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Work and Travel

Toyota Landcruiser 4WD: Das Auto für Australien

Es gibt wohl kaum ein besseres Auto für den Busch und das Outback von Australien. Toyota Landcruiser 4WD erfreuen sich gerade bei Australiern höchster Beliebtheit; und das nicht ohne Grund! Alles zu unserem Troopy – einem Toyota Landcruiser Troopcarrier – von der Entscheidung, über Kauf, sämtliche Services und sonstige Erfahrungen bis hin zum Verkauf findet ihr hier in diesem Artikel. Die Wahl eines Campingmobils für eine Reise durch Australien will wohl überlegt sein. Während man sich bei einem Aufenthalt von bis zu drei Monaten noch zu einigermaßen humanen Preisen einen Wagen mieten kann, macht dies bei einer längeren Reise aus Kostengründen keinen Sinn mehr. Wer zudem noch Offroad fahren möchte kommt um einen 4WD mit Vierradantrieb, nicht zu verwechseln mit Allradantrieb, nicht herum. Diese zu mieten kostet oft ein Vermögen. Weiterlesen

Patrik mit Hund Beans

Neues von der Farm und dem Leben in Australien

Mittlerweile arbeiten wir nun schon seit 7 Wochen auf der Dairy Farm – unglaublich, wie schnell mal wieder die Zeit vergeht. In der zweiten Woche wurde der Arbeitsbeginn von 4:45 Uhr auf 3:45 Uhr vorverlegt. Da es so heiß ist, sei das wohl besser für die Kühe, da sie dann früher ihr Futter bekommen. Das heißt, wir müssen jede Nacht um 3:00 Uhr raus. Das ist schon ziemlich heftig, aber wenn man mal in dem Rhythmus drin ist, geht es eigentlich. Ab 3:45 Uhr arbeiten wir dann bis ca. 8:30 Uhr. Daheim angekommen, schlafen wir dann erstmal noch 1 – 1,5 Stunden. Die zweite Schicht fängt um 14:30 Uhr an und endet um ca. 19:00 Uhr. Dann wird gegessen und gegen 21:30 Uhr geht’s ins Bett. So sieht unser Tagesablauf aus. Damit kommen wir auf knapp über 9 Stunden Arbeitszeit pro Tag, was uns gut Geld einbringt. Genau genommen so viel Geld, dass wir momentan überlegen noch etwas länger hier zu arbeiten. Geplant waren eigentlich 3 Monate, dann hätten wir exakt die Summe, die wir in Australien für den Rest der Reise noch brauchen. Eventuell hängen wir noch ein paar Wochen dran, um uns einen Puffer aufzubauen.

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Einladen des Futters mit dem Bagger

Arbeiten auf einer Dairy Farm in Australien

Nachdem wir Kangaroo Island hinter uns lassen mussten verbrachten wir Silvester in Adelaide. Da wir keinen Caravan Park reserviert hatten bekamen wir schon leichte Panik. Aber alles kein Thema – Adelaide ist nicht so überrannt wie Sydney – wir bekommen noch einen Platz auf dem Brownhill Creek Tourist Park. An Silvester waren wir im Elder Park, dort fand von der Stadt eine Art Silvesterparty statt. Musik gab es von verschiedenen jungen australischen Rockbands, eine schlechter als die andere. Die erste Band war noch die beste, danach ging es kontinuierlich bergab, bis man sich das Gekreische und Gewasweißichwasdaswar kaum noch anhören konnte. Die Stimmung im Park war allerdings super und gegen Abend wurde es sehr voll.

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Spielende Seehunde auf Kangaroo Island

Kangaroo Island - Zwei Wochen im Paradies

Da wir bis zu unserem neuen Job noch knapp drei Wochen Zeit haben und die Fähre nach Tasmanien für Autos über 2,3 Meter Höhe bis zum 1. Januar 2013 komplett ausgebucht ist, beschließen wir, nach Kangaroo Island zu fahren. Kangaroo Island ist die drittgrößte Insel Australiens, liegt rund 100 km südwestlich von Adelaide und gehört zum Staat South Australia. Sie ist 145 Kilometer lang, zwischen 900 Meter und 57 Kilometer breit und hat ca. 4.200 Einwohner. Wenn man sich die Insel auf der Karte im Vergleich zu Australien ansieht ist sie winzig, dennoch ist sie fast 3-mal so groß wie z.B. Fuerteventura, dass jedoch über 100.000 Einwohner hat. Kangaroo Island ist also recht dünn besiedelt und es gibt viel zu Entdecken, vor allem viele wilde Tiere und einsame paradiesische Buchten. Ganze zwei Wochen verbrachten wir auf der Insel und hatten so quasi ein Kangaroo Island Intensivprogramm. Eines vorab: Die Insel ist der Hammer!

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Frohe Weihnachten

Von den wunderschönen Stränden von Kangaroo Island wünschen wir euch mit einigen Bildern frohe Weihnachten! Weiterlesen

Koalababy an der Great Ocean Road

Koalas an der Great Ocean Road

Nach mittlerweile gut 8.000 Kilometern durch Australien haben wir schon so einige Roadkills gesehen, so auch an der Great Ocean Road. Etliche plattgefahrene Kängurus, Possums und Koalas säumen auf einigen Highways den Straßenrand. Es ist teilweise schon fast deprimierend, dass man mehr tote Tiere als lebendige sieht. Was wir allerdings gestern erlebt haben, toppt alles bisherige. Niemals in unserem Leben werden wir diesen Tag vergessen. Achtung: Die nachfolgenden Bilder sind nichts für zartbesaitete Seelen oder schwache Nerven. Empfindliche Gemüter warnen wir ausdrücklich davor, sich die folgenden Bilder anzusehen! Es kann zu spontanen Heulkrämpfen und Atemnot kommen! Weiterlesen

Melbourne, Australien

Auf nach Melbourne

Nachdem wir einen Job gefunden haben, sind wir nun wesentlich motivierter :-) Obwohl das in Biloela verdiente Geld noch nicht knapp war, waren wir die letzten Tage doch recht demotiviert, wie unser Beitrag über die Jobsuche wohl durchscheinen ließ. Die letzten drei Tage verbrachten wir auf dem kostenlosen Campground „Edi Cutting“, welcher direkt an einem schönen Bach zwischen Wodonga und Melbourne liegt. Weiterlesen

Wir haben Arbeit!

Es ist geschafft! Wie es oft im Leben so ist, kommt die Erlösung am Tiefpunkt! Nachdem wir gestern Abend unser Jobgesuch nochmal überarbeitet haben, hatten wir heute Morgen die erlösende E-Mail im Postfach. Und nicht nur das, es ist quasi auch noch unser Traumjob! Gleiche Bezahlung wie auf der Kräuterfarm in Biloela, aber mehr Stunden pro Woche. Und nicht nur für 4 Wochen, sondern für 3 Monate! Und: Es ist eine Cattle Farm (Viehfarm)! Weiterlesen

Die Tücken der Jobsuche in Australien

Dass es nicht einfach werden wird wieder einen Job zu finden war uns ja klar, aber was man hier so erlebt, dass ist schon nicht mehr normal. Grundsätzlich braucht man hier in Australien für jeden Mistjob erstmal „experience“. „Experience preferred“, „Experience essential“, „No experience, no job“, liest man hier und dort. Nun ja, um ’nen Mähdrescher oder sonstiges schweres Gerät über den Acker zu manövrieren, ja, da braucht man schon Erfahrung, das sehen wir ein. Auch beim Traktor fahren, Kühe melken oder Schafe scheren, JA, da braucht man wohl etwas Erfahrung um gut zu sein. Aber wofür zum Henker braucht man fürs Zitronen, Orangen, Pflaumen oder wasweißichsonstnoch pflücken Erfahrung?? Weiterlesen

Snowy Mountains, Australien

Kangaroo Valley & Snowy Mountains

Nach unserem Trip durch Sydney setzen wir unsere Fahrt auf dem Highway 1 in Richtung Süden fort. Nachdem wir am letzten Abend nochmal vom Macquaries Chair aus die Skyline fotografieren verlassen wir die Stadt im Dunkeln. In der Nähe von Wollongong übernachten wir direkt am Highway auf einer Rest Area, da es ansonsten keine besonderen Stellplätze gibt. Am nächsten Morgen fahren wir nach Kiama und schauen uns das Blowhole an. Ein Blowhole ist eine Spalte im Fels, durch die die ankommende Brandung die Wellen durch den Fels drückt und dann das Wasser mehrere Meter hoch herausspritzt. Dies geschieht so unregelmäßig, dass man jedes Mal entzückt „Oooh!“ ruft, da man immer wieder aufs neue überrascht ist. Danach hängen wir noch zwei Stunden im Auto auf dem Parkplatz herum, da wir irgendwie nicht motiviert genug sind um weiterzufahren. Wir beschließen mal eine Pause von der ständigen Fahrerei zu machen und mehrere Tage irgendwo zu bleiben. Nur wo? Weiterlesen

Sydney, Australien

Durch die Blue Mountains nach Sydney

In den Blue Mountains verbringen wir insgesamt drei Tage und übernachten einmal am Perry’s Lookout und einmal auf dem Ingra Campground. Am Perry’s Lookout kommen spät abends einige Franzosen an und meinen, sie müssen sich bis nachts um drei laut unterhalten und singen. Michelle wird zornig und schreit hinüber. Es ist uns unbegreiflich, wie man so rücksichtslos sein kann. Auf dem Ingra Campground, zu welchem eine 10 km lange 4WD-Strecke führt, sind wir komplett alleine. So mitten im Wald ist das Nachts schon etwas unheimlich. Zudem quietscht irgendwo etwas im Wind und während man so im Bett liegt kommen einem alle möglichen Horrorfilme zurück ins Gedächtnis. Weiterlesen

Coonabarabran, New South Wales

Bye Bye Highway 1

Da uns die ständigen Baustellen und die Eintönigkeit der Landschaft auf dem Highway 1 auf die Nerven gehen beschließen wir, ins Landesinnere zu fahren. Man muss leider sagen, dass die Fahrerei auf dem Highway ziemlich langweilig und einschläfernd ist. Die Landschaft ist quasi seit Cairns immer ähnlich. Ständig hängen uns riesige Trucks an der Stoßstange, welche, anders als in Deutschland, kein Geschwindkeitslimit von 80 km/h haben, und die unendlichen Baustellen rauben uns den letzten Nerv. Teilweise sind die Straßen auch noch so dermaßen schlecht, dass wir uns fragen, was die denn hier überhaupt bauen. Auch Chris in Brisbane sagte uns schon, dass die Straßen hier teilweise extrem schlecht sind. Wenn die Australier schon überall bauen, warum können sie diesen verflixten Highway nicht gleich zweispurig ausbauen? Wir vermissen die tollen Highways aus den USA. Weiterlesen

Glühwürmchen im Springbrook National Park, Queensland

Faszinierende Glühwürmchen

In unserem Reiseführer erfuhren wir, dass es in dem kleinen Örtchen Springbrook im Springbrook National Park ein kleines Glühwürmchen-Forschungszentrum gibt. Dort werden für $10 pro Person Touren angeboten. Da wir noch nie Glühwürmchen gesehen haben, melden wir uns für die Tour an. Springbrook liegt südlich von Brisbane im Hinterland der Gold Coast direkt an der Grenze zu New South Wales. Auf der Fahrt dorthin schauen wir uns noch die Natural Bridge an, eine Höhle, in die durch ein Loch in der Decke ein Wasserfall stürzt. Nachdem wir unseren Campground im Nationalpark bezogen haben, wird es gegen Abend empfindlich kalt. Unter 15°C sind wir gar nicht mehr gewohnt und packen uns dick ein. Die Tour beginnt um 19:30 Uhr. Der Inhaber des Zentrums zeigt uns zunächst allerlei in Döschen eingelegtes Krabbelgetier. Unter anderem eine rote Tree Funnelweb Spider, eine der giftigsten Spinnen der Welt, welche er selbst hier im Wald gefangen hat. Weiterlesen

Brisbane Story Bridge, Australien

Rainy Brisbane

Nachdem Troopy’s Umbau abgeschlossen war, ging es erstmal zur Tankstelle. Die meisten Tankstellen in Australien sind mit irgendeinem Supermarkt verbandelt. Das bedeutet, man bekommt z.B. bei Woolworths ab einem Einkauf von $30 einen Rabatt von 4 Cent pro Liter bei der Tankstelle Caltex. Ab und zu gibt es auch Aktionen, bei denen man z.B. für einen $50 Einkauf 10 Cent pro Liter bekommt. Da müssen wir natürlich zuschlagen und kaufen 3 Sixpacks Wasser und alles mögliche an Fressalien. Troopy hat ordentlich Durst und säuft mal eben knapp 150 Liter Diesel. Danach machen wir uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit, was bei schmalem Budget in Großstädten ein heikles Thema ist. Das Buch Camps Australia Wide 6 (dank welchem wir schon viel Geld gespart haben) enthält leider absolut keinen Campspot im Großraum Brisbane. Da wir nicht 50 km rausfahren möchten, suchen wir den günstigsten Caravan Park. Weiterlesen

Unser Hab und Gut ist auf dem Hof verteilt

Troopy wird aufgemotzt

Da wir mit der Inneneinrichtung von Troopy von Anfang an nicht wirklich zufrieden waren war klar, dass sich etwas ändern muss. Die Schaumstoffmatratzen sind total durchgelegen und völlig unpraktisch. Vom Vorbesitzer wurden sie schon mal zerschnitten und so hat man ständig vier Teile, mit denen man sich abmüht. Totaler Mist. Ebenfalls hat der Vorgänger einen Schrank verbrochen, welcher nirgends am Auto fixiert ist, sondern nur mit zwei Gummibändern befestigt ist. Dieses Mistding hat uns auf Fraser Island einige Nerven gekostet und Patrik hätte es fast zertrümmert und ins Meer geworfen. Des Weiteren schließen die Schränke nicht richtig und die Bank, auf der man schläft, wurde auch schon mal auseinandergesägt und verpfuscht. Da wir beide nicht so die Holzwürmer sind hatten wir in Biloela eine Anzeige in ein australisches 4WD-Forum gestellt, in der wir Hilfe beim Umbau suchten. Nach ein paar Wochen meldete sich Chris aus Brisbane und bot uns seine Hilfe an. Weiterlesen

Am Strand von Fraser Island

Fraser Island - Ein 4WD Abenteuer

Unser nächstes Ziel nach Biloela ist Fraser Island, das 4WD-Paradies. Schon viel haben wir darüber gelesen und im TV Dokumentationen darüber angeschaut. Nun dürfen wir es endlich mit eigenen Augen sehen! Wir fahren zurück auf den Bruce Highway Richtung Süden. Dieser ist immer noch genauso öde und erschwert uns die Fahrt mit etlichen Baustellen. In Gin Gin und Childers checken wir kurz eher halblebig die Jobsituation und wählen ein paar Nummern, die man uns im Infocenter gegeben hat. Da keiner rangeht fahren wir weiter nach Maryborough. Eigentlich wollten wir vor Fraser Island in Hervey Bay noch eine Whale Watching Tour machen – im Infocenter sagte man uns allerdings, dass die Walsaison seit gestern vorbei ist – Mist! Weiterlesen

Von Basilikum zu Schnittlauch

Nach vier Wochen ist heute schon unser letzter Tag auf der Kräuterfarm. In unserer letzten Woche mussten wir für drei Tage von unserem geliebten Basilikum zum Schnittlauch umziehen. Schnittlauch zu „weeden“ ist einfach nur Mist. Am Anfang bekommt man vom Geruch noch ständig Hunger auf ein Schnittlauchbrot oder einen Salat. Nach einem Tag stinken aber sämtliche Klamotten und vor allem unsere Handschuhe so ekelhaft nach gammeligem Schnittlauch, dass einem das Frühstück hochkommen kann. Die Hände riechen sogar nach dem Duschen und Abschrubben noch danach. Zudem wachsen an vielen Halmen oben Blüten, welche ebenfalls abgezupft werden müssen. Am Anfang war das noch ganz lustig, nach 10 Minuten hat man aber schon keinen Bock mehr darauf. Weiterlesen

Unser Arbeitsplatz, der Basilikum-Acker

Der erste Job in Australien

Von Sarina Beach ging es in einem Rutsch durch bis nach Biloela, wo wir unseren ersten Job in Australien antreten werden. Nachmittags kommen wir auf der herb farm an (herbs sind Kräuter) und bekommen erstmal alles gezeigt. Mit uns kommen gleichzeitig noch drei Franzosen an, zwei Deutsche sind schon da. Geschlafen wir im eigenen Auto, Toiletten und Duschen gibt es im Haus der Farmer. Alle sind sehr freundlich und wir freuen uns auf unseren ersten Arbeitstag.

Um fünf Uhr morgens klingelt unser Wecker. Die Arbeit beginnt um 6 Uhr, dann wird je nach Temperatur bis 11 Uhr gearbeitet. Nach der Mittagspause geht es von 15 bis 18 Uhr weiter. Wenn es nicht so heiß ist, kann man auch eine kürzere Mittagspause machen. Am ersten Morgen sind wir schon etwas aufgeregt. Wie heiß wird es wohl werden? Muss man die ganze Zeit gebückt laufen? Packen wir das? Weiterlesen

Whitehaven Beach

Whitsunday Islands

Nach Home Hill geht es weiter zu einem absoluten Muss-Ziel, welches wir uns trotz Job-Angebot nicht entgehen lassen möchten. Die Whitsunday Islands. Dort liegt auch der für viele Menschen schönste Strand der Welt – Whitehaven Beach. Nach Townsville fährt man so langsam aus dem Regenwald raus und es erwarten einen unzählige Zuckerrohr-Felder. Diese sind so groß, dass neben jedem Feld Eisenbahnlinien verlegt sind. Dort fährt dann ein elendslanger Zug, auf den das geerntete Zuckerrohr aufgeladen wird. Die Fahrt auf dem Bruce Highway ist ziemlich öde. Die Landschaft ist flach und immer gleich. Sugar Cane wohin man schaut. An etlichen Baustellen stehen wir und warten bis der Arbeiter sein Signalschild von „Stop“ auf „Slow“ umdreht. Wir überqueren zahllose Bahnübergänge der Zuckerrohr-Bahn und warten bis eine Lok mit unzähligen Anhängern vorbeigekriecht ist. Manche Felder werden von der Farmern abgebrannt und brennen lichterloh. Übrigens haben wir bis jetzt noch kein einziges Känguru gesehen. Auch hier gibt es immer mal wieder die typischen gelben Warnschilder, wir sehen aber keins. Tagsüber liegen sie wohl lieber irgendwo im Schatten ;-) Weiterlesen

Auf Magnetic Island, Queensland

Von Mission Beach nach Magnetic Island

Am nächsten Morgen fahren wir nochmal in den Regenwald und laufen einen kleinen Rundweg, auf dem man wohl ab und zu Kasuare sehen soll. Leider haben wir wieder kein Glück. Mittags schauen wir kurz im Internet nach Bilo-irgendwas. Biloela heißt das Nest und es liegt tatsächlich noch fast 1.000 km weiter südlich. Egal, sagen wir uns. Wenn man schon so ein Glück hat gleich nach 2 Wochen einen Job zu finden, sollte man das auch wahrnehmen. Blöd ist halt nur, dass wir nun ziemlich schnell die Ostküste runterfahren müssen. Da bleibt wohl nicht viel Zeit um irgendwas anzusehen. Weiterlesen

Auf Jobsuche

Nachdem wir in Atherton auf dem BIG4 Campingplatz übernachtet haben begeben wir uns wieder auf Jobsuche. Wie immer im elendslahmen McDonalds-Internet. Da nichts zu finden ist und uns die verschiedenen Geräusche unseres Troopy nervös machen schauen wir beim RACQ (australischer ADAC) vorbei und informieren uns über eine Mitgliedschaft. Leider kann uns die gute Frau irgendwie nur die schlechteste Stufe anbieten, da wir keine australischen Residents sind. Aha. Das bedeutet einen Abschleppradius von 40 km. 40 km? Ja, genau. Das bringt in Australien natürlich extrem viel. Abseits des Bruce Highway an der Ostküste hat man damit so ziemlich überall schlechte Karten. Wir lehnen ab, klopfen Troopy 2 mal liebevoll auf die Motorhaube und beschließen weiter Richtung Süden zu fahren. Weiterlesen

Raus aus Cairns

Die Straße von Cairns nach Mareeba führt hinauf in den Regenwald und ist ziemlich steil. Troopy schnauft und röhrt, bringt uns aber sicher ans Ziel ;-) In Mareeba schauen wir zuerst mal am Info Center vorbei und bekommen gleich eine Liste mit Jobagenturen in die Hand gedrückt. Da heute aber Sonntag ist, müssen wir bis morgen warten. Beim McDonalds gehen wir ins Internet und schreiben ein paar Bewerbungen. Zum Übernachten fahren wir in den Granite Gorge Nature Park, welcher ca. 15 km außerhalb von Mareeba liegt. Wie uns das schon öfters passiert ist, haben wir mal wieder kein Bargeld mehr und gerade dann gibt es am Campingplatz natürlich kein Kreditkartengerät :( Also wieder zurück und Geld holen. Im Granite Gorge Park gibt es den so genannten „Wallaby Rock“. Dort tummeln sich etliche Wallabys, welche einem aus der Hand fressen. Manche haben sogar ein Junges in ihrem Beutel, welche ihre Köpfchen rausstrecken… süüüüüüüüüüüüüß :-)  Weiterlesen

Unser neues Auto!

Auf Autosuche

An den ersten Tagen in Australien kommen wir beide irgendwie nicht so recht in Schwung. Wir sind ständig müde und machen mittags immer einen Mittagsschlaf ;-)
Die letzten drei Wochen waren voller Action, jeder Tag war durchgeplant. Hier in Australien gehen wir nun alles etwas ruhiger an. Was soll man auch groß machen ohne Auto? Auf irgendwelche Bustouren haben wir keine Lust, wir möchten lieber alles selber erkunden.
Die meisten anderen im Hostel buchen jeden Tag irgendwelche Touren zum Schnorcheln ins Great Barrier Reef. Da wir noch alle Zeit der Welt dafür haben und nicht die ganze Kohle schon in den ersten Tagen rausblasen möchten warten wir damit noch etwas. Erstmal muss ein Auto her… Weiterlesen

Ankunft in Australien

Nun sind wir schon fünf Tage in Australien und finden erst jetzt Zeit dazu etwas zu schreiben. Die drei Wochen USA, Rarotonga und Neuseeland waren einfach genial und sind wie im Flug vergangen. Da wir dort so viel in kurzer Zeit erlebt haben folgt dieser Reisebericht irgendwann später ;-)

Angekommen sind wir in Cairns letzten Sonntag um 11 Uhr. Nach kurzem Warten kam unser gebuchter Shuttle-Bus, welcher uns in das Hostel Tropic Days brachte. Dort waren wir erstmal geschockt, denn der Zeltplatz ist wirklich extrem klein! Irgendwie hatte ich mir da etwas größeres vorgestellt. Auf dem kleinen Schotterplatz stehen eng aneinander gedrängt 12-13 Zelte. Mit zwei großen, einem kleinen Koffer und dem Fotorucksack in ein Zelt einzuziehen ist quasi unmöglich. Weiterlesen

Die letzten Stunden

Koffer sind gepackt, noch eine Nacht schlafen, dann geht’s los :-)
Gut, dass bei Germanwings mittlerweile auch 23 kg pro Person erlaubt sind, sonst wäre es eng geworden. Ursprünglich wollten wir statt dem zweiten großen Koffer einen großen Rucksack mitnehmen, dann hätte allerdings der andere Koffer über 25 kg gewogen. Es ist gar nicht so einfach zu entscheiden was man einpacken soll, wenn es nicht nach drei Wochen wieder nach Hause geht. Im Endeffekt haben wir nun Klamotten für eine Woche, jede Menge technischen Kram, und… keine Ahnung mehr was noch, wahrscheinlich trifft uns in L.A. beim Öffnen der Koffer der Schlag ;-) Wer seinen Haushalt mal gründlich ausmisten will, dem kann ich so eine Reise nur empfehlen. Eine 92 m² Wohnung haben wir zuerst reduziert auf ein 12 m² Zimmer und jetzt auf 2,5 Koffer + Fotorucksack. Weiterlesen

Noch eine Woche

Heute in einer Woche stehen wir bereits in Heathrow am Check-In unseres Fluges von London nach Los Angeles. Die letzten Tage und Wochen sind wirklich unglaublich schnell vergangen. Mittlerweile haben wir zwei Bankkonten bei der National Australia Bank (NAB) eröffnet und auch schon per Internet-Banking Zugriff darauf. Abheben kann man allerdings erst etwas, wenn man das Konto in Australien mittels Reisepass aktiviert hat. Zur Aktivierung haben wir einen Tag nach unserer Ankunft bereits einen Termin in einer Filiale der NAB in Cairns. Die NAB hat zwar nicht so viele Filialen und Bankautomaten wie die anderen Banken, dafür ist die Kontoführung aber völlig kostenlos. Das Abheben von Geld an Fremdautomaten ist ebenfalls kostenlos. Weiterlesen

Der Countdown tickt

In immer schnelleren Schritten geht es nun auf den Tag unserer Abreise zu. In genau 27 Tagen und 9 Stunden starten wir unseren ersten Flug Richtung London. Mittlerweile sind sämtliche Dinge, welche wir in den letzten Monaten regeln und planen mussten erledigt und wir können es kaum mehr erwarten. Die Mietwohnung ist gekündigt, der Großteil der Möbel verkauft, unser sämtliches Hab und Gut eingelagert, ein Auto verkauft und mein Fernstudium erfolgreich abgeschlossen.

Die Entscheidung für das eine Jahr Auszeit fiel bereits im September 2011. Damals waren es noch 12 Monate, der Start der Reise noch in weiter Entfernung und kaum vorstellbar. Weiterlesen

Vorbereitungen II

Nach etlichen Stunden und geschriebenen E-Mails haben wir nun schließlich eine Unterkunft auf Rarotonga gefunden. Trotz der kleinen Größe der Insel ist die Auswahl an Übernachtungs-möglichkeiten riesig und die Entscheidung war nicht einfach. Schlussendlich fiel unsere Wahl auf das Aremango Guesthouse, welches direkt am bekannten Muri Beach liegt und bei Tripadvisor eine hervorragende Bewertung hat. Die Übernachtung kostet NZD$69 (~ 43 €) pro Nacht, was für zwei Personen angenehm günstig ist. Zudem kann man kostenlos Schnorchelausrüstung leihen und gegen Gebühr auch Fahrräder und Kayaks. Nun sind wir schon gespannt, was uns dort erwartet :-)

Übernachtungen auf Rarotonga sollte man auf jeden Fall SEHR früh buchen (7-8 Monate im Voraus!). Die meisten schönen und bezahlbaren Häuser oder Hütten waren schon sechs Monate zuvor ausgebucht. Weiterlesen

Vorbereitungen

Momentan sind wir dabei für unsere Stationen vor Australien geeignete Übernachtungsmöglichkeiten auszusuchen. In den USA ist das bis auf San Francisco meist kein Problem. Das Motel, in welchem ich 2011 in San Francisco übernachtet habe, kostet statt damals 40€ momentan über 100€ pro Nacht. Und das bei einer Durchschnittsbewertung von schlechten 5.5 bei booking.com. Tz, tz… Bei den Hotels in der Stadt ist meistens kein Parkplatz dabei, welcher dann auch nochmal $30 – $40 für 24h kostet. Ansonsten liegen die günstigeren Hotels um 60€ und sind laut den Bewertungen oft total versifft. Da werden wir wohl noch etwas warten mit dem Buchen…

Vorbuchen wollen wir allerdings nur die Übernachtungen in den Großstädten. Für Los Angeles haben wir das Crystal Inn Suites & Spas direkt am Flughafen für 47€ und Bewertung 8.8 bei booking.com gebucht. Weiterlesen

Die Hinflug-Route steht

Flug gebucht, Visum bestätigt :-)

Hinflug-Route:

24.08. | Stuttgart -> London -> Los Angeles
09.09. | Los Angeles -> Cookinseln (Rarotonga)
15.09. | Cookinseln -> Auckland
16.09. | Auckland -> Cairns

Rückflug-Route:

Sydney -> Hong Kong
Hong Kong -> London -> Stuttgart
 

Patrik

Michelle

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