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New South Wales

Kuhherde im Abendlicht · Blighty, Australien

Farmalltag in Australien

Nach nun über 3,5 Monaten ist für uns auf der Dairy Farm der Alltag eingekehrt. Noch immer schälen wir unsere trägen Körper täglich um 3 Uhr nachts aus dem Bett, melken Kühe, füttern Kälber und mischen das Futter für rund 800 Kühe. Oft fällt uns das Aufstehen schwer, aber wenn man erstmal auf den Beinen ist spielt es eigentlich keine Rolle ob es 3 Uhr oder 8 Uhr ist. Die Arbeit mit den Tieren bringt dabei eine gewisse Grundmotivation mit sich. Selbst wenn wir aus irgendeinem Grund gar keine Lust auf die Arbeit hätten oder gar krank wären würden wir trotzdem aufstehen, denn die Kühe warten darauf gefüttert und gemolken zu werden und sie haben sich ihr Leben nicht ausgesucht. Man fühlt sich verantwortlich und nichts läge uns ferner als den Tieren zu schaden, denn wir lieben sie. Weiterlesen

Snowy Mountains, Australien

Kangaroo Valley & Snowy Mountains

Nach unserem Trip durch Sydney setzen wir unsere Fahrt auf dem Highway 1 in Richtung Süden fort. Nachdem wir am letzten Abend nochmal vom Macquaries Chair aus die Skyline fotografieren verlassen wir die Stadt im Dunkeln. In der Nähe von Wollongong übernachten wir direkt am Highway auf einer Rest Area, da es ansonsten keine besonderen Stellplätze gibt. Am nächsten Morgen fahren wir nach Kiama und schauen uns das Blowhole an. Ein Blowhole ist eine Spalte im Fels, durch die die ankommende Brandung die Wellen durch den Fels drückt und dann das Wasser mehrere Meter hoch herausspritzt. Dies geschieht so unregelmäßig, dass man jedes Mal entzückt “Oooh!” ruft, da man immer wieder aufs neue überrascht ist. Danach hängen wir noch zwei Stunden im Auto auf dem Parkplatz herum, da wir irgendwie nicht motiviert genug sind um weiterzufahren. Wir beschließen mal eine Pause von der ständigen Fahrerei zu machen und mehrere Tage irgendwo zu bleiben. Nur wo? Weiterlesen

Sydney, Australien

Durch die Blue Mountains nach Sydney

In den Blue Mountains verbringen wir insgesamt drei Tage und übernachten einmal am Perry’s Lookout und einmal auf dem Ingra Campground. Am Perry’s Lookout kommen spät abends einige Franzosen an und meinen, sie müssen sich bis nachts um drei laut unterhalten und singen. Michelle wird zornig und schreit hinüber. Es ist uns unbegreiflich, wie man so rücksichtslos sein kann. Auf dem Ingra Campground, zu welchem eine 10 km lange 4WD-Strecke führt, sind wir komplett alleine. So mitten im Wald ist das Nachts schon etwas unheimlich. Zudem quietscht irgendwo etwas im Wind und während man so im Bett liegt kommen einem alle möglichen Horrorfilme zurück ins Gedächtnis. Weiterlesen

Coonabarabran, New South Wales

Bye Bye Highway 1

Da uns die ständigen Baustellen und die Eintönigkeit der Landschaft auf dem Highway 1 auf die Nerven gehen beschließen wir, ins Landesinnere zu fahren. Man muss leider sagen, dass die Fahrerei auf dem Highway ziemlich langweilig und einschläfernd ist. Die Landschaft ist quasi seit Cairns immer ähnlich. Ständig hängen uns riesige Trucks an der Stoßstange, welche, anders als in Deutschland, kein Geschwindkeitslimit von 80 km/h haben, und die unendlichen Baustellen rauben uns den letzten Nerv. Teilweise sind die Straßen auch noch so dermaßen schlecht, dass wir uns fragen, was die denn hier überhaupt bauen. Auch Chris in Brisbane sagte uns schon, dass die Straßen hier teilweise extrem schlecht sind. Wenn die Australier schon überall bauen, warum können sie diesen verflixten Highway nicht gleich zweispurig ausbauen? Wir vermissen die tollen Highways aus den USA. Weiterlesen

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