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Arbeiten

Kuhherde im Abendlicht · Blighty, Australien

Farmalltag in Australien

Nach nun über 3,5 Monaten ist für uns auf der Dairy Farm der Alltag eingekehrt. Noch immer schälen wir unsere trägen Körper täglich um 3 Uhr nachts aus dem Bett, melken Kühe, füttern Kälber und mischen das Futter für rund 800 Kühe. Oft fällt uns das Aufstehen schwer, aber wenn man erstmal auf den Beinen ist spielt es eigentlich keine Rolle ob es 3 Uhr oder 8 Uhr ist. Die Arbeit mit den Tieren bringt dabei eine gewisse Grundmotivation mit sich. Selbst wenn wir aus irgendeinem Grund gar keine Lust auf die Arbeit hätten oder gar krank wären würden wir trotzdem aufstehen, denn die Kühe warten darauf gefüttert und gemolken zu werden und sie haben sich ihr Leben nicht ausgesucht. Man fühlt sich verantwortlich und nichts läge uns ferner als den Tieren zu schaden, denn wir lieben sie. Weiterlesen

Tiergeschichten von der Farm

Auf unserer Farm in Australien gibt es, wie auf den meisten Farmen, natürlich so einige Tiere. Dabei hat jedes Tier seine ganz eigene, oft lustige Geschichte und nach nun über drei Monaten Arbeit haben wir sie alle sehr lieb gewonnen. Dieser Beitrag widmet sich deshalb ganz den Tieren und ihren Geschichten, viel Spaß beim Lesen. Weiterlesen

Patrik mit Hund Beans

Neues von der Farm und dem Leben in Australien

Mittlerweile arbeiten wir nun schon seit 7 Wochen auf der Dairy Farm – unglaublich, wie schnell mal wieder die Zeit vergeht. In der zweiten Woche wurde der Arbeitsbeginn von 4:45 Uhr auf 3:45 Uhr vorverlegt. Da es so heiß ist, sei das wohl besser für die Kühe, da sie dann früher ihr Futter bekommen. Das heißt, wir müssen jede Nacht um 3:00 Uhr raus. Das ist schon ziemlich heftig, aber wenn man mal in dem Rhythmus drin ist, geht es eigentlich. Ab 3:45 Uhr arbeiten wir dann bis ca. 8:30 Uhr. Daheim angekommen, schlafen wir dann erstmal noch 1 – 1,5 Stunden. Die zweite Schicht fängt um 14:30 Uhr an und endet um ca. 19:00 Uhr. Dann wird gegessen und gegen 21:30 Uhr geht’s ins Bett. So sieht unser Tagesablauf aus. Damit kommen wir auf knapp über 9 Stunden Arbeitszeit pro Tag, was uns gut Geld einbringt. Genau genommen so viel Geld, dass wir momentan überlegen noch etwas länger hier zu arbeiten. Geplant waren eigentlich 3 Monate, dann hätten wir exakt die Summe, die wir in Australien für den Rest der Reise noch brauchen. Eventuell hängen wir noch ein paar Wochen dran, um uns einen Puffer aufzubauen.

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Einladen des Futters mit dem Bagger

Arbeiten auf einer Dairy Farm in Australien

Nachdem wir Kangaroo Island hinter uns lassen mussten verbrachten wir Silvester in Adelaide. Da wir keinen Caravan Park reserviert hatten bekamen wir schon leichte Panik. Aber alles kein Thema – Adelaide ist nicht so überrannt wie Sydney – wir bekommen noch einen Platz auf dem Brownhill Creek Tourist Park. An Silvester waren wir im Elder Park, dort fand von der Stadt eine Art Silvesterparty statt. Musik gab es von verschiedenen jungen australischen Rockbands, eine schlechter als die andere. Die erste Band war noch die beste, danach ging es kontinuierlich bergab, bis man sich das Gekreische und Gewasweißichwasdaswar kaum noch anhören konnte. Die Stimmung im Park war allerdings super und gegen Abend wurde es sehr voll.

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Am Strand von Fraser Island

Fraser Island - Ein 4WD Abenteuer

Unser nächstes Ziel nach Biloela ist Fraser Island, das 4WD-Paradies. Schon viel haben wir darüber gelesen und im TV Dokumentationen darüber angeschaut. Nun dürfen wir es endlich mit eigenen Augen sehen! Wir fahren zurück auf den Bruce Highway Richtung Süden. Dieser ist immer noch genauso öde und erschwert uns die Fahrt mit etlichen Baustellen. In Gin Gin und Childers checken wir kurz eher halblebig die Jobsituation und wählen ein paar Nummern, die man uns im Infocenter gegeben hat. Da keiner rangeht fahren wir weiter nach Maryborough. Eigentlich wollten wir vor Fraser Island in Hervey Bay noch eine Whale Watching Tour machen – im Infocenter sagte man uns allerdings, dass die Walsaison seit gestern vorbei ist – Mist! Weiterlesen

Von Basilikum zu Schnittlauch

Nach vier Wochen ist heute schon unser letzter Tag auf der Kräuterfarm. In unserer letzten Woche mussten wir für drei Tage von unserem geliebten Basilikum zum Schnittlauch umziehen. Schnittlauch zu „weeden“ ist einfach nur Mist. Am Anfang bekommt man vom Geruch noch ständig Hunger auf ein Schnittlauchbrot oder einen Salat. Nach einem Tag stinken aber sämtliche Klamotten und vor allem unsere Handschuhe so ekelhaft nach gammeligem Schnittlauch, dass einem das Frühstück hochkommen kann. Die Hände riechen sogar nach dem Duschen und Abschrubben noch danach. Zudem wachsen an vielen Halmen oben Blüten, welche ebenfalls abgezupft werden müssen. Am Anfang war das noch ganz lustig, nach 10 Minuten hat man aber schon keinen Bock mehr darauf. Weiterlesen

Unser Arbeitsplatz, der Basilikum-Acker

Der erste Job in Australien

Von Sarina Beach ging es in einem Rutsch durch bis nach Biloela, wo wir unseren ersten Job in Australien antreten werden. Nachmittags kommen wir auf der herb farm an (herbs sind Kräuter) und bekommen erstmal alles gezeigt. Mit uns kommen gleichzeitig noch drei Franzosen an, zwei Deutsche sind schon da. Geschlafen wir im eigenen Auto, Toiletten und Duschen gibt es im Haus der Farmer. Alle sind sehr freundlich und wir freuen uns auf unseren ersten Arbeitstag.

Um fünf Uhr morgens klingelt unser Wecker. Die Arbeit beginnt um 6 Uhr, dann wird je nach Temperatur bis 11 Uhr gearbeitet. Nach der Mittagspause geht es von 15 bis 18 Uhr weiter. Wenn es nicht so heiß ist, kann man auch eine kürzere Mittagspause machen. Am ersten Morgen sind wir schon etwas aufgeregt. Wie heiß wird es wohl werden? Muss man die ganze Zeit gebückt laufen? Packen wir das? Weiterlesen

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