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Australien

Neue Galerie: Tiere aus aller Welt

Ihr Websitebesucherlein gebt fein acht, es gibt eine neue Galerie seit heut‘ Nacht. Dort ihr findet Fotos von Tieren aller Art, ich hoff‘ euch wächst davon kein langer Bart. Zur Galerie Tiere aus aller Welt geht es hier, dort ihr seht ein paar schöne Tier‘.

Dieses ekelhafte Vieh kommt direkt aus der Hölle

Schlangen, Spinnen und andere eklige und gefährliche Tiere in Australien

Lässt man sich von dem ein oder anderen Artikel über Australien erschrecken könnte man fast meinen, dass einem in Down Under quasi jedes Tier unbarmherzig nach dem Leben trachtet. Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug erwarten einen die vier giftigsten Schlangen der Welt direkt an der Gangway. Der Inlandtaipan hängt schon fies züngelnd von der Kabinentür herab, eine King Brown Snake lugt schelmisch um die Ecke, Todesotter und Tiger Snake schütteln sich die Schwänze und verstecken sich in den Griffen der Koffer, um die ahnungslosen Touristen beim Griff nach ihrem Gepäck mit einem schnellen Biss um die Ecke zu bringen. Hat der arglose Tourist dies überlebt erwartet ihn beim ersten Toilettengang im Flughafen schon eine Redback Spider (Rotrückenspinne) unter dem Toilettensitz und eine Sydney Funnelweb Spider (Sydney-Trichternetzspinne) versteckt sich im Klopapierhalter. Ach ja, diese beiden knuddeligen Zeitgenossen sind natürlich die zwei giftigsten Spinnen der Welt. Auf der Konferenz der gefährlichen Tiere haben diese wohl einstimmig beschlossen allesamt nach Australien zu ziehen und dort ihr Unwesen zu treiben.

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Update in der Australien Galerie

Heute habe ich die Australien Galerie gründlich überarbeitet. Sie enthält nun eine Auswahl unserer schönsten Fotos von unserer 11-monatigen Reise durch Australien. Gut 75% der Fotos sind neu, waren also noch nicht in unseren Blogeinträgen enthalten. Viel Spaß beim Stöbern :-)

Wallaby in der Granite Gorge bei Mareeba

Fotografieren von Kängurus, dem Nationaltier Australiens

Auf unserer 11-monatigen Reise quer durch Australien haben wir so einige Kängurus und zahlreiche ihrer kleineren Verwandten, den Wallabys, gesehen. An der dichter besiedelten Ostküste ist das gar nicht so selbstverständlich, wie andere Reisende sicher bestätigen können. Knapp zwei Wochen hat es gedauert, bis wir das erste lebendige Känguru gesehen haben. Meist sieht man nur tote Vertreter ihrer Art neben den Straße liegen. Die könnte man zwar auch fotografieren, muss man aber nicht – sind nicht ganz so fotogen. Zu unserer Verblüffung haben wir aber gerade im Zentrum Australiens und an der Westküste – den Gebieten, die durch ihren roten Sand so typisch für Australien sind – quasi gar keine Kängurus gesehen. Höchstens vereinzelt mal in der Ferne. Für Leute wie uns, die unbedingt Kängurus in Australien fotografieren und in freier Wildbahn erleben möchten gibt es natürlich trotzdem einige Orte, an denen die Wahrscheinlichkeit welche zu sehen sehr hoch ist. In diesem Beitrag zeige ich euch diese Orte und die Fotos, die wir dort gemacht haben.

Unsere Liste der Orte, an welchen wir viele Kängurus oder Wallabys gesehen haben:
(absteigend sortiert nach Bewertung)

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Toyota Landcruiser 4WD: Das Auto für Australien

Es gibt wohl kaum ein besseres Auto für den Busch und das Outback von Australien. Toyota Landcruiser 4WD erfreuen sich gerade bei Australiern höchster Beliebtheit; und das nicht ohne Grund! Alles zu unserem Troopy – einem Toyota Landcruiser Troopcarrier – von der Entscheidung, über Kauf, sämtliche Services und sonstige Erfahrungen bis hin zum Verkauf findet ihr hier in diesem Artikel. Die Wahl eines Campingmobils für eine Reise durch Australien will wohl überlegt sein. Während man sich bei einem Aufenthalt von bis zu drei Monaten noch zu einigermaßen humanen Preisen einen Wagen mieten kann, macht dies bei einer längeren Reise aus Kostengründen keinen Sinn mehr. Wer zudem noch Offroad fahren möchte kommt um einen 4WD mit Vierradantrieb, nicht zu verwechseln mit Allradantrieb, nicht herum. Diese zu mieten kostet oft ein Vermögen. Weiterlesen

Autoverkauf, Regenwald, Traumstrand: Die letzten 3 Wochen

Nachdem wir den Daintree Nationalpark verlassen haben sind es immer noch drei Wochen bis zu unserem Abflug in Cairns. Auf dem Weg hinauf zum Daintree haben wir in jedem Ort und an jedem winzigen Supermarkt einen unserer Verkaufs-Zettel von Troopy aufgehängt. Bis jetzt gab es lediglich eine ernsthafte Anfrage per E-Mail, allerdings aus Sydney. Ansonsten bekommen wir nur Spam-SMS, in denen wir aufgefordert werden uns bei irgendwelchen dubiosen E-Mail-Adressen zu melden. Googelt man diese Adressen findet man schnell heraus, dass es sich um Spam handelt, da wir anscheinend nicht die ersten Betroffenen sind. Zudem kommen sämtliche SMS von der gleichen Handynummer, allerdings immer mit verschiedenen Namen und Adressen – was für ein Schwachsinn. Wer fällt denn auf so einen Quatsch herein? Weiterlesen

Schnorcheln am Great Barrier Reef: Michaelmas Cay mit Ocean Spirit Cruises

Wer in Australien ist und nicht am Great Barrier Reef schnorcheln geht, ist selber schuld. Wir entschieden uns fürs Michaelmas Cay mit Ocean Spirit Cruises. Das Great Barrier Reef ist mit unglaublichen 2.300 Kilometern Ausdehnung das größte Korallenriff der Erde. Im Gegensatz zum Ningaloo Reef in Western Australia liegt es nicht direkt vor der Küste sondern man muss mit einer gebuchten Tour hinausfahren. Am nächsten liegt das Riff vor Cairns, von dem es „nur“ 30 Kilometer entfernt ist (am weitesten bei Gladstone: 250 km). Entdeckt wurde es im Juni 1770 von Captain James Cook, als er am Cape Tribulation mit seinem Schiff HMS Endeavour auf Grund lief. Da dieses Ereignis ihm und seiner gesamten Besatzung fast zum Verhängnis geworden wäre – sie brauchten einen ganzen Monat um das Schiff zu reparieren – gab er dem Kap den Namen Cape Tribulation („Kap des Trübsals“). Wer mehr über Cook und seine Reisen erfahren möchte dem sei das Buch Cook: Die Entdeckung eines Entdeckers ans Herz gelegt. Seit 1981 zählt das Great Barrier Reef als UNESCO Weltnaturerbe und wird auch als eines der sieben Weltwunder der Natur bezeichnet (wobei sich das wohl ständig ändert). Weiterlesen
Rinder beim Daintree Village, Daintree Nationalpark

Daintree Nationalpark - Der älteste Regenwald der Erde

Der Daintree Nationalpark liegt rund 100 km nördlich von Cairns und beherbergt den ältesten Regenwald der Erde. Dieser Regenwald ist aufgrund seiner einzigartigen Ansammlung von Pflanzen und Tieren, welche es sonst nirgends auf der Welt gibt, von größter wissenschaftlicher Bedeutung. So viel zur Beschreibung des Parks, wie man sie in jedem Informationsheft oder im Internet lesen kann. Nur was bringt einem das als Besucher? Und warum zum Teufel sind auf dem Titelbild des Beitrags vier Kühe bzw. Rinder abgebildet? Zählen diese auch zu den einzigartigen Tieren, welche hier leben? Das berühmte vom Aussterben bedrohte Daintree-Rind, oder wie? Nun ja, es ist eigentlich viel einfacher. Außer den Rindern haben wir im Park keine Tiere gesehen, und außerdem mögen wir Kühe (Auf unserer Farm haben wir 4 ½ Monate mit Kühen gearbeitet). Sind sie nicht drollig mit ihren enormen Ohren? Fast so lang wie der Kopf sind die. Lustig, oder? Jetzt lach schon! Hier nochmal in groß zum Draufklicken: Weiterlesen

Litchfield Nationalpark: Baden, Wasserfälle und Termiten

Der Litchfield Nationalpark steht seinem großen Bruder mit dem Namen Kakadu in nichts nach – vor allem zum Baden ist er toll. Wasserfälle trotz Trockenzeit, krokodilfreie Badeseen und Flüsse, kleiner und günstiger. Was braucht man zum Relaxen sonst noch? Uns fällt nichts ein. Benannt wurde der Park nach dem Forschungsreisenden Frederick Henry Litchfield, welcher im Jahr 1864 einer der ersten Entdecker war, die das Northern Territory erforschten und dann dort nebenbei auch auf Gold stieß. Der Park liegt rund 130 Kilometer südlich von Darwin und es gibt hier weit weniger Leistenkrokodile als anderswo im Northern Territory. Falls sich in der Regenzeit doch welche in die Badeseen des Parks verirren werden diese von den Rangern eingefangen und woanders wieder ausgesetzt. Weltweit gibt es nur diesen einen Ort, an dem die Termitenart lebt, für deren magnetische Termitenhügel der Litchfield Nationalpark so berühmt ist… Weiterlesen

Jumping Crocodile am Adelaide River: Der Hammer!

Verlässt man den Kakadu NP nach Westen passiert man den Adelaide River, an welchem seit 27 Jahren sogenannte Jumping Crocodile Cruises angeboten werden – das müssen wir sehen! Man tuckert also mit einem Boot auf dem Fluss umher, die Organisatoren heben etwas Fleisch über die Salties (Salzwasserkrokodile), welche dann mit einem Sprung versuchen sich jenes zu schnappen. Hört sich spaßig an? Ist es auch. Zumal die Krokodile hier nicht in Gefangenschaft gehalten werden, sondern frei im Fluss leben. Die Menge an Fleisch, welche sie „gefüttert“ bekommen ist zudem streng reguliert, so dass die Krokodile trotzdem noch ihren normalen Jagdgewohnheiten nachgehen müssen. Da wir nur unweit des Adelaide Rivers auf einer Rest Area übernachten fahren wir gleich zum ersten Cruise um 9 Uhr morgens zum Fluss. In der Trockenzeit bis Ende Oktober finden ansonsten noch Fahrten um 11, 13 und 15 Uhr statt. Da der Anbieter momentan sein 25-jähriges Bestehen feiert kostet die Fahrt nur $25 – wir sind aus dem Häuschen, so günstig? Und das in Australien? Ist denn das die Möglichkeit? Warum die Tour allerdings schon seit 27 Jahren angeboten wird und dieses Jahr der 25. Geburtstag ist, verstehen wir nicht so ganz. Ist uns aber auch völlig schnuppe, also buchen wir und erwarten freudigst die Abfahrt. Die Mittags- und Nachmittagstouren werden gerne mal sehr schnell voll und man sollte deshalb vorbuchen! Weiterlesen
Aborigine Felsmalerei im Kakadu Nationalpark

Aborigine Felsmalerei im Kakadu Nationalpark: Unterwegs mit Elch

Hartmut, der Weltreise-Elch

Hallo miteinander, ich bin Hartmut. Ihr kennt mich nicht, aber dafür kann ich auch nichts. Ihr fragt euch woher ich denn jetzt auf einmal komme? Tja, das ist eigentlich eine recht kurze Geschichte. Ich bin Amerikaner und diese zwei Möchtegern-Weltreisenden haben mich letztes Jahr am Grand Canyon gekauft. Als Andenken an den tollen Grand Canyon, sagten sie. So ein Quatsch, sage ich! Dann steckten sie mich in ihren stinkenden Koffer neben ihre muffige Wäsche, wir landeten zweimal irgendwo, und mittlerweile sitze ich seit Monaten in ihrem Auto auf dem Armaturenbrett und glotze aus dem Fenster. Tagein, Tagaus, immer das gleiche Spiel. 60°C im Auto? Scheissegal, das juckt diese zwei Warmduscher nicht. Die lassen mich halt sitzen – soll er doch verschmoren, der alte Hartmut. Und nun sitzen auch noch so ein trotteliges Känguru und ein stinkender Wombat neben mir. Es ist nicht auszuhalten. Gibt es irgendwo eine Anlaufstelle für nicht artgerecht gehaltene Elche? Weiterlesen

Australien-Krokodil, Windjana Gorge Nationalpark

Gibb River Road: Quer durch Australiens Kimberley

Nach einigen Bersorgungen in Derby geht es ab auf die Gibb River Road. Die Gibb River Road gilt als eine der schönsten Schotterpisten Australiens. Sie führt im Nordwesten Australiens quer durch die Region Kimberley und wurde ursprünglich um 1960 als sogenannte beef road angelegt – also um Rinder von den entlegenen Farmen nach Derby zu transportieren. Die Gibb River Road ist ca. 660 Kilometer lang, also etwas länger als die Hälfte der rund 1.150 Kilometer langen Great Central Road.

Bis kurz davor sind wir uns immer noch nicht sicher ob wir sie komplett fahren sollen oder nicht, denn auf eine weitere gravel road in unterirdischem Zustand haben wir nach den Erfahrungen der letzten Wochen absolut keine Lust. Nach gut 25.000 Kilometern durch Australien bezweifeln wir zudem, dass es nun gerade hier landschaftlich abwechslungsreicher werden soll und wir sind uns demnach nicht sicher, ob sich die Fahrt lohnt. Auch im Internet finden wir keine hilfreichen Informationen. Lobhudelei wohin man klickt, aber keine kritischen Erfahrungsberichte. Die Schönheit einer Landschaft ist eben subjektiv und es kommt maßgebend darauf an, was man auf seinen vorigen Reisen schon alles gesehen hat. Da schwärmt einem dann schon mal der ein oder andere Australier das Blaue vom Himmel und wenn man dann selbst dort ist, ist man eher enttäuscht. Aber wir werden sehen… Weiterlesen

Quondong Point, 50 km nördlich von Broome

Quandong Point: Relaxen bei Broome

Nach dem Drama der letzten Tage sind unsere Nerven blank und es steht fest, dass jetzt erstmal so richtig entspannt wird. Da wir wahrscheinlich auf unserer restlichen Strecke bis Cairns an keinen Strand mehr kommen werden steht auch schon fest wo entspannt wird. Camps 6 hat den Quandong Point auf Lager, ca. 50 Kilometer auf einer gravel road (ohje) nach Norden. Jürgen schließt sich uns an, will aber morgen früh dann schon in die Kimberley aufbrechen. Die Piste ist recht gut und wir können mit 70 über die Bodenwellen fliegen. Als wir ankommen ist uns eines sofort klar: Endlich, endlich klappt wieder etwas.

Quandong Point: Eine Landschaft wie gemalt

Der Quandong Point ist nämlich absolut traumhaft. Weite leere Sandstrände ohne jeglichen Müll, rote Felsen und ganz viel Grün. Nach kurzer Suche finden wir noch ein freies Plätzchen. Pete, ein Australier, kommt sofort auf uns zugelaufen und begrüßt uns. Seit 3,5 Wochen sei er schon hier, der Strand hier sei zum Baden am besten, meint er. Pete fährt einen 12 Tonnen schweren Unimog mit Hänger, in dem er sein Quad und sein Boot transportiert. Am Abend macht er ein Feuer und alle Camper kommen dazu (Außer ihm, Jürgen und uns sind noch drei andere Caravans da). Mit über 10 Personen sitzen wir am Feuer und reden über alles mögliche. Hach, ist das schön hier. Balsam für die Nerven. Pete lädt uns auf einen selbstgemachten Vodka ein, welchen er hier vor Ort selbst herstellt. Der sei nicht so stark meint er, und schenkt uns jeweils ein großes Glas halb-halb mit Cola ein. Heiliger Vodka-Gott! Nicht so stark ist gut! Das eine Glas reicht uns dann auch… Weiterlesen

Wetter Mist, Straßen Mist, Städte Mist, Alles Mist

Die Schattenseiten Australiens - wenn nichts klappen will

Die nächsten beiden Tage möchten wir gerne aus unserem Gedächtnis streichen, denn es klappt absolut gar nichts. Der Karijini Nationalpark erwischt uns mit seiner absolut miesen Schotterpiste auf dem falschen Fuß. Der Oxer Lookout ist noch ganz nett, dann folgen rund 50 km auf einer Piste, welche der Teufel höchstpersönlich gebaut haben muss. Extrem tiefe, harte Bodenwellen, spitze, große Steine und wahnwitzige Schlaglöcher. Wir werden durchgeschüttelt wie noch nie zuvor. Es ist einfach nur ätzend und Patrik’s Nerven reißen. Ja, sie stehen nicht, wie es schon mal vorkommt, kurz vor dem Zerreißen, sondern sind schon gerissen. Irgendein Schalter in seinem Gehirn wird umgelegt und die Laune sackt innerhalb einer Sekunde in ein absolutes Allzeittief ab, aus dem sie auch die nächsten Tage nicht mehr herauskommen wird.

Wieso zum Teufel können sie diese paar Kilometer denn nicht mal neu abschleifen? Wofür bezahlt man denn eigentlich Eintritt in diesen  verfluchten Park? Jaja, wir wissen schon, Schotterpisten sind unberechenbar etc. blabla. Aber so beschissen wie diese Piste ist: Das ist nicht erst seit gestern so. Zu allem Überfluss meint unser Australien-Reiseführer dazu: Die Pisten im Karijini NP sind in einwandfreiem Zustand. Ja, na klar, vielen Dank Herr Lohse! Weiterlesen

Turquoise Bay, Cape Range National Park

Schnorcheln am Ningaloo Reef: Ein traumhaftes Erlebnis!

Nach dem morgendlichen Aufbruch an der Nomadensiedlung fahren wir nach Carnarvon und treffen uns mit Jürgen. In den nächsten Tagen soll es weiter gehen Richtung Ningaloo Reef, denn dort möchten wir schnorcheln. Er lädt uns auf einen Kaffee ein, wir besprechen die weitere Reiseroute, schauen beim Visitor Center vorbei, waschen Wäsche, waschen die Autos, kaufen Lebensmittel und tanken. Beim Warten auf die Wäsche kocht uns Jürgen einen Kaffee und Patrik schaut sich zwei Probleme auf Jürgen’s Laptop an. Dann ist der Tag auch schon fast gelaufen und wir fahren zusammen mit Jürgen noch knapp zwei Stunden Richtung Exmouth. 90 km vor Coral Bay schlafen wir auf einer kostenlosen Rest Area, auf der noch über 10 andere Caravans und Camper stehen. Jürgen organisiert uns kurzerhand einen Platz am Lagerfeuer von vier Aussies. Weiterlesen

Bottle Bay · François-Peron-Nationalpark, Western Australia

Denham, der François-Peron-Nationalpark und die Shark Bay

Am nächsten Morgen fahren wir nach Denham und informieren uns im Shark Bay Visitor Centre nochmal kurz über den Francois Peron Nationalpark, in dem wir ab heute 2-3 Tage verbringen möchten. Laut diversen Berichten soll dieser ein absolutes Highlight sein: Rote Sanddünen bis ans Meer, Schnorcheln, tolle Strände, Dugongs (Seekühe), Rochen und Schildkröten vom Strand aus beobachten, und endlich wieder 4WD im Sand – wir sind gespannt. Kurzerhand kaufen wir uns noch ein Schnorchelset und nochmal neues Eis für die Kühlbox und frische Lebensmittel. Vom alten Eis war bei 25°C Tagestemperatur nach 3 Tagen immerhin noch fast die Hälfte übrig. Frischwasser bekommt man in Denham am günstigsten direkt vom Wasserwerk, welches an der Monkey Mia Road liegt. Aktuell (08. Juni 2013) bezahlt man $1 für 10 Liter, wir füllen also beide Wasserkanister und unsere Campingdusche auf.

Nach dem Aufstocken unserer Vorräte geht es ab in den Park. Die ersten 6 Kilometer bis zum Peron Homestead sind eine normale Schotterpiste, welche auch mit einem 2WD befahren werden kann. Danach geht es weiter auf Sand und wir reduzieren unseren Reifendruck auf 18 PSI vorne und 20 PSI hinten (normal 42 PSI). Weiterlesen

Perth, eine der isoliertesten Großstädte der Welt

In Perth, um Perth und um Perth herum

Nachdem wir die Great Central Road verlassen haben ist unser nächstes Ziel Perth. Nach Leonora liegen noch 830 km vor uns. 10 km vor Leonora übernachten wir auf einem kostenlosen Campground am Malcolm Dam. Als es bereits dunkel ist kommen auf einmal ein paar Jugendliche mit einem normalen Straßenwagen (kein 4×4) angefahren und fahren zu nah an den See. Irgendwie bringen sie es fertig bis ins Wasser zu fahren und bleiben dabei natürlich stecken. Ein Mann fängt auf einmal an wie ein Besessener herum zu brüllen und mit irgendeinem harten Gegenstand auf sein Auto einzuschlagen. Er schreit wie am Spieß und fängt schließlich an zu heulen. Was zum Teufel ist hier denn los?, fragen wir uns. Bevor wir unseren Campnachbarn um Hilfe bitten können kommt jedoch ein anderes Fahrzeug und zieht den flennenden Jammerlappen aus dem Schlamm. Was man hier so erlebt!

Am nächsten Tag reißen wir 550 km auf der bis jetzt langweiligsten Strecke überhaupt herunter. Auf der ganzen Strecke liegt nur Kalgoorlie, das Zentrum des Gold- und Nickelabbaus, dazwischen winzige Käffer, in denen man nicht tod überm Zaun hängen möchte. Weiterlesen

Great Central Road

Great Central Road - Mitten durchs Outback

Nach der Wanderung durch Kata Tjuta beginnt um 13 Uhr unser Abenteuer Great Central Road. Von der Zufahrtsstraße nach Kata Tjuta zweigt die Tjukaruru Road ab, welche bis zur Grenze nach Western Australia führt. Rund 1.100 Kilometer Schotterpiste liegen vor uns, die Straßenbedingungen sind ungewiss, denn vor einigen Tagen regnete es hier heftig. Handyempfang gibt es auf der ganzen Strecke keinen, Städte auch nicht. Nur alle 250-350 km ein Roadhouse. Normales Benzin bekommt man auf der ganzen Strecke nicht, da dieses von manchen Aborigines als Drogenersatz zum Schnüffeln missbraucht wird. Diesel gibt es jedoch und für Autos, welche normales Benzin brauchen, wurde von BP der Ersatzkraftstoff Opal entwickelt, welcher less aromatic ist, sich also nicht zum Schnüffeln eignet.

Da die Straße durch mehrere Aborigine Reserves führt benötigt man zum Befahren zwei Permits, welche beide kostenlos sind. Das Permit für die Seite des Northern Territory erhält man vom Central Land Council in Alice Springs, von der Tour Information im Ayers Rock Resort oder in Laverton (wer von Westen kommt). Das Permit für die westaustralische Seite besorgten wir uns beim Ngaanyatjarra Council in Alice Springs. Weiterlesen

Uluru beim Sonnenuntergang

Uluru - Im Herz Australiens

Am nächsten Morgen haben wir noch 260 km bis zum Uluru vor uns. Auf dieser typischen Touristenroute sind nun schon deutlich mehr Autos unterwegs. Beim Lookout auf den Mount Conner, welchen man schon mal mit dem Uluru verwechseln kann, hält vor uns ein Reisebus und wir wetten, dass gleich 50 Japaner aussteigen. Die Wette geht leider nicht auf. Gegen Mittag kommen wir in Yulara, dem Ayers Rock Resort, an. Dabei handelt es sich um eine Art kleinem Dorf mit Hotels, Supermarkt, Restaurants, Campground, Tankstellen und allem, was der Tourist halt so braucht. Im Visitor Center fragen wir nach, ob man unser Permit bitte nach Alice Springs faxen könne, doch die Chinesin dort versteht nur Bahnhof. Also fahren wir zum Campground, checken ein und lassen das Fax von dort schicken, was sogar umsonst ist. Plötzlich fällt uns ein, dass wir ja für das Aborigine-Gebiet auf der Seite des Northern Territory auch ein Permit brauchen. Das hatten wir wegen dieser blöden Mereenie Loop Road total vergessen.Kurzerhand rufen wir beim Central Land Council in Alice Springs an. Ja, entgegnet die Frau, dafür brauchen wir ein Permit. Super, und wo bekommen wir das her?  Weiterlesen

Australischer Dingo · Macdonnell Ranges, Northern Territory

West Macdonnell Ranges

In der Nacht hören wir den oder die Dingos jaulen und kommen uns vor wie im Wilden Westen. Das Ellery Creek Big Hole ist ein großes permanentes Wasserloch, in dem man schwimmen könnte, wenn es nicht so kalt wäre. Deshalb fahren wir weiter zu den Ochre Pits. Die Ochre Pits sind eine ca. 7-8 Meter hohe Wand aus Gestein neben einem Flussbett. Die farbenfrohe Wand strahlt in den verschiedensten Farbtönen von Weiß, Rot, Orange und Grau über Lila zu Schwarz, ein Paradies zum Fotografieren. Früher entnahmen hier die Aborigines ochre (Ocker), um sich für Zeremonien und Rituale Gesicht und Körper anzumalen. Gemischt mit Tierfett oder Eukalyptusblättern wurde es sogar als Medizin benutzt.

Anschließend geht es weiter zur Ormiston Gorge, wo wir zum Lookout hinaufwandern, von dem man einen guten Blick in die Schlucht hat. Die Landschaft in und um die Gorge herum, in der sich gelber und roter Sand, Gumtrees (Eukalyptusbäume) und Desert Oaks (Wüstenkasuarine) abwechseln bietet einen tollen Anblick. Das in der Sonne glitzernde Wasserloch bildet einen perfekten Kontrast – die Macdonnell Ranges sind wirklich schön.

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Alice Springs - Im Red Centre Australiens

Von Coober Pedy nach Alice Springs haben wir nun immer noch 680 km vor uns. Australien ist so unglaublich groß, es überrascht einen immer wieder. Auf der ganzen Strecke gibt es keine andere Stadt, nur ein paar Roadhouses. Alice Springs liegt wirklich ziemlich abgelegen, und das ist wohl noch untertrieben. Stundenlang fährt man und fährt und fährt und nichts passiert, die Landschaft sieht immer gleich aus. Auf dem Stuart Hwy nach Norden sehen wir zum ersten mal größere Road Trains mit drei Anhängern. Die Landschaft wird zunehmend flacher und sieht genau so aus, wie man sich Australien vorstellt – nur grüner. Roter Sand und rote Erde sind überwuchert von Spinifex-Gras und jede Menge Büschen und Bäumen. Die Wüste sieht überhaupt nicht trostlos aus, sondern ziemlich lebendig. Neben der Straße stehen in regelmäßigen Abständen Unfallautos, welche teilweise komplett ausgeschlachtet sind und total verrostet. Wer hier einen Totalschaden hat, lässt sein Auto der Einfachheit halber wohl einfach stehen. Mit einigen anderen Campervans und Caravans übernachten wir nach 200 km Fahrt auf der Rest Area Marla South.

Am nächsten Tag brettern wir die 480 übrigen Kilometer nach Alice Springs durch, was bei Durchschnittstempo 80 und ein paar Pausen eine Weile dauert. Das komplette Gebiet, durch welches der Stuart Hwy führt, gehört riesigen Cattle Stations. Ab und zu sieht man mal ein lebendes Rind, meistens jedoch nur Kadaver neben der Straße. Ob diese durch einen Zusammenstoß mit einem Auto entstanden oder auf natürlichem Weg hinübergedämmert sind, lässt sich nicht erkennen. Weiterlesen

Babykänguru (Joey) in Josephine's Art Gallery

Coober Pedy - Opale und Babykängurus

Coober Pedy gilt als die Opalhauptstadt der Welt, denn über 60% der weltweiten Förderung des Edelsteins stammen hierher. 1911 wurden hier die ersten Opale gefunden, seitdem strömen aus aller Herren Länder die Glücksritter nach Coober Pedy. Der Name ist eine Verballhornung der Aborigine Bezeichung „Kapa Piti“, was soviel bedeutet wie „Weißer Mann lebt im Loch“ – passend, wie wir finden. Da in mittlerweile über 100 Jahren unzählige Minenschächte und Abraumhalden entstanden sind ähnelt die Landschaft um den Ort einer bunten Mondlandschaft, welche auch schon in Filmen wie Mad Max 2 oder Pitch Black als Kulisse diente.

Nach kurzer Recherche im Internet entschließen wir uns in Coober Pedy für den Caravan Park Riba’s Underground Camping ($22/Nacht). Wer ein Zelt dabei hat, kann dort in typischer Coober Pedy Tradition in ausgegrabenen Höhlen im Untergrund zelten. Weiterlesen

Flinders Ranges und Oodnadatta Track

Schon vor dem Flinders Ranges National Park ändert sich die Landschaft erneut drastisch. Endlich bietet sich uns eine der typischen australischen Landschaften, die wir schon so sehnsüchtig erwartet hatten! Es wird flacher, statt vielen Bäumen gibt es nur noch kleinere Büsche, wir sehen viele Kängurus und Emus, und – es wird ROT! Die Erde ist rot, die Felsen sind rot, die komplette Landschaft ist rot-grün gesprenkelt, es ist fantastisch! Am Wilpena Pound Resort, dem privat geführten Visitor Center der Flinders Ranges gibt es Stellplätze für $22 pro Nacht. Wir beschließen in den Park hineinzufahren und dort auf einem der Campgrounds der Nationalparkbehörde für $13 zu übernachten. Die Fahrt auf der Schotterpiste durch den Park ist alles andere als langweilig, es geht rauf und runter und man erhascht immer mal wieder einen Blick auf den Wilpena Pound, das eigentliche Highlight der Flinders Ranges. Weiterlesen

Abschied von der Farm und neue Reifen für Troopy

Entgegen unseren Erwartungen gingen die letzten beiden Wochen auf unserer Milchfarm dann doch noch recht langsam vorbei. Die Vorfreude auf das Weiterreisen war im Endeffekt größer als der Abschiedsschmerz. Eine große Rolle spielte dabei auch das Wetter, denn in den letzten Wochen wurde es empfindlich kalt. Bei 0°C hat man noch weniger Lust nachts um 3 aufzustehen, wir wollen jetzt unbedingt wieder ins Warme! Ein kaltes Australien fühlt sich irgendwie falsch an. Am 14. Mai war unser letzter Arbeitstag und wir verabschiedeten uns von allen, was schon ein ziemlich komisches Gefühl war.

Am folgenden Morgen sagen wir Blighty ade und es geht ein letztes Mal ab nach Deniliquin, wo wir Einkaufen gehen und Troopy frisches Öl bekommt ($180). Zwei neue Hinterreifen brauchen wir auch noch, was nicht billig werden wird (All-Terrain Reifen sind teuer). Weiterlesen

Kuhherde im Abendlicht · Blighty, Australien

Farmalltag in Australien

Nach nun über 3,5 Monaten ist für uns auf der Dairy Farm der Alltag eingekehrt. Noch immer schälen wir unsere trägen Körper täglich um 3 Uhr nachts aus dem Bett, melken Kühe, füttern Kälber und mischen das Futter für rund 800 Kühe. Oft fällt uns das Aufstehen schwer, aber wenn man erstmal auf den Beinen ist spielt es eigentlich keine Rolle ob es 3 Uhr oder 8 Uhr ist. Die Arbeit mit den Tieren bringt dabei eine gewisse Grundmotivation mit sich. Selbst wenn wir aus irgendeinem Grund gar keine Lust auf die Arbeit hätten oder gar krank wären würden wir trotzdem aufstehen, denn die Kühe warten darauf gefüttert und gemolken zu werden und sie haben sich ihr Leben nicht ausgesucht. Man fühlt sich verantwortlich und nichts läge uns ferner als den Tieren zu schaden, denn wir lieben sie. Weiterlesen

Tiergeschichten von der Farm

Auf unserer Farm in Australien gibt es, wie auf den meisten Farmen, natürlich so einige Tiere. Dabei hat jedes Tier seine ganz eigene, oft lustige Geschichte und nach nun über drei Monaten Arbeit haben wir sie alle sehr lieb gewonnen. Dieser Beitrag widmet sich deshalb ganz den Tieren und ihren Geschichten, viel Spaß beim Lesen. Weiterlesen

Patrik mit Hund Beans

Neues von der Farm und dem Leben in Australien

Mittlerweile arbeiten wir nun schon seit 7 Wochen auf der Dairy Farm – unglaublich, wie schnell mal wieder die Zeit vergeht. In der zweiten Woche wurde der Arbeitsbeginn von 4:45 Uhr auf 3:45 Uhr vorverlegt. Da es so heiß ist, sei das wohl besser für die Kühe, da sie dann früher ihr Futter bekommen. Das heißt, wir müssen jede Nacht um 3:00 Uhr raus. Das ist schon ziemlich heftig, aber wenn man mal in dem Rhythmus drin ist, geht es eigentlich. Ab 3:45 Uhr arbeiten wir dann bis ca. 8:30 Uhr. Daheim angekommen, schlafen wir dann erstmal noch 1 – 1,5 Stunden. Die zweite Schicht fängt um 14:30 Uhr an und endet um ca. 19:00 Uhr. Dann wird gegessen und gegen 21:30 Uhr geht’s ins Bett. So sieht unser Tagesablauf aus. Damit kommen wir auf knapp über 9 Stunden Arbeitszeit pro Tag, was uns gut Geld einbringt. Genau genommen so viel Geld, dass wir momentan überlegen noch etwas länger hier zu arbeiten. Geplant waren eigentlich 3 Monate, dann hätten wir exakt die Summe, die wir in Australien für den Rest der Reise noch brauchen. Eventuell hängen wir noch ein paar Wochen dran, um uns einen Puffer aufzubauen.

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Einladen des Futters mit dem Bagger

Arbeiten auf einer Dairy Farm in Australien

Nachdem wir Kangaroo Island hinter uns lassen mussten verbrachten wir Silvester in Adelaide. Da wir keinen Caravan Park reserviert hatten bekamen wir schon leichte Panik. Aber alles kein Thema – Adelaide ist nicht so überrannt wie Sydney – wir bekommen noch einen Platz auf dem Brownhill Creek Tourist Park. An Silvester waren wir im Elder Park, dort fand von der Stadt eine Art Silvesterparty statt. Musik gab es von verschiedenen jungen australischen Rockbands, eine schlechter als die andere. Die erste Band war noch die beste, danach ging es kontinuierlich bergab, bis man sich das Gekreische und Gewasweißichwasdaswar kaum noch anhören konnte. Die Stimmung im Park war allerdings super und gegen Abend wurde es sehr voll.

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Spielende Seehunde auf Kangaroo Island

Kangaroo Island - Zwei Wochen im Paradies

Da wir bis zu unserem neuen Job noch knapp drei Wochen Zeit haben und die Fähre nach Tasmanien für Autos über 2,3 Meter Höhe bis zum 1. Januar 2013 komplett ausgebucht ist, beschließen wir, nach Kangaroo Island zu fahren. Kangaroo Island ist die drittgrößte Insel Australiens, liegt rund 100 km südwestlich von Adelaide und gehört zum Staat South Australia. Sie ist 145 Kilometer lang, zwischen 900 Meter und 57 Kilometer breit und hat ca. 4.200 Einwohner. Wenn man sich die Insel auf der Karte im Vergleich zu Australien ansieht ist sie winzig, dennoch ist sie fast 3-mal so groß wie z.B. Fuerteventura, dass jedoch über 100.000 Einwohner hat. Kangaroo Island ist also recht dünn besiedelt und es gibt viel zu Entdecken, vor allem viele wilde Tiere und einsame paradiesische Buchten. Ganze zwei Wochen verbrachten wir auf der Insel und hatten so quasi ein Kangaroo Island Intensivprogramm. Eines vorab: Die Insel ist der Hammer!

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Frohe Weihnachten

Von den wunderschönen Stränden von Kangaroo Island wünschen wir euch mit einigen Bildern frohe Weihnachten! Weiterlesen

Koalababy an der Great Ocean Road

Koalas an der Great Ocean Road

Nach mittlerweile gut 8.000 Kilometern durch Australien haben wir schon so einige Roadkills gesehen, so auch an der Great Ocean Road. Etliche plattgefahrene Kängurus, Possums und Koalas säumen auf einigen Highways den Straßenrand. Es ist teilweise schon fast deprimierend, dass man mehr tote Tiere als lebendige sieht. Was wir allerdings gestern erlebt haben, toppt alles bisherige. Niemals in unserem Leben werden wir diesen Tag vergessen. Achtung: Die nachfolgenden Bilder sind nichts für zartbesaitete Seelen oder schwache Nerven. Empfindliche Gemüter warnen wir ausdrücklich davor, sich die folgenden Bilder anzusehen! Es kann zu spontanen Heulkrämpfen und Atemnot kommen! Weiterlesen

Melbourne, Australien

Auf nach Melbourne

Nachdem wir einen Job gefunden haben, sind wir nun wesentlich motivierter :-) Obwohl das in Biloela verdiente Geld noch nicht knapp war, waren wir die letzten Tage doch recht demotiviert, wie unser Beitrag über die Jobsuche wohl durchscheinen ließ. Die letzten drei Tage verbrachten wir auf dem kostenlosen Campground „Edi Cutting“, welcher direkt an einem schönen Bach zwischen Wodonga und Melbourne liegt. Weiterlesen

Wir haben Arbeit!

Es ist geschafft! Wie es oft im Leben so ist, kommt die Erlösung am Tiefpunkt! Nachdem wir gestern Abend unser Jobgesuch nochmal überarbeitet haben, hatten wir heute Morgen die erlösende E-Mail im Postfach. Und nicht nur das, es ist quasi auch noch unser Traumjob! Gleiche Bezahlung wie auf der Kräuterfarm in Biloela, aber mehr Stunden pro Woche. Und nicht nur für 4 Wochen, sondern für 3 Monate! Und: Es ist eine Cattle Farm (Viehfarm)! Weiterlesen

Die Tücken der Jobsuche in Australien

Dass es nicht einfach werden wird wieder einen Job zu finden war uns ja klar, aber was man hier so erlebt, dass ist schon nicht mehr normal. Grundsätzlich braucht man hier in Australien für jeden Mistjob erstmal „experience“. „Experience preferred“, „Experience essential“, „No experience, no job“, liest man hier und dort. Nun ja, um ’nen Mähdrescher oder sonstiges schweres Gerät über den Acker zu manövrieren, ja, da braucht man schon Erfahrung, das sehen wir ein. Auch beim Traktor fahren, Kühe melken oder Schafe scheren, JA, da braucht man wohl etwas Erfahrung um gut zu sein. Aber wofür zum Henker braucht man fürs Zitronen, Orangen, Pflaumen oder wasweißichsonstnoch pflücken Erfahrung?? Weiterlesen

Snowy Mountains, Australien

Kangaroo Valley & Snowy Mountains

Nach unserem Trip durch Sydney setzen wir unsere Fahrt auf dem Highway 1 in Richtung Süden fort. Nachdem wir am letzten Abend nochmal vom Macquaries Chair aus die Skyline fotografieren verlassen wir die Stadt im Dunkeln. In der Nähe von Wollongong übernachten wir direkt am Highway auf einer Rest Area, da es ansonsten keine besonderen Stellplätze gibt. Am nächsten Morgen fahren wir nach Kiama und schauen uns das Blowhole an. Ein Blowhole ist eine Spalte im Fels, durch die die ankommende Brandung die Wellen durch den Fels drückt und dann das Wasser mehrere Meter hoch herausspritzt. Dies geschieht so unregelmäßig, dass man jedes Mal entzückt „Oooh!“ ruft, da man immer wieder aufs neue überrascht ist. Danach hängen wir noch zwei Stunden im Auto auf dem Parkplatz herum, da wir irgendwie nicht motiviert genug sind um weiterzufahren. Wir beschließen mal eine Pause von der ständigen Fahrerei zu machen und mehrere Tage irgendwo zu bleiben. Nur wo? Weiterlesen

Sydney, Australien

Durch die Blue Mountains nach Sydney

In den Blue Mountains verbringen wir insgesamt drei Tage und übernachten einmal am Perry’s Lookout und einmal auf dem Ingra Campground. Am Perry’s Lookout kommen spät abends einige Franzosen an und meinen, sie müssen sich bis nachts um drei laut unterhalten und singen. Michelle wird zornig und schreit hinüber. Es ist uns unbegreiflich, wie man so rücksichtslos sein kann. Auf dem Ingra Campground, zu welchem eine 10 km lange 4WD-Strecke führt, sind wir komplett alleine. So mitten im Wald ist das Nachts schon etwas unheimlich. Zudem quietscht irgendwo etwas im Wind und während man so im Bett liegt kommen einem alle möglichen Horrorfilme zurück ins Gedächtnis. Weiterlesen

Coonabarabran, New South Wales

Bye Bye Highway 1

Da uns die ständigen Baustellen und die Eintönigkeit der Landschaft auf dem Highway 1 auf die Nerven gehen beschließen wir, ins Landesinnere zu fahren. Man muss leider sagen, dass die Fahrerei auf dem Highway ziemlich langweilig und einschläfernd ist. Die Landschaft ist quasi seit Cairns immer ähnlich. Ständig hängen uns riesige Trucks an der Stoßstange, welche, anders als in Deutschland, kein Geschwindkeitslimit von 80 km/h haben, und die unendlichen Baustellen rauben uns den letzten Nerv. Teilweise sind die Straßen auch noch so dermaßen schlecht, dass wir uns fragen, was die denn hier überhaupt bauen. Auch Chris in Brisbane sagte uns schon, dass die Straßen hier teilweise extrem schlecht sind. Wenn die Australier schon überall bauen, warum können sie diesen verflixten Highway nicht gleich zweispurig ausbauen? Wir vermissen die tollen Highways aus den USA. Weiterlesen

Glühwürmchen im Springbrook National Park, Queensland

Faszinierende Glühwürmchen

In unserem Reiseführer erfuhren wir, dass es in dem kleinen Örtchen Springbrook im Springbrook National Park ein kleines Glühwürmchen-Forschungszentrum gibt. Dort werden für $10 pro Person Touren angeboten. Da wir noch nie Glühwürmchen gesehen haben, melden wir uns für die Tour an. Springbrook liegt südlich von Brisbane im Hinterland der Gold Coast direkt an der Grenze zu New South Wales. Auf der Fahrt dorthin schauen wir uns noch die Natural Bridge an, eine Höhle, in die durch ein Loch in der Decke ein Wasserfall stürzt. Nachdem wir unseren Campground im Nationalpark bezogen haben, wird es gegen Abend empfindlich kalt. Unter 15°C sind wir gar nicht mehr gewohnt und packen uns dick ein. Die Tour beginnt um 19:30 Uhr. Der Inhaber des Zentrums zeigt uns zunächst allerlei in Döschen eingelegtes Krabbelgetier. Unter anderem eine rote Tree Funnelweb Spider, eine der giftigsten Spinnen der Welt, welche er selbst hier im Wald gefangen hat. Weiterlesen

Brisbane Story Bridge, Australien

Rainy Brisbane

Nachdem Troopy’s Umbau abgeschlossen war, ging es erstmal zur Tankstelle. Die meisten Tankstellen in Australien sind mit irgendeinem Supermarkt verbandelt. Das bedeutet, man bekommt z.B. bei Woolworths ab einem Einkauf von $30 einen Rabatt von 4 Cent pro Liter bei der Tankstelle Caltex. Ab und zu gibt es auch Aktionen, bei denen man z.B. für einen $50 Einkauf 10 Cent pro Liter bekommt. Da müssen wir natürlich zuschlagen und kaufen 3 Sixpacks Wasser und alles mögliche an Fressalien. Troopy hat ordentlich Durst und säuft mal eben knapp 150 Liter Diesel. Danach machen wir uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit, was bei schmalem Budget in Großstädten ein heikles Thema ist. Das Buch Camps Australia Wide 6 (dank welchem wir schon viel Geld gespart haben) enthält leider absolut keinen Campspot im Großraum Brisbane. Da wir nicht 50 km rausfahren möchten, suchen wir den günstigsten Caravan Park. Weiterlesen

Unser Hab und Gut ist auf dem Hof verteilt

Troopy wird aufgemotzt

Da wir mit der Inneneinrichtung von Troopy von Anfang an nicht wirklich zufrieden waren war klar, dass sich etwas ändern muss. Die Schaumstoffmatratzen sind total durchgelegen und völlig unpraktisch. Vom Vorbesitzer wurden sie schon mal zerschnitten und so hat man ständig vier Teile, mit denen man sich abmüht. Totaler Mist. Ebenfalls hat der Vorgänger einen Schrank verbrochen, welcher nirgends am Auto fixiert ist, sondern nur mit zwei Gummibändern befestigt ist. Dieses Mistding hat uns auf Fraser Island einige Nerven gekostet und Patrik hätte es fast zertrümmert und ins Meer geworfen. Des Weiteren schließen die Schränke nicht richtig und die Bank, auf der man schläft, wurde auch schon mal auseinandergesägt und verpfuscht. Da wir beide nicht so die Holzwürmer sind hatten wir in Biloela eine Anzeige in ein australisches 4WD-Forum gestellt, in der wir Hilfe beim Umbau suchten. Nach ein paar Wochen meldete sich Chris aus Brisbane und bot uns seine Hilfe an. Weiterlesen

Am Strand von Fraser Island

Fraser Island - Ein 4WD Abenteuer

Unser nächstes Ziel nach Biloela ist Fraser Island, das 4WD-Paradies. Schon viel haben wir darüber gelesen und im TV Dokumentationen darüber angeschaut. Nun dürfen wir es endlich mit eigenen Augen sehen! Wir fahren zurück auf den Bruce Highway Richtung Süden. Dieser ist immer noch genauso öde und erschwert uns die Fahrt mit etlichen Baustellen. In Gin Gin und Childers checken wir kurz eher halblebig die Jobsituation und wählen ein paar Nummern, die man uns im Infocenter gegeben hat. Da keiner rangeht fahren wir weiter nach Maryborough. Eigentlich wollten wir vor Fraser Island in Hervey Bay noch eine Whale Watching Tour machen – im Infocenter sagte man uns allerdings, dass die Walsaison seit gestern vorbei ist – Mist! Weiterlesen

Leguan im Regenwald, Queensland, Australien

Fotos von Tieren auf unserer Reise

Da wir auf unserem Trip schon so einige, teilweise exotische Tiere gesehen haben, gibt’s nun auch mal ein paar Tierfotos. Viel Spaß :-) Weiterlesen

Von Basilikum zu Schnittlauch

Nach vier Wochen ist heute schon unser letzter Tag auf der Kräuterfarm. In unserer letzten Woche mussten wir für drei Tage von unserem geliebten Basilikum zum Schnittlauch umziehen. Schnittlauch zu „weeden“ ist einfach nur Mist. Am Anfang bekommt man vom Geruch noch ständig Hunger auf ein Schnittlauchbrot oder einen Salat. Nach einem Tag stinken aber sämtliche Klamotten und vor allem unsere Handschuhe so ekelhaft nach gammeligem Schnittlauch, dass einem das Frühstück hochkommen kann. Die Hände riechen sogar nach dem Duschen und Abschrubben noch danach. Zudem wachsen an vielen Halmen oben Blüten, welche ebenfalls abgezupft werden müssen. Am Anfang war das noch ganz lustig, nach 10 Minuten hat man aber schon keinen Bock mehr darauf. Weiterlesen

Unsere neuen Funzeln :-)

Troopy bekommt ein Upgrade

Mittlerweile sind wir schon drei Wochen auf der Kräuterfarm und sind immer noch fleißig am Arbeiten. Die Arbeit ist immer noch die gleiche. Tagein, tagaus sitzen wir auf dem Acker und zupfen Unkraut. Die letzten zwei Wochen waren mit Temperaturen um maximal 33°C und etwas Wind gerade noch erträglich, morgen soll es allerdings kuschelige 37°C geben. Gearbeitet wird dann wohl von 5 Uhr – 11 Uhr und 16 Uhr – 18 Uhr, da es zur Mittagszeit unerträglich ist. Vor zwei Wochen hatten wir zur Abwechslung mal einen komplett verregneten Tag, an dem dann gar nicht gearbeitet werden konnte, da das Feld dann zu matschig ist. Nachts wurde es dann mit 5°C sogar extrem kalt!

Da unser Farmer auch einen Toyota Landcruiser der gleichen Baureihe fährt, haben wir ihm von den diversen Geräuschen erzählt, die Troopy so von sich gibt. Weiterlesen

Unser Arbeitsplatz, der Basilikum-Acker

Der erste Job in Australien

Von Sarina Beach ging es in einem Rutsch durch bis nach Biloela, wo wir unseren ersten Job in Australien antreten werden. Nachmittags kommen wir auf der herb farm an (herbs sind Kräuter) und bekommen erstmal alles gezeigt. Mit uns kommen gleichzeitig noch drei Franzosen an, zwei Deutsche sind schon da. Geschlafen wir im eigenen Auto, Toiletten und Duschen gibt es im Haus der Farmer. Alle sind sehr freundlich und wir freuen uns auf unseren ersten Arbeitstag.

Um fünf Uhr morgens klingelt unser Wecker. Die Arbeit beginnt um 6 Uhr, dann wird je nach Temperatur bis 11 Uhr gearbeitet. Nach der Mittagspause geht es von 15 bis 18 Uhr weiter. Wenn es nicht so heiß ist, kann man auch eine kürzere Mittagspause machen. Am ersten Morgen sind wir schon etwas aufgeregt. Wie heiß wird es wohl werden? Muss man die ganze Zeit gebückt laufen? Packen wir das? Weiterlesen

Whitehaven Beach

Whitsunday Islands

Nach Home Hill geht es weiter zu einem absoluten Muss-Ziel, welches wir uns trotz Job-Angebot nicht entgehen lassen möchten. Die Whitsunday Islands. Dort liegt auch der für viele Menschen schönste Strand der Welt – Whitehaven Beach. Nach Townsville fährt man so langsam aus dem Regenwald raus und es erwarten einen unzählige Zuckerrohr-Felder. Diese sind so groß, dass neben jedem Feld Eisenbahnlinien verlegt sind. Dort fährt dann ein elendslanger Zug, auf den das geerntete Zuckerrohr aufgeladen wird. Die Fahrt auf dem Bruce Highway ist ziemlich öde. Die Landschaft ist flach und immer gleich. Sugar Cane wohin man schaut. An etlichen Baustellen stehen wir und warten bis der Arbeiter sein Signalschild von „Stop“ auf „Slow“ umdreht. Wir überqueren zahllose Bahnübergänge der Zuckerrohr-Bahn und warten bis eine Lok mit unzähligen Anhängern vorbeigekriecht ist. Manche Felder werden von der Farmern abgebrannt und brennen lichterloh. Übrigens haben wir bis jetzt noch kein einziges Känguru gesehen. Auch hier gibt es immer mal wieder die typischen gelben Warnschilder, wir sehen aber keins. Tagsüber liegen sie wohl lieber irgendwo im Schatten ;-) Weiterlesen

Auf Magnetic Island, Queensland

Von Mission Beach nach Magnetic Island

Am nächsten Morgen fahren wir nochmal in den Regenwald und laufen einen kleinen Rundweg, auf dem man wohl ab und zu Kasuare sehen soll. Leider haben wir wieder kein Glück. Mittags schauen wir kurz im Internet nach Bilo-irgendwas. Biloela heißt das Nest und es liegt tatsächlich noch fast 1.000 km weiter südlich. Egal, sagen wir uns. Wenn man schon so ein Glück hat gleich nach 2 Wochen einen Job zu finden, sollte man das auch wahrnehmen. Blöd ist halt nur, dass wir nun ziemlich schnell die Ostküste runterfahren müssen. Da bleibt wohl nicht viel Zeit um irgendwas anzusehen. Weiterlesen

Auf Jobsuche

Nachdem wir in Atherton auf dem BIG4 Campingplatz übernachtet haben begeben wir uns wieder auf Jobsuche. Wie immer im elendslahmen McDonalds-Internet. Da nichts zu finden ist und uns die verschiedenen Geräusche unseres Troopy nervös machen schauen wir beim RACQ (australischer ADAC) vorbei und informieren uns über eine Mitgliedschaft. Leider kann uns die gute Frau irgendwie nur die schlechteste Stufe anbieten, da wir keine australischen Residents sind. Aha. Das bedeutet einen Abschleppradius von 40 km. 40 km? Ja, genau. Das bringt in Australien natürlich extrem viel. Abseits des Bruce Highway an der Ostküste hat man damit so ziemlich überall schlechte Karten. Wir lehnen ab, klopfen Troopy 2 mal liebevoll auf die Motorhaube und beschließen weiter Richtung Süden zu fahren. Weiterlesen

Raus aus Cairns

Die Straße von Cairns nach Mareeba führt hinauf in den Regenwald und ist ziemlich steil. Troopy schnauft und röhrt, bringt uns aber sicher ans Ziel ;-) In Mareeba schauen wir zuerst mal am Info Center vorbei und bekommen gleich eine Liste mit Jobagenturen in die Hand gedrückt. Da heute aber Sonntag ist, müssen wir bis morgen warten. Beim McDonalds gehen wir ins Internet und schreiben ein paar Bewerbungen. Zum Übernachten fahren wir in den Granite Gorge Nature Park, welcher ca. 15 km außerhalb von Mareeba liegt. Wie uns das schon öfters passiert ist, haben wir mal wieder kein Bargeld mehr und gerade dann gibt es am Campingplatz natürlich kein Kreditkartengerät :( Also wieder zurück und Geld holen. Im Granite Gorge Park gibt es den so genannten „Wallaby Rock“. Dort tummeln sich etliche Wallabys, welche einem aus der Hand fressen. Manche haben sogar ein Junges in ihrem Beutel, welche ihre Köpfchen rausstrecken… süüüüüüüüüüüüüß :-)  Weiterlesen

Unser neues Auto!

Auf Autosuche

An den ersten Tagen in Australien kommen wir beide irgendwie nicht so recht in Schwung. Wir sind ständig müde und machen mittags immer einen Mittagsschlaf ;-)
Die letzten drei Wochen waren voller Action, jeder Tag war durchgeplant. Hier in Australien gehen wir nun alles etwas ruhiger an. Was soll man auch groß machen ohne Auto? Auf irgendwelche Bustouren haben wir keine Lust, wir möchten lieber alles selber erkunden.
Die meisten anderen im Hostel buchen jeden Tag irgendwelche Touren zum Schnorcheln ins Great Barrier Reef. Da wir noch alle Zeit der Welt dafür haben und nicht die ganze Kohle schon in den ersten Tagen rausblasen möchten warten wir damit noch etwas. Erstmal muss ein Auto her… Weiterlesen

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