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Einladen des Futters mit dem Bagger

Arbeiten auf einer Dairy Farm in Australien

Nachdem wir Kangaroo Island hinter uns lassen mussten verbrachten wir Silvester in Adelaide. Da wir keinen Caravan Park reserviert hatten bekamen wir schon leichte Panik. Aber alles kein Thema – Adelaide ist nicht so überrannt wie Sydney – wir bekommen noch einen Platz auf dem Brownhill Creek Tourist Park. An Silvester waren wir im Elder Park, dort fand von der Stadt eine Art Silvesterparty statt. Musik gab es von verschiedenen jungen australischen Rockbands, eine schlechter als die andere. Die erste Band war noch die beste, danach ging es kontinuierlich bergab, bis man sich das Gekreische und Gewasweißichwasdaswar kaum noch anhören konnte. Die Stimmung im Park war allerdings super und gegen Abend wurde es sehr voll.

Alkoholkonsum war in der Öffentlichkeit verboten und nur in einem kleinen abgesperrten Bereich mit vorheriger Alterskontrolle erlaubt. Warum die Toiletten ebenfalls in diesem Bereich waren entzieht sich unserem Verständnis. Man musste sich also, auch wenn man gar keinen Alkohol wollte, in der Schlange anstellen und sein Alter kontrollieren lassen, wenn man mal pinkeln musste. Um 21 Uhr gab es das erste Feuerwerk und dann natürlich um 24 Uhr noch eins. Beide waren zur laufenden Musik abgestimmt und sehr schön. Öffentliche Böllerei ist in Australien verboten, deshalb sind die von den Städten organisierten Shows aber auch sehr toll. Am 1. Januar ging es dann morgens ab Richtung Blighty, knapp 700 Kilometer zurück durch South Australia und Victoria bis in den äußersten Süden von New South Wales, wo wir am 3. Januar nachmittags ankommen wollen.

Dünn besiedelt? Ooh ja! Mehr Rinder als Menschen

Die Fahrt führt uns durch Gebiete, für die der Begriff “ländlich” schon eine Übertreibung wäre. Das hier ist mehr als ländlich, ja fast schon Outback. Murray Bridge, eine Stadt, welche ca. 80 Kilometer südwestlich von Adelaide liegt, ist mit 15.000 Einwohnern die letzte größere Stadt, die wir für mehrere Monate sehen werden. Nach Murray Bridge biegen wir auf den Mallee Highway ab, welchem wir fast die komplette Strecke bis nach Blighty folgen werden. Die nächste größere Stadt ist erst wieder Deniliquin mit rund 7.000 Einwohnern, welches ca. 30 km vor Blighty liegt. Dazwischen liegt 600 Kilometer nichts. Bzw. nichts außer Feldern, Farmen und winzigen Örtchen. Auf 600 Kilometern gibt es außer Ouyen (1.000 Einwohner) keine Ansiedlung, welche die Bezeichnung “Ort” verdient hätte.

Von Adelaide nach Blighty

Ein Blick auf die Landkarte kann hier schwer verwirren. Dort sieht es nämlich so aus, als gäbe es massig kleinere Ortschaften, dem ist aber nicht so. Meist findet man nur ein Getreidesilo und 2-3 Häuser vor. Ich meine – hey, wir sind hier noch nicht mal im wirklichen Outback! Wenn man sich das Gebiet, durch welches wir fahren, auf der großen Australienkarte ansieht, sieht es so aus, als würden wir durch den ja doch dichter besiedelten Südosten Australiens fahren! Wir befinden uns gerade mal rund 350 Kilometer nördlich von Melbourne und trotzdem gibt es auf einer Strecke, die der von Stuttgart nach Berlin (640 km) entspricht, quasi nichts! Die Ausmaße von Australien sind einfach unvorstellbar. Ungefähr in der Mitte der Strecke bekommen wir Hunger und suchen einen Supermarkt. Doch – wer hätte es gedacht – es gibt keinen. In einem winzigen Nest mit 20 Häusern fragen wir einen etwas verschrobenen Typen, ob es hier einen Supermarkt gäbe. “Supermarkt? Ha! Hahaha! Nä, gibs hier nich! Das erste supermarktähnliche gibt’s im nächsten Kaff, ca. 60-70 Kilometer“. Noch Fragen?

Ankunft auf der Dairy Farm Einzug im Spinnen-Container

Am frühen Nachmittag, nachdem wir noch drei anderen Reisenden, die einen Platten hatten, mit unserem Wagenheber und Luftkompressor ausgeholfen haben, kommen wir in Deniliquin an. Dort füllen wir noch unsere Lebensmittelvorräte auf und nehmen dann die letzten 40 km bis zur Farm in Angriff. Blighty selbst liegt im Conargo Shire, dem kleinsten Verwaltungsbezirk von New South Wales. Auf einer Fläche von 8750 km² leben hier nur 1.700 Menschen. Das entspricht 0,16 Menschen pro km². Blighty selbst hat rund 300 Einwohner, welche allerdings alle auf den umliegenden Farmen leben. Das “Ortszentrum”, sofern man das so nennen kann, besteht aus dem Blighty Pub, einem riesigen Getreidesilo und – nichts. Ach ja, einen Briefkasten gibt es noch. Ein Post Office gab es mal, das hat allerdings schon seit 1991 geschlossen. Ansonsten gibt’s noch eine Schule, welche allerdings auch rund 10 Kilometer entfernt ist. Der nächste Ort nach Osten ist Finley (25 km) mit ca. 2.000 Einwohnern, der nächste nach Westen Deniliquin, wo es auch einen gescheiten großen Supermarkt gibt. Wenn man eine größere Auswahl an Kleidung (K-Mart) oder Autozubehör (Supercheap) benötigt, muss man über 100 Kilometer nach Echuca fahren. Willkommen am Arsch der Welt!

Nach der Ankunft auf der Farm begrüßt man uns kurz und zeigt uns dann den Weg zu unserer Unterkunft. Diese besteht aus einer Art Caravan und liegt ca. 7 km von der Farm entfernt. Von der Straße zweigt man auf eine Schotterstrecke ab, an der nach ca. 200 Metern das Haus, oder viel mehr das Hüttchen liegt. Zunächst sind wir nicht sonderlich begeistert. Von außen sieht es etwas heruntergekommen aus und die Fenster sind nur so überwuchert von Spinnweben und Spinnen! Es hat den Anschein, als würde sich hier alles, was in der Spinnenwelt Rang und Namen hat, guten Tag sagen. Wir sehen Redback Spiders, Black House Spiders, Funnelweb Spiders und noch zig andere. Über 50 Spinnen hängen an den Fenster, und das ist nicht übertrieben. Uuuaah. Innen macht die Hütte schon einen besseren Eindruck. Es gibt eine Küche mit Backofen und Mikrowelle, einen großen Kühlschrank, Fernseher, Klimaanlage, Bad mit Waschmaschine und ein großes Bett. Dann heißt es “Start at 4:45, cya later!“, na dann Prost Mahlzeit!

Der erste Arbeitstag Einladen, Mischen, Füttern, Melken, Kacke wegspritzen

Nach einer extrem kurzen Nacht (Patrik hat quasi gar nicht geschlafen) stehen wir um 4 Uhr auf. Wir sind schon recht nervös, da man ja nie weiß was einen bei einem neuen Job so erwartet. Noch dazu bei einem, mit dem wir überhaupt keine Erfahrung haben. Was werden wir genau machen? Wie stellen wir uns an? Sind die Farmer nett? Immerhin möchten wir mindestens drei Monate hier bleiben, da muss die Arbeit schon erträglich sein. Als wir um 4:45 Uhr auf der Farm ankommen geht es auch schon los. Keine Zeit zum Nachdenken oder großartige Erklärungen, wir steigen gleich zu 100% in den Job ein (das kommt uns ja entgegen). Patrik geht mit dem Farmer mit zum Traktor und Michelle mit der Farmerin zum Kühe melken. Da Michelle im Englischen noch recht unsicher ist und nun komplett auf sich alleine gestellt ist, steigt die Nervosität.

In Zukunft werden wir wohl zum Großteil den ganzen Tag getrennt arbeiten. Die Melkstation besteht aus einer Art sich drehenden Plattform, auf der 50 Kühe gleichzeitig Platz haben. Eine Person arbeitet am “Start”, wo die Kühe hineinlaufen und dann die Melkmaschine an den Zitzen angebracht wird. Dann fährt die Kuh solange im Kreis, bis keine Milch mehr drin ist. Meistens fummeln die Kühe die vier “Cups” selber ab, wenn es ihnen unangenehm wird. Die zweite Person steht am Ende, desinfiziert die Zitzen und sorgt dafür, dass die Kühe auch wieder aus dem Rondell rausgehen. Die sind nämlich generell recht faul und da in der Mitte der Melkmaschine ein Futtertrog ist, bleiben sie auch gerne mal drin stehen und fahren eine Extrarunde. Wenn eine Kuh ein dringendes Bedürfnis plagt, hilft nur noch in Deckung gehen – denn die Kuh schert sich nicht darum, ob sie auf dem Acker oder in der Melkmaschine kackt. Für zimperliche Leute ist das hier auf jeden Fall nichts.

Traktor mit Futtermischwagen

Patrik wird zunächst in die Bedienung des Traktors und des Futtermischwagens eingewiesen. Der Futtermischwagen hängt als Anhänger hinten am Traktor und wiegt leer schon 10 Tonnen. Mit Futter fährt man dann mit 17-18 Tonnen durch die Gegend. Im Wagen wird das Futter wie in einem Küchenmixer durch zwei riesige Schrauben gemischt. “Schon mal mit Anhänger gefahren?“, frägt der Farmer. Ne, nicht wirklich. “Egal, das lernst du schon, wie alles hier.” An der ersten Station kommt Getreide und Wasser in den Wagen. Auf einem DIN-A4-Blatt stehen sämtliche Zutaten, welche in den Wagen müssen. Insgesamt rund 20 verschiedene. Alles geht ruck zuck, etliche Sachen werden erklärt. Hier kommt das Getreide raus, dort das Wasser, hier bedienst du den Mixer, dort Drehzahl einstellen, und und und. Dann geht es auch schon weiter zur nächsten Station, zu den “Silages“, dem Gärfutter.

Mit dem wird das Gärfutter eingeladen

Ha! Das hab’ ich doch schon mal gesehen. Das Gärfutter liegt unter den typischen weißen Planen, welche mit Autoreifen beschwert sind. Dort wartet auch schon das nächste Arbeitsgerät. Ein mittelgroßer Bagger, mit dem das Futter in den Wagen gehievt wird. Im Dunkeln wird einmal zugeschaut und dann geht es auch schon weiter auf den Acker zum Füttern. Auf dem Acker steht eine lange Reihe Futtertröge aus Stein. Traktor links davon positionieren, Mixer an, Drehzahl hoch, niedrige Übersetzung einstellen, Arm ausfahren, Tür des Mischwagens auf 6,5 öffnen, Förderband anschalten und los. Dann noch in der Spur bleiben, damit das Futter auch im Trog landet und nicht sonstwo auf dem Acker. Ach ja, und die Kühe nicht über den Haufen fahren! Die interessiert es nämlich teilweise überhaupt nicht, ob sie direkt in der Fahrspur liegen. “Jetzt liege ich hier, und der Traktor, der kann mich mal.” Wie ein Fels in der Brandung. Da hilft dann nur hupen, das mögen sie nämlich nicht, oder leicht anstupsen…

Der Bobcat macht einen Heidenspaß

Nach dem Füttern geht es wieder zurück zum Anfang, um die nächste Ladung vorzubereiten. Da wartet auch schon der nächste Bagger, diesmal ein kleiner, ein sogenannter Bobcat. Darin kommt man sich vor wie bei Avatar in einem dieser großen Kampfroboter. Nur die Waffen fehlen, sonst wäre die Weltherrschaft nicht weit. Gesteuert wird er mit zwei Joysticks und den Füßen. Die rechten Räder können getrennt von den linken gesteuert werden, was zunächst etwas ungewohnt ist. Drückt man den linken Joystick nach vorne und zieht den rechten nach hinten dreht man sich nach links. Drückt man beide nach vorne fährt man vorwärts. Die Drehzahl steuert man mit einem Fußpedal. Zusätzlich kann man mit dem linken Joystick die Schaufel hoch- und hinunterbewegen und mit dem rechten die Schaufel nach vorne oder hinten rollen. Mit etwas Übung macht man alles gleichzeitig und fetzt so mit dem Futter durch den Schuppen.

Das dauert aber noch etwas, denn erstmal wird nur zugeschaut. Um auf die Höhe des Mischwagens zu kommen muss man auf einer kleinen Rampe nach oben fahren und dann aufpassen, dass man mit dem Bagger nicht in den Spalt zwischen Rampe und Wagen fällt. Ah ja – und immer aufpassen ob die Verriegelungsbolzen der Schaufel auch korrekt eingerastet sind. Sonst kann es nämlich passieren, dass sie beim nach vorne rollen abfällt. “Abfällt?”, frage ich ungläubig. Ja, das kam schon mal vor, sagt der Farmer. Ein anderer, der hier mal gearbeitet hat, hat so den alten Mischwagen geschrottet. Zunächst ist es ihm mit einer anderen hydraulischen Schaufel passiert. Beim Hineinkippen des Futters ist sie heruntergerutscht, an den Hydraulikschläuchen außen am Bagger vorbeigeschwenkt und dann seitlich eingeschlagen. Da die Kiste ziemlich robust ist, ist er mit einem Schrecken davongekommen. Na, daraus wird er wohl gelernt haben, dachte man sich damals. Weit gefehlt, kurze Zeit später hat er die andere große Schaufel ohne Hydraulikschläuche in den Mischwagen geworfen. Man kann sich wohl vorstellen, dass nichts Gutes dabei herauskommt, wenn 800 Kilo Stahl auf zwei sich drehende Stahlschrauben treffen. Der Wagen war danach Schrott. Erste Notiz für Patrik: Immer die Bolzen überprüfen!!

Mit dem Bagger wird das Gärfutter in den Mischwagen befördert

Die Dairy Farm macht einen Riesenspaß Unser Traumjob in Australien

Michelle mit Farmhund Lolly

Unsere erste Woche vergeht in Windeseile. Am dritten Tag ist Patrik bereits mit allen Maschinen alleine unterwegs. Hier und da hakt es noch, aber der Farmer hat immer einen guten Rat auf Lager. Der Job ist einfach super! Man wird nicht ständig beaufsichtigt, sondern man lässt einen einfach machen. Wenn es Probleme gibt, lassen die sich schon irgendwie lösen. “No worries“, wie der Australier so schön sagt. Michelle’s Arbeit in der Melkstation ist sehr anstrengend, da man den ganzen Tag steht und das Anbringen der Melkmaschine nach 300 Kühen gut in die Arme geht. Zudem muss man aufpassen, dass man beim Anbringen der “Cups” an den Zitzen vorsichtig ist, sonst treten die Kühe gerne mal aus. Einige blaue Flecken waren die Folge.

Nach dem Melken werden die jungen Kälber gefüttert, was am meisten Spaß macht. Die ganz jungen Kälber sind für die ersten Wochen nach der Geburt in kleinen Hütten untergebracht. Jedes Kalb hat an seiner Hütte einen Eimer für Milch und Wasser und einen kleinen Trog mit Futterpellets. Wenn es Milch gibt, bricht das schiere Chaos aus, denn die lieben sie! Sobald sie den Motor des Pickups hören, stehen sie in einer Reihe und muhen um die Wette. Wie auch beim Menschen hat jedes Kalb seinen eigenen Charakter. Man unterscheidet drei Kategorien:

  1. Die “Walking-House“-Kälber, die schon so stark sind, dass mit ihrem Hüttchen durch die Gegend spazieren
  2. Die “Buckets” (engl. Eimer), die so gierig nach Milch sind, dass sie diesen immer auf dem Kopf haben, um den letzten Tropfen ausschlabbern zu können
  3. Die Schüchternen, das genaue Gegenteil der anderen ;-)

 

Arbeiten bei 46°C Gnadenlose, intensive Hitze

Die Temperaturen in unserer ersten Woche sind absolut mörderisch (Gute Wetterseite: weatherzone.com.au). Am 5. Januar hat es im Schatten an unserer Hütte 46,4 °C. Selbst die Farmerin sagt “It never gets that hot!“. Vor rund vier Monaten waren wir noch im Death Valley in den USA und hatten 48°C. Dort sahen wir ein paar Bauarbeiter und dachten noch: “Unmöglich, bei der Hitze kann man doch nicht arbeiten!“. Trotz Klimaanlage ist es im Bagger nicht auszuhalten. Man kann nichts anfassen, ohne das man sich verbrennt. Nichts schwarzes, kein Metall, an den Joysticks im Bagger verbrennt man sich die Hände. In Teilen Australiens gibt es bis 50°C und es wüten unzählige Buschfeuer. Die Hitze ist unvorstellbar. Beim Fahren mit dem Quad ist der Wind so heiß, dass man sich frägt, wer hier den Backofen offen gelassen hat. In unserer Hütte ist die Klimaanlage überfordert und wir haben trotz voller Leistung 38°C im (!) Haus.

Furztrocken und knochenheiß ist es hier

Man fühlt sich zu nichts mehr fähig, liegt nur noch da und vegetiert vor sich hin. Aber die Kühe brauchen natürlich trotzdem Futter, so ist das Leben auf einer Farm. Bei 42°C am nächsten Tag muss Patrik mit zum Enthornen der Kälber. Damit sich die Kühe später mit ihren Hörnern nicht verletzten, werden diese schon in jungem Alter kauterisiert, damit sie nicht mehr wachsen. Man kann sich vorstellen, dass die Kälber da nicht wirklich Lust dazu haben. Also muss einer (Patrik) rein ins Hüttchen und das Kalb rausholen. Manches Kalb ist nicht so helle und lässt sich verschaukeln, in dem man die Hand von außerhalb hinstreckt, woran sie dann nuckeln. Andere dagegen sind richtig bockig und verstecken sich im letzten Winkel ihres kleinen Hüttchens. Da bleibt dann nichts anderes übrig als hineinzusteigen und sie nach draußen zu befördern. Eins ist klar: Es ist kein Spaß in einer Hütte mit einem Quadratmeter Fläche mit einem Kalb zu ringen! Die Viecher sind in einem Alter von einigen Wochen schon unglaublich stark. Ein aufgeschürftes Schienbein und ein blauer Finger sind die Folge ;-)

Dennoch: Der Job ist einfach spitze! Genau so hatten wir uns die Arbeit in Australien vorgestellt. Die Arbeit mit den Tieren macht unheimlich Spaß. Wir sind unglaublich froh, dass man uns – ohne jegliche Erfahrung – diesen Job angeboten hat. Andererseits muss man sagen: So schwer ist Traktor fahren und Kühe melken nun auch nicht! Während unserer Jobsuche sind wir auf unzählige Anzeigen gestoßen (gerade Milchhöfe), in denen nur Leute mit viel “Experience” gesucht wurden. Am Telefon bekamen wir Absagen, weil man uns dann ja was beibringen müsste, da wir keine Erfahrung haben. Ist doch unglaublich, oder? Aber so ist es ja überall. No experience – no job. No job – no experience. Ein Teufelskreis, den wir schon mehrmals durchlaufen haben.

  • Der neue Aussie Dairy Farmer ;-)

    Der neue Aussie Dairy Farmer ;-)
    blighty_01_patrik_traktor

  • Patrik im größeren Bagger

    Patrik im größeren Bagger
    blighty_04_patrik_bagger

  • Beim Aufladen des Futters

    Beim Aufladen des Futters
    blighty_05_aufladen

  • Michelle nach der Arbeit

    Michelle nach der Arbeit
    blighty_08_michelle_kuhkacke

  • Nach der Arbeit ist man schön dreckig

    Nach der Arbeit ist man schön dreckig
    blighty_10_nach_der_arbeit

  • Beim Milchstation putzen

    Beim Milchstation putzen
    blighty_11_putzen

  • Alles roger?

    Alles roger?
    blighty_12_patrik

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Dieser Beitrag gehört zu unserem Australien Blog, welchen wir während unserer Australienreise von September 2012 bis August 2013 geschrieben haben. Hier geht es zur Übersichtskarte, welche unsere Route sowie Links zu allen unseren Berichten und Fotos enthält!

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