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Flinders Ranges

Wallaby in der Granite Gorge bei Mareeba

Fotografieren von Kängurus, dem Nationaltier Australiens

Auf unserer 11-monatigen Reise quer durch Australien haben wir so einige Kängurus und zahlreiche ihrer kleineren Verwandten, den Wallabys, gesehen. An der dichter besiedelten Ostküste ist das gar nicht so selbstverständlich, wie andere Reisende sicher bestätigen können. Knapp zwei Wochen hat es gedauert, bis wir das erste lebendige Känguru gesehen haben. Meist sieht man nur tote Vertreter ihrer Art neben den Straße liegen. Die könnte man zwar auch fotografieren, muss man aber nicht – sind nicht ganz so fotogen. Zu unserer Verblüffung haben wir aber gerade im Zentrum Australiens und an der Westküste – den Gebieten, die durch ihren roten Sand so typisch für Australien sind – quasi gar keine Kängurus gesehen. Höchstens vereinzelt mal in der Ferne. Für Leute wie uns, die unbedingt Kängurus in Australien fotografieren und in freier Wildbahn erleben möchten gibt es natürlich trotzdem einige Orte, an denen die Wahrscheinlichkeit welche zu sehen sehr hoch ist. In diesem Beitrag zeige ich euch diese Orte und die Fotos, die wir dort gemacht haben.

Unsere Liste der Orte, an welchen wir viele Kängurus oder Wallabys gesehen haben:
(absteigend sortiert nach Bewertung)

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Flinders Ranges und Oodnadatta Track

Schon vor dem Flinders Ranges National Park ändert sich die Landschaft erneut drastisch. Endlich bietet sich uns eine der typischen australischen Landschaften, die wir schon so sehnsüchtig erwartet hatten! Es wird flacher, statt vielen Bäumen gibt es nur noch kleinere Büsche, wir sehen viele Kängurus und Emus, und – es wird ROT! Die Erde ist rot, die Felsen sind rot, die komplette Landschaft ist rot-grün gesprenkelt, es ist fantastisch! Am Wilpena Pound Resort, dem privat geführten Visitor Center der Flinders Ranges gibt es Stellplätze für $22 pro Nacht. Wir beschließen in den Park hineinzufahren und dort auf einem der Campgrounds der Nationalparkbehörde für $13 zu übernachten. Die Fahrt auf der Schotterpiste durch den Park ist alles andere als langweilig, es geht rauf und runter und man erhascht immer mal wieder einen Blick auf den Wilpena Pound, das eigentliche Highlight der Flinders Ranges. Weiterlesen

Abschied von der Farm und neue Reifen für Troopy

Entgegen unseren Erwartungen gingen die letzten beiden Wochen auf unserer Milchfarm dann doch noch recht langsam vorbei. Die Vorfreude auf das Weiterreisen war im Endeffekt größer als der Abschiedsschmerz. Eine große Rolle spielte dabei auch das Wetter, denn in den letzten Wochen wurde es empfindlich kalt. Bei 0°C hat man noch weniger Lust nachts um 3 aufzustehen, wir wollen jetzt unbedingt wieder ins Warme! Ein kaltes Australien fühlt sich irgendwie falsch an. Am 14. Mai war unser letzter Arbeitstag und wir verabschiedeten uns von allen, was schon ein ziemlich komisches Gefühl war.

Am folgenden Morgen sagen wir Blighty ade und es geht ein letztes Mal ab nach Deniliquin, wo wir Einkaufen gehen und Troopy frisches Öl bekommt ($180). Zwei neue Hinterreifen brauchen wir auch noch, was nicht billig werden wird (All-Terrain Reifen sind teuer). Weiterlesen

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