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Am Strand von Fraser Island

Fraser Island - Ein 4WD Abenteuer

Unser nächstes Ziel nach Biloela ist Fraser Island, das 4WD-Paradies. Schon viel haben wir darüber gelesen und im TV Dokumentationen darüber angeschaut. Nun dürfen wir es endlich mit eigenen Augen sehen! Wir fahren zurück auf den Bruce Highway Richtung Süden. Dieser ist immer noch genauso öde und erschwert uns die Fahrt mit etlichen Baustellen. In Gin Gin und Childers checken wir kurz eher halblebig die Jobsituation und wählen ein paar Nummern, die man uns im Infocenter gegeben hat. Da keiner rangeht fahren wir weiter nach Maryborough. Eigentlich wollten wir vor Fraser Island in Hervey Bay noch eine Whale Watching Tour machen – im Infocenter sagte man uns allerdings, dass die Walsaison seit gestern vorbei ist – Mist!

In Maryborough gehen wir zum ersten Mal bei Aldi einkaufen, welcher eigentlich genauso wie in Deutschland aussieht. Man bekommt nicht wie bei Coles oder Woolworths die Ware gleich in Tüten eingepackt, sondern muss die Tüten kaufen und selbst einpacken. Tss, das sind wir gar nicht mehr gewöhnt. Anschließend geht es zur Tankstelle und Troopy bekommt ordentlich was zu Saufen. Da Diesel auf Fraser Island sicher teurer ist tanken wir für $200 beide Tanks voll. Die Kassiererin meint noch, dass Deutsche ja immer so fröhlich sind und Amerikaner und Iren immer mürrisch. Aha, na wenn sie meint.

Wir fahren in einem Rutsch bis Rainbow Beach durch und schlafen dort am Carlo Point. Am nächsten Morgen erledigen wir die restlichen Besorgungen. Gekauft werden: Neue Gasflasche, Sonnencreme, Tickets für die Barge (Fähre) (in Rainbow Beach $100, in Hervey Bay ist es teurer) und ein Klappspaten. Da man auf Fraser Island nur auf Sand fährt, lassen wir noch Luft aus den Reifen, damit sie mehr Grip haben (erstmal 25 PSI, dann haben sie schon eine ordentliche Beule). Zum Schluss holen wir uns das Permit für unser Auto und bezahlen inkl. 7 Übernachtungen auf den Campingplätzen $118. Man zeigt uns noch ein Video über die Gefahren des 4WD-Fahrens auf Fraser Island (Survive your drive), Überschlagen, Umkippen, Reifenschaden, von der Flut überrascht, im Sand steckenbleiben, von Dingos angegriffen – schluck, uns wird etwas mulmig – und dann sind wir gerüstet für den Trip. Oder auch nicht? Wir haben zwar noch keinerlei 4WD-Erfahrung, aber das wird schon – wir sind ja vorsichtig.

Atemberaubender Sonnenuntergang vor Rainbow Beach

Übersetzen am Inskip Point

Von Rainbow Beach fährt man nochmal 13 km nach Norden bis zum Inskip Point, dem Landzipfel, von dem die Barge ablegt. Kurz davor begrüßt uns ein Schild mit dem Hinweis “No two-wheel-drive vehicles after this point!“. Vorsorglich schalten wir schon mal 4WD ein und locken die free-wheeling hubs an den Vorderreifen. Eine gute Entscheidung, wie sich zeigt, denn 100 Meter weiter geht es in den Sand! Und was für Sand! 20-30 cm tiefer feiner trockener Sand. Beide denken wir, dass war es nun. Wir bleiben stecken und kommen nichtmal bis zur Barge. Tolle Wurst.

Patrik auf der Barge – jetzt geht’s los!

Troopy dagegen geht das Herz auf! Er ist in seinem Element! Endlich Offroad denkt er sich – und sprintet los! Er rauscht durch den Sand wie nichts. Vor uns hat sich ein neuerer Toyota mit Anhänger schon festgefahren und muss rausgezogen werden. Troopy interessiert das gar nicht, er jault auf und pflügt durch den Strand. An der Barge gibt es kein asphaltiertes Fährterminal, wie das der Europäer so kennt, sondern die Barge hält direkt am Strand und klappt die Auffahrtsrampe in den Sand. Wow, das Abenteuer beginnt. Kaum sind wir drauf, geht es auch schon los. Es gibt keine festen Abfahrtszeiten, die Barge fährt eben los, wenn jemand rüber will. Die Fahrt dauert keine 10 Minuten und wir müssen schon wieder runter. Der Fährmann ruft “Everyone into their car!” und die Barge hupt ein paar Mal. Adrenalin!

Auf in den Kampf!

Das erste Auto verlässt die Fähre schon, als diese noch nicht mal zum Stillstand gekommen ist. Natürlich gibt es auch auf der anderen Seite, an den wir an Land gehen, nichts außer Sand und Regenwald. Die Barge spuckt uns aus und wir fahren zögerlich die ersten Meter auf dem Strand weiter. Wo hat man uns denn hier ausgesetzt? Wir fühlen uns wie die Alliierten, die man gerade in der Normandie am Omaha Beach abgesetzt hat – auf in den Kampf. Was für ein geniales Gefühl!

Fraser Island oder Jurassic Park?

Da noch nicht Ebbe ist, geht es am Strand erstmal nicht weiter. Wir müssten durch ca. 50 cm tiefes Salzwasser fahren, das ist uns für den Anfang zu riskant. Wir warten 30 Minuten und fahren dann weiter. Es ist schon irgendwie ein komisches Gefühl einfach so am Strand, direkt am Meer, mit dem Auto herumzufahren. Nach 8 km müssen wir auf die Southern Lakes Piste ins Inselinnere abbiegen, da dort unser Campingplatz für die ersten beiden Nächte liegt. Die Auffahrt ist so sandig, dass wir dreimal nicht weiterkommen, jedoch rückwärts immer wieder rauskommen. Irgendwie müssen wir doch da hochkommen. Wir fahren rückwärts bis ans Wasser zurück, um mehr Geschwindigkeit zu bekommen.

Troopy nimmt Anlauf, jault und röhrt, pflügt durch den Sand, wird langsamer, und mit dem letzten Grip schaffen wir es hinauf auf die Düne! Oben angekommen beginnt nun eine richtige Sandpiste. Diese ist gerade so breit wie unser Auto und führt direkt durch den Wald. Wir fühlen uns wie bei Jurassic Park. Wo sind denn nun die Saurier? Wir holpern über Wurzeln und schaukeln durch tiefen Sand. Troopy ist endlich dort, wo er hingehört. Nach ca. 10 km kommen wir am Lake Boomanjin an. 10 km erst? Da wir nur mit 10-15 km/h die Piste entlangschaukeln kommen wir nur sehr langsam voran. Oft halten wir vor tiefen Löchern und dicken Wurzeln an, um langsam hindurch zu fahren. Nach einem kurzen Stopp am Lake Birrabeen kommen wir an unserem Campingplatz, Central Station, an. Die Stellplätze liegen mitten im Regenwald. Abends sehen wir noch unseren ersten Kookaburra aus der Nähe.

  • Troopy ist endlich da, wo er hingehört

    Troopy ist endlich da, wo er hingehört
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  • Troopy ist endlich da, wo er hingehört

    Troopy ist endlich da, wo er hingehört
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  • Am Lake Birrabeen

    Am Lake Birrabeen
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  • Der Affe ohne Affenkörper: Kookaburra

    Der Affe ohne Affenkörper: Kookaburra
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  • Im Regenwald an der Central Station

    Im Regenwald an der Central Station
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  • Es gibt Nudeln mit Soße und Mais

    Es gibt Nudeln mit Soße und Mais
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Die erste Herausforderung für Troopy

Am nächsten Morgen läuft uns auf dem Weg zur Toilette plötzlich eine – für unsere Verhältnisse – riesige Echse über den Weg! Über einen Meter ist sie lang von Kopf bis Schwanz und schon ein ordentliches Kaliber. Der Körper der Echse bewegt sich wie der einer Schlange, die Füße wirken dabei irgendwie fehl am Platz. Gegen Mittag fahren wir durch den Regenwald zum wunderschönen Lake McKenzie. Das Wasser des Süßwassersees ist unglaublich klar und man fühlt sich wie am Meer, nur das es viel ruhiger ist. Nachmittags fahren wir wieder zur Central Station zurück, diesmal auf einer anderen Piste. Kurz vor einem unscheinbaren Anstieg fahren wir links ran und lassen einen Truck passieren. Dem Truck folgt ein Ford Explorer, welcher sich am Anstieg hoffnungslos eingräbt. Nichts geht mehr.

Ein kurz darauf eintreffender Ranger erzählt uns, dass dieser Anstieg aufgrund sehr weichen Sandes schwierig ist. Das kommt uns doch gerade recht! Nachdem der Explorer ausgebuddelt ist (das Päärchen dreht um und nimmt die andere Piste) montieren wir unsere GoPro Videokamera und setzen gute 50 Meter zurück. Mit Anlauf muss das doch klappen. Troopy bäumt sich auf und brettert los. Als wir die Stelle, an der sich der Explorer eingegraben hat, passieren, jubeln wir schon auf. 10 Meter weiter werden wir immer langsamer, das Gaspedal ist bis zum Anschlag durchgedrückt, trotzdem geht nichts mehr. Die Drehzahl sinkt, der Motor keucht … und kurz vor dem Stillstand bekommen wir nochmal Grip und es geht weiter! Wir pflügen durch den Sand den Berg hinauf, jetzt bloß nicht anhalten sondern durchziehen! In zwei extrem fiesen Schlaglöchern haut es uns beinahe die ganze Inneneinrichtung zusammen. Alles fliegt in die Luft und knallt wieder auf den Boden zurück. Es lässt zwei markerschütternde Schläge, die das komplette Auto durchrütteln. Als wir oben auf dem Berg ankommen sind wir glücklich und denken: Die Leute haben recht! “You can go anywhere with this car.

  • Ein ca. 1,5 Meter langer Goanna

    Ein ca. 1,5 Meter langer Goanna
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  • Am Lake McKenzie

    Am Lake McKenzie
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  • Im Lake McKenzie

    Im Lake McKenzie
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  • Die GoPro ist immer dabei

    Die GoPro ist immer dabei
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  • Alles ordentlich durchgeschüttelt

    Alles ordentlich durchgeschüttelt
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Mutterseelenallein am Strand

Was gibt’s denn heute feines?

Nach dem anstrengenden Trip gestern lassen wir es heute ruhiger angehen und fahren nach einem Abstecher zum Wanggoolba Creek zurück zum Seventy Five Mile Beach und dann weiter Richtung Norden zum Eli Creek. Eli Creek ist der größte Frischwasserfluss auf Fraser Island. Da er ziemlich beliebt ist, ist der Andrang entsprechend groß. Wir ziehen unsere Badesachen an und folgen einem Boardwalk, der uns zum “Einstiegspunkt” führt. Dort klettert man runter zum Fluss (eigentlich eher Bach) und kann sich dann auf einer aufblasbaren Matratze bis zum Meer treiben lassen (wenn man eine hat). Wir haben keine und stapfen zu Fuß durch den Bach. Zurück am Meer genießen wir die einzigartige Gegend und fühlen uns wie im Märchenland, es ist wunderschön hier!

Heute übernachten wir auf einem der vielen sogenannten Beach Campgrounds. Diese haben keinerlei Einrichtungen wie Toiletten oder Duschen. Dafür übernachtet man hinter einer kleinen Düne direkt am Strand. Abends ziehen Wolken auf und nach dem Sonnenuntergang wirkt das raue Meer ziemlich bedrohlich. Wir sind die einzigen Camper weit und breit, der Strand ist verlassen und das Meer verschmilzt mit dem Himmel zu einem einheitlichen Schwarz. Trotz der vielen Warnschilder sehen wir auch hier keine Dingos.

  • Am Wanggoolba Creek

    Am Wanggoolba Creek
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  • Wo ist Tarzan?

    Wo ist Tarzan?
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  • Mitten durch den Busch

    Mitten durch den Busch
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  • Am Eli Creek

    Am Eli Creek
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  • Im Eli Creek

    Im Eli Creek
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  • Campingplatz hinter der Düne direkt am Meer

    Campingplatz hinter der Düne direkt am Meer
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Ab und zu regnet es auch mal

Am folgenden Morgen flüchten wir ziemlich schnell, da es von March Flies wimmelt. Diese sehen aus wie normale Hausfliegen, sind aber so groß wie Bienen und beißen! Der Biss tut richtig weh und sogar Jeans bieten keinen Schutz. Am Campingplatz Dundubara frühstücken wir und werden auch hier sofort von March Flies attackiert. Was zum Teufel ist denn heute los? Wir sind ziemlich genervt und machen den restlichen Tag nicht mehr viel. Der Wanderweg zum Wungul Sandblow, einer großen Düne, zu der wir eigentlich wollten, ist gesperrt (ein Hinweisschild macht dies sehr deutlich: “Death and serious injury can happen if you pass this point“), wir sind noch mehr genervt. Die Pinnacles oder der Red Canyon (rotorangene Felsen) hauen uns nicht vom Hocker, da ist der Südwesten der USA um einiges eindrucksvoller. In Dundubara gibt es noch viel mehr von den großen Echsen. Sie spazieren einfach so umher, laufen unter dem Auto durch und inspizieren unseren Rucksack. Hier erfahren wir auch, dass es sich um sogenannte Monitor Lizards (Goannas) handelt.

  • Im Paradies

    Im Paradies
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  • Durch den Jurassic Park

    Durch den Jurassic Park
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Wie weit schaffen wir es?

Unsere Route auf Fraser Island

An unserem fünften Tag möchten wir soweit wie möglich nach Norden Richtung Sandy Cape fahren. Es beginnt zu regnen und die Auffahrt zur Indian Head Bypass Road wird uns zum Verhängnis. Der Indian Head ist ein großes Felsmassiv, welches über eine Inlandpiste umfahren werden muss. Die Auffahrt besteht aus feinstem Pulversand und wir stecken zum ersten Mal so richtig fest. Es geht weder vor, noch zurück, keine Chance. Im Regenschauer kommt zum ersten Mal unser in Rainbow Beach erworbener Klappspaten zum Einsatz.

Wir buddeln die Hinterräder aus und stecken Fußmatten darunter. Kurz darauf kommt uns ein australisches Paar zur Hilfe und hilft schieben. Mit der niedrigen Übersetzung im zweiten Gang kommen wir schließlich frei, sind patschnass und mit Dreck verschmiert. Die erste Hürde ist geschafft. Nach einer weiteren üblen Inlandpiste, welche den Waddy Point umfährt, kommen wir am Orchid Beach an. Troopy quietscht mittlerweile schon ziemlich und der gesamte Unterboden ist mit einer dicken Schicht Sand überzogen. Am Strand geht es weiter Richtung Norden. Da momentan Flut ist, machen wir zwei Stunden Pause und warten bis das Wasser zurückgeht. Das nächste Stück Strand, welches umfahren werden muss, sind die South Ngkala Rocks. Eine enge Piste führt zunächst steil den Berg hinauf. Noch kommen wir gut voran, doch dann wird der Sand immer feiner… und feiner… und tiefer… und zack… ist Schluss!

Wir sitzen fest, und zwar richtig! Ungefähr 30 Meter weiter hat sich eine australische Familie mit zwei Pickups ebenfalls eingegraben. Keine Chance. Zweimal versuchen wir vergeblich Troopy zu befreien. Die Fußmatten rutschen einfach unter den Reifen durch und wir stecken wieder fest. Die Familie kommt um zu helfen und rät uns noch mehr Luft aus den Reifen abzulassen. Wir gehen runter auf 15 PSI, das ist dann schon richtig platt. Es wird gebuddelt, freigeschaufelt und beratschlagt. Troopy steckt bis zur Felge im Sand.

Schließlich schieben fünf Leute an der Bullbar und Troopy kämpft sich mit der niedrigen Übersetzung rückwärts… und es klappt! Was für ein extrem fieser Sand! Theoretisch könnte man es mit mehr Anlauf nochmal probieren, für uns ist hier aber Schluss. Die Ngkala Rocks sind unsere Endstation. Weiter nördlich soll es noch schwieriger werden, da man dann nicht mehr auf eine Inlandpiste ausweichen kann, sondern direkt über die Felsen fahren muss. Das ist uns zu heikel. Da wir nicht einfach abhauen möchten laufen wir zurück und helfen den Australiern beim Ausgraben. Kurz darauf kommt eine Gruppe jüngerer Australier mit einem dicken Ford F250 Heavy Duty Pickup und schaut aus der Entfernung zu. Die Familie ist empört – stehen die da herum, trinken Bier und helfen nicht mal!

Air Pelican im Anflug

Großkotzig meint der Fahrer des Ford, ein korpulenter Dumboverschnitt, mit seinem Truck passiere ihm das nicht. Er fährt also einmal rückwärts hoch um eine Spur auszufahren und bleibt beim wieder hinunterfahren stecken. Haha! So ein Großkotz. Zusammen mit der australischen Familie setzen wir uns erstmal hin und schauen zu was passiert. Zu Acht schieben seine biertrinkenden Kumpels Dumbo schließlich aus dem Sand und wir machen uns vom Acker, genug Action für heute ;-) Die Nacht verbringen wir auf dem Waddy Point Campground. Nach fünf Tagen Wildnis haben wir eine Mordslust auf einen dicken Burger und Schokolade! Hier auf der Insel ist natürlich alles extrem teuer. 1 Liter Milch kostet $3,50, eine kleine Packung Kekse $5. Unser erster Tank ist fast leer, Troopy schluckt im Sand um die 20 Liter. Gut, dass wir zwei Tanks haben, denn Diesel kostet hier auch $2,10 pro Liter.

  • Troopy steckt fest

    Troopy steckt fest
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  • Michelle kämpft mit dem Klappspaten

    Michelle kämpft mit dem Klappspaten
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  • Diesmal muss Patrik buddeln

    Diesmal muss Patrik buddeln
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  • Endstation Ngkala Rocks

    Endstation Ngkala Rocks
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  • Pelikane am Meer

    Pelikane am Meer
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Sand, Sand, Sand und Regenwald

Am sechsten Tag beschließen wir die Insel etwas früher zu verlassen, da wir das meiste von Fraser Island gesehen haben und alles doch recht ähnlich ist. Man könnte zwar noch einen Trip durch das Innere der Insel machen, wir möchten Troopy im Moment aber nicht zu viel zumuten ;-) Er ist ja nicht mehr der Jüngste und sein Ersatzreifen könnte schon Urgroßvater sein (da muss schleunigst ein neuer her). Zudem wurde unsere Inneneinrichtung schon sehr in Mitleidenschaft gezogen und wir müssen diese dringend auf Vordermann bringen. Auf dem Rückweg halten wir kurz am Maheno Wreck (die SS Maheno ist 1935 dort gestrandet) und drehen noch ein Video von der Wasserdurchfahrt am Eli Creek. Gegen 16 Uhr fahren wir mit der Barge zurück und bleiben auf dem Rückweg zum Abschluss nochmal fast im Sand stecken, da sich der vor uns fahrende Tour-Bus eingräbt.

  • Champagne Pools

    Champagne Pools
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  • Michelle vor dem Maheno Wreck

    Michelle vor dem Maheno Wreck
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  • Schildkröte am Strand

    Schildkröte am Strand
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  • Troopy brettert durch den Eli Creek

    Troopy brettert durch den Eli Creek
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  • Troopy brettert durch den Eli Creek

    Troopy brettert durch den Eli Creek
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Fraser Island: Unser Fazit

Fraser Island ist mit dem richtigen Wagen einfach der Wahnsinn! Hauptsache genug Bodenfreiheit und gute Reifen. Kein Wunder sieht man dort fast nur Toyota Landcruiser und Nissan Patrol. Zwei Franzosen, welche wir getroffen haben, sind mit ihrem Suzuki Jimny ständig steckengeblieben (wie kann man so eine Kiste überhaupt für Fraser Island vermieten?). Auf den vielen angebotenen Tagestouren brettert man an einem Tag den Strand hoch und runter und bekommt nichts richtig zu sehen. 3-4 Tage sollte man mindestens auf der Insel verbringen. Gerne auch mehr, denn man kann dort mal so richtig entspannen. Alternativ kommen auch noch Bribie Island oder Moreton Island in Frage. Wir hoffen ihr hattet Spaß beim Lesen, Troopy und wir freuen uns schon auf das nächste Abenteuer :-)

Dieser Beitrag gehört zu unserem Australien Blog, welchen wir während unserer Australienreise von September 2012 bis August 2013 geschrieben haben. Hier geht es zur Übersichtskarte, welche unsere Route sowie Links zu allen unseren Berichten und Fotos enthält!

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