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Denham

Bottle Bay · François-Peron-Nationalpark, Western Australia

Denham, der François-Peron-Nationalpark und die Shark Bay

Am nächsten Morgen fahren wir nach Denham und informieren uns im Shark Bay Visitor Centre nochmal kurz über den Francois Peron Nationalpark, in dem wir ab heute 2-3 Tage verbringen möchten. Laut diversen Berichten soll dieser ein absolutes Highlight sein: Rote Sanddünen bis ans Meer, Schnorcheln, tolle Strände, Dugongs (Seekühe), Rochen und Schildkröten vom Strand aus beobachten, und endlich wieder 4WD im Sand – wir sind gespannt. Kurzerhand kaufen wir uns noch ein Schnorchelset und nochmal neues Eis für die Kühlbox und frische Lebensmittel. Vom alten Eis war bei 25°C Tagestemperatur nach 3 Tagen immerhin noch fast die Hälfte übrig. Frischwasser bekommt man in Denham am günstigsten direkt vom Wasserwerk, welches an der Monkey Mia Road liegt. Aktuell (08. Juni 2013) bezahlt man $1 für 10 Liter, wir füllen also beide Wasserkanister und unsere Campingdusche auf.

Nach dem Aufstocken unserer Vorräte geht es ab in den Park. Die ersten 6 Kilometer bis zum Peron Homestead sind eine normale Schotterpiste, welche auch mit einem 2WD befahren werden kann. Danach geht es weiter auf Sand und wir reduzieren unseren Reifendruck auf 18 PSI vorne und 20 PSI hinten (normal 42 PSI). Weiterlesen

Weiße Sanddünen bei Lancelin, Western Australia

Weiße Dünen und Pinnacles an Australiens Westküste

Nach einer Standardnacht auf einer kostenlosen Rest Area geht es auf dem Indian Ocean Drive, etwas westlich des Brand Highway, weiter Richtung Norden. Die Landschaft ist unspektakulär, anfangs geht es vorbei an unzähligen Schafweiden, später durch immer gleiches Buschland. Unser Ziel heute sind die Pinnacles, tausende von Felsnadeln, welche besonders am späten Nachmittag gut zu fotografieren sind. Bis dort haben wir nur rund 100 km vor uns, für australische Verhältnisse eine geradezu lächerliche Distanz. Nördlich des Ortes Lancelin durchbrechen plötzlich gewaltige weiße Sanddünen das öde Buschwerk. An einem Parkplatz halten wir an und laufen durch den Busch zu den Dünen und klettern auf ihnen hin und her. Die Konsistenz des Sandes wechselt von Meter zu Meter von steinhart zu puderweich. Der Sand ist wirklich unglaublich weiß und man muss selbst mit Sonnenbrille die Augen zusammenkneifen. Schaut man sich die Fotos später an und weiß nicht in welchem Land sie aufgenommen wurden, könnte man glatt meinen, es handle sich um einen Gletscher, welcher von einer dicken Schneeschicht überzogen ist. Was für eine fantastische Landschaft! Weiterlesen

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