Wir werden durchgeschüttelt wie noch nie zuvor. Es ist einfach nur ätzend und Patrik’s Nerven reißen. Ja, sie stehen nicht, wie es schon mal vorkommt, kurz vor dem Zerreißen, sondern sind schon gerissen. Irgendein Schalter in seinem Gehirn wird umgelegt und die Laune sackt innerhalb einer Sekunde in ein absolutes Allzeittief ab, aus dem sie auch die nächsten Tage nicht mehr herauskommen wird.

Wieso zum Teufel können sie diese paar Kilometer denn nicht mal neu abschleifen? Wofür bezahlt man denn eigentlich Eintritt in diesen  verfluchten Park? Jaja, wir wissen schon, Schotterpisten sind unberechenbar etc. blabla. Aber so beschissen wie diese Piste ist: Das ist nicht erst seit gestern so. Zu allem Überfluss meint unser Australien-Reiseführer dazu: Die Pisten im Karijini NP sind in einwandfreiem Zustand. Ja, na klar, vielen Dank Herr Lohse! Weiterlesen

Schnorcheln am Ningaloo Reef: Ein traumhaftes Erlebnis!

Nach dem morgendlichen Aufbruch an der Nomadensiedlung fahren wir nach Carnarvon und treffen uns mit Jürgen. In den nächsten Tagen soll es weiter gehen Richtung Ningaloo Reef, denn dort möchten wir schnorcheln. Er lädt uns auf einen Kaffee ein, wir besprechen die weitere Reiseroute, schauen beim Visitor Center vorbei, waschen Wäsche, waschen die Autos, kaufen Lebensmittel und tanken. Beim Warten auf die Wäsche kocht uns Jürgen einen Kaffee und Patrik schaut sich zwei Probleme auf Jürgen’s Laptop an. Dann ist der Tag auch schon fast gelaufen und wir fahren zusammen mit Jürgen noch knapp zwei Stunden Richtung Exmouth. 90 km vor Coral Bay schlafen wir auf einer kostenlosen Rest Area, auf der noch über 10 andere Caravans und Camper stehen. Jürgen organisiert uns kurzerhand einen Platz am Lagerfeuer von vier Aussies. Weiterlesen

Denham, der François-Peron-Nationalpark und die Shark Bay

Am nächsten Morgen fahren wir nach Denham und informieren uns im Shark Bay Visitor Centre nochmal kurz über den Francois Peron Nationalpark, in dem wir ab heute 2-3 Tage verbringen möchten. Laut diversen Berichten soll dieser ein absolutes Highlight sein: Rote Sanddünen bis ans Meer, Schnorcheln, tolle Strände, Dugongs (Seekühe), Rochen und Schildkröten vom Strand aus beobachten, und endlich wieder 4WD im Sand – wir sind gespannt. Kurzerhand kaufen wir uns noch ein Schnorchelset und nochmal neues Eis für die Kühlbox und frische Lebensmittel. Vom alten Eis war bei 25°C Tagestemperatur nach 3 Tagen immerhin noch fast die Hälfte übrig. Frischwasser bekommt man in Denham am günstigsten direkt vom Wasserwerk, welches an der Monkey Mia Road liegt. Aktuell (08. Juni 2013) bezahlt man $1 für 10 Liter, wir füllen also beide Wasserkanister und unsere Campingdusche auf.

Nach dem Aufstocken unserer Vorräte geht es ab in den Park. Die ersten 6 Kilometer bis zum Peron Homestead sind eine normale Schotterpiste, welche auch mit einem 2WD befahren werden kann. Danach geht es weiter auf Sand und wir reduzieren unseren Reifendruck auf 18 PSI vorne und 20 PSI hinten (normal 42 PSI). Weiterlesen

Weiße Dünen und Pinnacles an Australiens Westküste

Nach einer Standardnacht auf einer kostenlosen Rest Area geht es auf dem Indian Ocean Drive, etwas westlich des Brand Highway, weiter Richtung Norden. Die Landschaft ist unspektakulär, anfangs geht es vorbei an unzähligen Schafweiden, später durch immer gleiches Buschland. Unser Ziel heute sind die Pinnacles, tausende von Felsnadeln, welche besonders am späten Nachmittag gut zu fotografieren sind. Bis dort haben wir nur rund 100 km vor uns, für australische Verhältnisse eine geradezu lächerliche Distanz. Nördlich des Ortes Lancelin durchbrechen plötzlich gewaltige weiße Sanddünen das öde Buschwerk. An einem Parkplatz halten wir an und laufen durch den Busch zu den Dünen und klettern auf ihnen hin und her. Die Konsistenz des Sandes wechselt von Meter zu Meter von steinhart zu puderweich. Der Sand ist wirklich unglaublich weiß und man muss selbst mit Sonnenbrille die Augen zusammenkneifen. Schaut man sich die Fotos später an und weiß nicht in welchem Land sie aufgenommen wurden, könnte man glatt meinen, es handle sich um einen Gletscher, welcher von einer dicken Schneeschicht überzogen ist. Was für eine fantastische Landschaft! Weiterlesen

In Perth, um Perth und um Perth herum

Nachdem wir die Great Central Road verlassen haben ist unser nächstes Ziel Perth. Nach Leonora liegen noch 830 km vor uns. 10 km vor Leonora übernachten wir auf einem kostenlosen Campground am Malcolm Dam. Als es bereits dunkel ist kommen auf einmal ein paar Jugendliche mit einem normalen Straßenwagen (kein 4×4) angefahren und fahren zu nah an den See. Irgendwie bringen sie es fertig bis ins Wasser zu fahren und bleiben dabei natürlich stecken. Ein Mann fängt auf einmal an wie ein Besessener herum zu brüllen und mit irgendeinem harten Gegenstand auf sein Auto einzuschlagen. Er schreit wie am Spieß und fängt schließlich an zu heulen. Was zum Teufel ist hier denn los?, fragen wir uns. Bevor wir unseren Campnachbarn um Hilfe bitten können kommt jedoch ein anderes Fahrzeug und zieht den flennenden Jammerlappen aus dem Schlamm. Was man hier so erlebt!

Am nächsten Tag reißen wir 550 km auf der bis jetzt langweiligsten Strecke überhaupt herunter. Auf der ganzen Strecke liegt nur Kalgoorlie, das Zentrum des Gold- und Nickelabbaus, dazwischen winzige Käffer, in denen man nicht tod überm Zaun hängen möchte. Weiterlesen

Great Central Road - Mitten durchs Outback

Nach der Wanderung durch Kata Tjuta beginnt um 13 Uhr unser Abenteuer Great Central Road. Von der Zufahrtsstraße nach Kata Tjuta zweigt die Tjukaruru Road ab, welche bis zur Grenze nach Western Australia führt. Rund 1.100 Kilometer Schotterpiste liegen vor uns, die Straßenbedingungen sind ungewiss, denn vor einigen Tagen regnete es hier heftig. Handyempfang gibt es auf der ganzen Strecke keinen, Städte auch nicht. Nur alle 250-350 km ein Roadhouse. Normales Benzin bekommt man auf der ganzen Strecke nicht, da dieses von manchen Aborigines als Drogenersatz zum Schnüffeln missbraucht wird. Diesel gibt es jedoch und für Autos, welche normales Benzin brauchen, wurde von BP der Ersatzkraftstoff Opal entwickelt, welcher less aromatic ist, sich also nicht zum Schnüffeln eignet.

Da die Straße durch mehrere Aborigine Reserves führt benötigt man zum Befahren zwei Permits, welche beide kostenlos sind. Das Permit für die Seite des Northern Territory erhält man vom Central Land Council in Alice Springs, von der Tour Information im Ayers Rock Resort oder in Laverton (wer von Westen kommt). Das Permit für die westaustralische Seite besorgten wir uns beim Ngaanyatjarra Council in Alice Springs. Weiterlesen

Uluru - Im Herz Australiens

Am nächsten Morgen haben wir noch 260 km bis zum Uluru vor uns. Auf dieser typischen Touristenroute sind nun schon deutlich mehr Autos unterwegs. Beim Lookout auf den Mount Conner, welchen man schon mal mit dem Uluru verwechseln kann, hält vor uns ein Reisebus und wir wetten, dass gleich 50 Japaner aussteigen. Die Wette geht leider nicht auf. Gegen Mittag kommen wir in Yulara, dem Ayers Rock Resort, an. Dabei handelt es sich um eine Art kleinem Dorf mit Hotels, Supermarkt, Restaurants, Campground, Tankstellen und allem, was der Tourist halt so braucht. Im Visitor Center fragen wir nach, ob man unser Permit bitte nach Alice Springs faxen könne, doch die Chinesin dort versteht nur Bahnhof. Also fahren wir zum Campground, checken ein und lassen das Fax von dort schicken, was sogar umsonst ist. Plötzlich fällt uns ein, dass wir ja für das Aborigine-Gebiet auf der Seite des Northern Territory auch ein Permit brauchen. Das hatten wir wegen dieser blöden Mereenie Loop Road total vergessen.Kurzerhand rufen wir beim Central Land Council in Alice Springs an. Ja, entgegnet die Frau, dafür brauchen wir ein Permit. Super, und wo bekommen wir das her?  Weiterlesen

West Macdonnell Ranges

In der Nacht hören wir den oder die Dingos jaulen und kommen uns vor wie im Wilden Westen. Das Ellery Creek Big Hole ist ein großes permanentes Wasserloch, in dem man schwimmen könnte, wenn es nicht so kalt wäre. Deshalb fahren wir weiter zu den Ochre Pits. Die Ochre Pits sind eine ca. 7-8 Meter hohe Wand aus Gestein neben einem Flussbett. Die farbenfrohe Wand strahlt in den verschiedensten Farbtönen von Weiß, Rot, Orange und Grau über Lila zu Schwarz, ein Paradies zum Fotografieren. Früher entnahmen hier die Aborigines ochre (Ocker), um sich für Zeremonien und Rituale Gesicht und Körper anzumalen. Gemischt mit Tierfett oder Eukalyptusblättern wurde es sogar als Medizin benutzt.

Anschließend geht es weiter zur Ormiston Gorge, wo wir zum Lookout hinaufwandern, von dem man einen guten Blick in die Schlucht hat. Die Landschaft in und um die Gorge herum, in der sich gelber und roter Sand, Gumtrees (Eukalyptusbäume) und Desert Oaks (Wüstenkasuarine) abwechseln bietet einen tollen Anblick. Das in der Sonne glitzernde Wasserloch bildet einen perfekten Kontrast – die Macdonnell Ranges sind wirklich schön.

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