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Krokodile

Dieses ekelhafte Vieh kommt direkt aus der Hölle

Schlangen, Spinnen und andere eklige und gefährliche Tiere in Australien

Lässt man sich von dem ein oder anderen Artikel über Australien erschrecken könnte man fast meinen, dass einem in Down Under quasi jedes Tier unbarmherzig nach dem Leben trachtet. Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug erwarten einen die vier giftigsten Schlangen der Welt direkt an der Gangway. Der Inlandtaipan hängt schon fies züngelnd von der Kabinentür herab, eine King Brown Snake lugt schelmisch um die Ecke, Todesotter und Tiger Snake schütteln sich die Schwänze und verstecken sich in den Griffen der Koffer, um die ahnungslosen Touristen beim Griff nach ihrem Gepäck mit einem schnellen Biss um die Ecke zu bringen. Hat der arglose Tourist dies überlebt erwartet ihn beim ersten Toilettengang im Flughafen schon eine Redback Spider (Rotrückenspinne) unter dem Toilettensitz und eine Sydney Funnelweb Spider (Sydney-Trichternetzspinne) versteckt sich im Klopapierhalter. Ach ja, diese beiden knuddeligen Zeitgenossen sind natürlich die zwei giftigsten Spinnen der Welt. Auf der Konferenz der gefährlichen Tiere haben diese wohl einstimmig beschlossen allesamt nach Australien zu ziehen und dort ihr Unwesen zu treiben.

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Rinder beim Daintree Village, Daintree Nationalpark

Daintree Nationalpark - Der älteste Regenwald der Erde

Der Daintree Nationalpark liegt rund 100 km nördlich von Cairns und beherbergt den ältesten Regenwald der Erde. Dieser Regenwald ist aufgrund seiner einzigartigen Ansammlung von Pflanzen und Tieren, welche es sonst nirgends auf der Welt gibt, von größter wissenschaftlicher Bedeutung. So viel zur Beschreibung des Parks, wie man sie in jedem Informationsheft oder im Internet lesen kann. Nur was bringt einem das als Besucher? Und warum zum Teufel sind auf dem Titelbild des Beitrags vier Kühe bzw. Rinder abgebildet? Zählen diese auch zu den einzigartigen Tieren, welche hier leben? Das berühmte vom Aussterben bedrohte Daintree-Rind, oder wie? Nun ja, es ist eigentlich viel einfacher. Außer den Rindern haben wir im Park keine Tiere gesehen, und außerdem mögen wir Kühe (Auf unserer Farm haben wir 4 ½ Monate mit Kühen gearbeitet). Sind sie nicht drollig mit ihren enormen Ohren? Fast so lang wie der Kopf sind die. Lustig, oder? Jetzt lach schon! Hier nochmal in groß zum Draufklicken: Weiterlesen

Litchfield Nationalpark: Baden, Wasserfälle und Termiten

Der Litchfield Nationalpark steht seinem großen Bruder mit dem Namen Kakadu in nichts nach – vor allem zum Baden ist er toll. Wasserfälle trotz Trockenzeit, krokodilfreie Badeseen und Flüsse, kleiner und günstiger. Was braucht man zum Relaxen sonst noch? Uns fällt nichts ein. Benannt wurde der Park nach dem Forschungsreisenden Frederick Henry Litchfield, welcher im Jahr 1864 einer der ersten Entdecker war, die das Northern Territory erforschten und dann dort nebenbei auch auf Gold stieß. Der Park liegt rund 130 Kilometer südlich von Darwin und es gibt hier weit weniger Leistenkrokodile als anderswo im Northern Territory. Falls sich in der Regenzeit doch welche in die Badeseen des Parks verirren werden diese von den Rangern eingefangen und woanders wieder ausgesetzt. Weltweit gibt es nur diesen einen Ort, an dem die Termitenart lebt, für deren magnetische Termitenhügel der Litchfield Nationalpark so berühmt ist… Weiterlesen

Jumping Crocodile am Adelaide River: Der Hammer!

Verlässt man den Kakadu NP nach Westen passiert man den Adelaide River, an welchem seit 27 Jahren sogenannte Jumping Crocodile Cruises angeboten werden – das müssen wir sehen! Man tuckert also mit einem Boot auf dem Fluss umher, die Organisatoren heben etwas Fleisch über die Salties (Salzwasserkrokodile), welche dann mit einem Sprung versuchen sich jenes zu schnappen. Hört sich spaßig an? Ist es auch. Zumal die Krokodile hier nicht in Gefangenschaft gehalten werden, sondern frei im Fluss leben. Die Menge an Fleisch, welche sie „gefüttert“ bekommen ist zudem streng reguliert, so dass die Krokodile trotzdem noch ihren normalen Jagdgewohnheiten nachgehen müssen. Da wir nur unweit des Adelaide Rivers auf einer Rest Area übernachten fahren wir gleich zum ersten Cruise um 9 Uhr morgens zum Fluss. In der Trockenzeit bis Ende Oktober finden ansonsten noch Fahrten um 11, 13 und 15 Uhr statt. Da der Anbieter momentan sein 25-jähriges Bestehen feiert kostet die Fahrt nur $25 – wir sind aus dem Häuschen, so günstig? Und das in Australien? Ist denn das die Möglichkeit? Warum die Tour allerdings schon seit 27 Jahren angeboten wird und dieses Jahr der 25. Geburtstag ist, verstehen wir nicht so ganz. Ist uns aber auch völlig schnuppe, also buchen wir und erwarten freudigst die Abfahrt. Die Mittags- und Nachmittagstouren werden gerne mal sehr schnell voll und man sollte deshalb vorbuchen! Weiterlesen
Australien-Krokodil, Windjana Gorge Nationalpark

Gibb River Road: Quer durch Australiens Kimberley

Nach einigen Bersorgungen in Derby geht es ab auf die Gibb River Road. Die Gibb River Road gilt als eine der schönsten Schotterpisten Australiens. Sie führt im Nordwesten Australiens quer durch die Region Kimberley und wurde ursprünglich um 1960 als sogenannte beef road angelegt – also um Rinder von den entlegenen Farmen nach Derby zu transportieren. Die Gibb River Road ist ca. 660 Kilometer lang, also etwas länger als die Hälfte der rund 1.150 Kilometer langen Great Central Road.

Bis kurz davor sind wir uns immer noch nicht sicher ob wir sie komplett fahren sollen oder nicht, denn auf eine weitere gravel road in unterirdischem Zustand haben wir nach den Erfahrungen der letzten Wochen absolut keine Lust. Nach gut 25.000 Kilometern durch Australien bezweifeln wir zudem, dass es nun gerade hier landschaftlich abwechslungsreicher werden soll und wir sind uns demnach nicht sicher, ob sich die Fahrt lohnt. Auch im Internet finden wir keine hilfreichen Informationen. Lobhudelei wohin man klickt, aber keine kritischen Erfahrungsberichte. Die Schönheit einer Landschaft ist eben subjektiv und es kommt maßgebend darauf an, was man auf seinen vorigen Reisen schon alles gesehen hat. Da schwärmt einem dann schon mal der ein oder andere Australier das Blaue vom Himmel und wenn man dann selbst dort ist, ist man eher enttäuscht. Aber wir werden sehen… Weiterlesen

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